Tauchpumpe – Stark, um große Wassermengen zu befördern

Aktualisiert am: 30.07.2021

Eine Tauchpumpe eignet sich, um große Wassermengen abzupumpen, zum Beispiel aus Brunnen oder Regenfässern. Sie kommen sowohl im gewerblichen Bereich bei der Feuerwehr als auch im privaten Bereich zum Einsatz. Je nach Einsatzgebiet und -zweck stehen unterschiedliche Arten von Tauchpumpen zur Auswahl.

Tauchpumpen Testsieger* 2022

Bewertung: 5 von 5 Sternen

Eigenschaften: Tauchpumpe für Schmutzwasser, 4 Meter Leitung, 230 Volt, Schaltung, kabelgebunden, Gewicht: 3,5 Kilogramm

Schmutzwasserpumpe mit Schaltautomatik: Die Jung Pumpen Tauchpumpe U3KS

ist für das Absaugen von Schmutzwasser konzipiert. Sie verfügt über ein vier Meter langes Kabel mit angebauter Schaltautomatik. Die Leistung beträgt 230 Volt.
Bei der Jung Pumpen Tauchpumpe U3KS handelt es sich um eine vertikal einstufige Tauchmotorpumpe mit hoher Betriebssicherheit sowie horizontalem Druckabgang. Laut Hersteller ist die Pumpe für den „Dauerbetrieb aufgetaucht“ geeignet.
Das bedeutet, dass sie dauerhaft betrieben werden kann, auch wenn die Pumpe nicht vollständig im Wasser steht. Es muss aufgrund der Motormantelkühlung mit keinen Schäden durch Überhitzung gerechnet werden.
Wie in einigen Kundenberichten zu lesen ist, eignet sich das Gerät vor allem zur Kellerentwässerung. Dort läuft sie bestimmungsgemäß einige Minuten täglich. Nach Aussage der Käufer stellt sowohl kaltes als auch heißes Wasser für die Pumpe kein Problem dar. Laut Hersteller darf die Wassertemperatur maximal 40 Grad Celsius betragen.
Die Jung Pumpen Tauchpumpe U3KS verfügt weiterhin über eine eingebaute Flachabsaugung, so dass auch kleinere Mengen Flüssigkeit problemlos aufgesaugt werden können. Die Förderhöhe beträgt bei der Jung Pumpen Tauchpumpe U3KS maximal sechs Meter.
Die Fördermenge beläuft sich auf höchstens 6,5 Kubikmeter pro Stunde. Praktisch finden die Nutzer die Spüleinrichtung, durch die der Schlauch der Pumpe sauber gehalten wird.
Motorgehäuse und Rotorwelle bestehen aus robustem Edelstahl. Das Laufrad und das Pumpengehäuse sind aus Kunststoff gefertigt. Alles in allem handelt es sich nach Ansicht vieler Käufer um eine robuste Schmutzwasserpumpe, die mit ihren 3,5 Kilogramm einen festen Stand aufweist.

Vorteile:
  • Schmutzwasserpumpe mit angebauter Schaltautomatik
  • Motorschutz (Wicklungsthermostate)
  • Fördermenge bis zu 6,5 m³/h
  • Förderhöhe bis zu 6 Meter
  • VDE und LGA Bauart geprüft
Nachteile:
  • in Einzelfällen vorzeitiger Verschleiß

Bewertung: 4.5 von 5 Sternen

Eigenschaften: Tauchpumpe mit 6.000 l/h Fördermenge, 1.050 Watt Motor, Schutz vor Trockenlauf, bis zu 12 m Eintauchtiefe, inklusive 15 Meter langem Befestigungsseil

Automatische Tauchpumpe von Gardena: Die Gardena Comfort Tauch-Druckpumpe 6000/5 automatic

ist eine leistungsstarke Tauchpumpe zum Entwässern von Kellern, Pools und anderen Behältern. Die integrierte Elektronik mit Druckschalter aktiviert bei Wasserbedarf die Druckpumpe und schaltet sie anschließend automatisch wieder ab.
Die Gardena Comfort Tauch-Druckpumpe 6000/5 automatic ist aus hochwertigen Materialien gefertigt. Somit verspricht sie einen sicheren Betrieb unter Wasser sowie eine lange Lebensdauer. In vielen Kundenberichten spiegelt sich das Versprechen des Herstellers wider. Die Käufer sind begeistert von der Qualität der Pumpe.
Die Tauchpumpe ist nutzerfreundlich konzipiert. Ein kräftiges Befestigungsseil an der Pumpe bringt diese reibungslos ins Wasser und holt sie bei Bedarf wieder heraus. Praktisch finden die Käufer den handlichen Tragegriff, mit dem sich die 0,4 Kilogramm leichte Pumpe einfach transportieren lässt.
Aufgrund des integrierten Anschlussgewindes lässt sich die Pumpe einfach an gängige Schlauchsysteme anschließen. Im Lieferumfang enthalten ist neben der Gardena Comfort Tauch-Druckpumpe 6000/5 automatic auch ein 15 Meter langes Anschlusskabel.

Vorteile:
  • Tauch-Druckpumpe mit Automatik-Funktion
  • Fördermenge bis zu 6.000 Liter pro Stunde
  • sehr leistungsstark
  • dauerhafter Betrieb möglich
  • stromsparend und leise
Nachteile:
  • teilweise nach wenigen Jahren nicht mehr funktionsfähig
  • in Einzelfällen mangelhafte Qualität von Bauteilen

Bewertung: 4.5 von 5 Sternen

Eigenschaften: Tauchpumpe mit Schwimmschalter, einklappbare Standfüße, keramische Gleitringdichtung, Tragegriff, Restwasserhöhe: 1 mm, Fördermenge: max. 6.000 l/h

Leistungsstarke, flachabsaugende Entwässerungspumpe: Die Kärcher Entwässerungspumpe SP 2 Flat

ist eine flachsaugende Tauchpumpe. Die maximale Durchflussmenge beträgt 6.000 Liter pro Stunde. Sie pumpt bis auf einen Millimeter wischtrocken ab und wird per Hand betrieben.
Mit bis zu 6.000 Litern pro Stunde eignet sich die Pumpe gut zum Entwässern von kleinen Schwimmbecken oder von durch Waschmaschinen-Leckagen oder Grundwassereintritt überschwemmten Kellern. Sie hilft beim Abpumpen von klarem oder minimal verschmutztem Wasser.
Die Tauchpumpe ist mit einem Schwimmschalter ausgestattet, der das Gerät je nach Wasserstand ein- und ausschaltet. Damit wird ein Trockenlaufen verhindert. Dank der Fixierungsmöglichkeit für den Schwimmer lässt sich das Gerät auch bei niedrigem Wasserpegel im Dauerbetrieb nutzen.
Positiv erwähnt wird vielfach die Länge des Anschlusskabels. Dieses beträgt bei ähnlichen Geräten oft nur etwa fünf Meter. Bei der Kärcher Entwässerungspumpe SP 2 Flat ist das Kabel zehn Meter lang.
Ebenfalls praktisch finden viele Kunden die klappbaren Standfüße. Durch das Ausklappen kann eine höhere Förderleistung erzielt werden. Sind die Füße eingeklappt, beginnt die Tauchpumpe bereits bei einem Wasserpegel von sieben Millimetern mit ihrer Arbeit. Sodann pumpt sie im Dauerbetrieb bis auf einen Millimeter wischtrocken ab.
Die Kärcher Entwässerungspumpe SP 2 Flat ist aufgrund der robusten Gleitringdichtung sehr langlebig. Wie häufig zu lesen ist, lassen sich die 1 ¼ Zoll-Schläuche des Gerätes einfach und schnell anschließen. Dies ist per Quick Connect-Anschlussstutzen möglich.

Vorteile:
  • Tauchpumpe für klares und leicht verschmutztes Wasser
  • bis zu 6.000 Liter pro Stunde
  • Flachabsaugung bis auf einen Millimeter
  • Fixiermöglichkeit für Schwimmschalter
  • sehr langlebig durch keramische Gleitringdichtung
Nachteile:
  • Leistung wird teilweise bemängelt

Tauchpumpe kaufen – Für das Absaugen von Klar- und Schmutzwasser

Tauchpumpen werden auch als Söffelpumpen bezeichnet. Sie sind so konzipiert, dass sie kleine und große Flüssigkeitsmengen abpumpen können, etwa aus dem Keller. Aber auch im Garten gibt es zahlreiche Einsatzmöglichkeiten für eine Tauchpumpe. Hier kann es zum Beispiel notwendig sein, einen Brunnen, eine Zisterne oder einen Teich auszupumpen.

Wie funktioniert eine Tauchpumpe?

Das Funktionsprinzip von Tauchpumpen ist einfach erklärt: Man stelle sich eine mit Wasser gefüllte Tasse vor. Das Wasser wird zügig mit einem Löffel umgerührt. Durch die Zentrifugalkraft wird das Wasser an der Tassenwand hochgedrückt, während der Wasserpegel in der Tassenmitte fällt. Das Wasser würde entweichen, wenn die Tasse Öffnungen hätte.

Das Herzstück einer Tauchpumpe ist die Kreiselpumpe. Diese funktioniert exakt nach diesem Prinzip. Die Tauchpumpe saugt die Flüssigkeit über Gehäuseöffnungen ein, die sich am Boden der Pumpe befinden. Ein elektrisch betriebener Motor betreibt ein Schaufelrad, das das Wasser in Bewegung bringt.

Der Motor ist sicher in einem Gehäuse untergebracht. Dieses ist zweigeteilt. Bei hochwertigen Pumpen ist das innere Gehäuse mit Trafo-Öl befüllt. Dieses hat die Aufgabe, den Motor zu kühlen und bietet ferner einen zusätzlichen Wasserschutz.

Die Flüssigkeit gelangt mit Hilfe des Schaufelrades und des Motors von unten nach oben in einen Sammelkanal. Von dort wird es zu einem Druckstutzen weitergeleitet und fließt schließlich über einen Schlauch aus der Pumpe heraus.

Eine Tauchpumpe ist wasserdicht und kann bedenkenlos in die abzusaugende Flüssigkeit gestellt werden. Nach Bedarf kann die Pumpe (je nach Modell) auch dauerhaft eingesetzt werden, sofern ein regelmäßiges Abpumpen von Wasser oder Abwasser erforderlich ist.

Bei der Auswahl einer Tauchpumpe sind verschiedene Kriterien zu beachten. Nicht nur die Art der Pumpe, die Abmessungen und das Gewicht sind wichtig, sondern auch ihre Leistung. Die nötigen Kapazitäten variieren, je nachdem, ob die Pumpe einen vollgelaufenen Keller auspumpen oder Wasser aus einem Fass aufsaugen soll.

Tauchpumpen für Wasser und Schmutzwasser

Mit Tauchpumpen für Wasser und Schmutzwasser lassen sich jeweils Klarwasser oder Schmutzwasser absaugen, wobei sich mit Schmutzwasser-Pumpen auch sauberes Wasser befördern lässt. Transportieren dagegen Klarwasser-Pumpen verschmutztes Wasser, kann es zu Schäden an der Pumpe kommen. Hier könnten sich größere Schmutzpartikel in den Rohren absetzen und diese verstopfen.

Um sich gegen alle Eventualitäten zu wappnen, könnte man also einfach eine Schmutzwasserpumpe kaufen. Diese kann jedoch Mehrkosten verursachen, da sie in der Regel einen leistungsstärkeren Motor hat und mehr Energie benötigt. Daher ist es besser, auf eine Klarwasser-Pumpe zurückzugreifen, wenn damit zum Beispiel nur der Pool ausgepumpt werden soll.

  • Klarwasser-Tauchpumpe: Die Klarwasser-Pumpe ist für sauberes bzw. geringfügig verschmutztes Wasser geeignet. Damit ist es zum Beispiel möglich, ausgetretenes Spülwasser aus der Waschmaschine abzusaugen oder den Pool zu lehren. Klarwasser-Tauchpumpen sind jedoch nicht nur zum Absaugen von Wasser geeignet, sondern können auch zum Befüllen von Aquarien oder zum Bewässern von Gartenbeeten eingesetzt werden. Ein Vorteil ist ihre einfache und robuste Bauweise. Die Pumpen sind wenig anfällig für Beschädigungen und benötigen wenig Wartung. Darüber hinaus sind sie energiesparend.
  • Schmutzwasser-Tauchpumpe: Eine Schmutzwasser-Pumpe ist dafür vorgesehen, leicht bis stark verschmutztes Wasser aufzusaugen, selbst dann, wenn dieses größere Feststoffe oder Steine enthält. Während eine Klarwasser-Tauchpumpe Bestandteile bis zu einem Durchmesser von 15 Millimeter aufnehmen kann, sind es bei einer Schmutzwasser-Pumpe je nach Gerätemodell bis zu 30 Millimeter. Mit Schmutzwasser-Tauchpumpen lassen sich zum Beispiel in Biotopen und Teichen, Bau- und Sickergruben sowie in überschwemmten Räumen einsetzen. Auch diese Tauchpumpen sind langlebig und robust.

Sowohl Klarwasser- als auch Schmutzwasser-Tauchpumpen haben den Nachteil, dass sie das Wasser nicht komplett aufsaugen können. Es bleiben immer einige Millimeter zurück, die anderweitig entfernt werden müssen, beispielsweise mit einer speziellen flachsaugenden Tauchpumpe oder per Hand.

Tauchpumpen für spezielle Arbeitsbereiche

Neben den klassischen Tauchpumpen für Klarwasser und Schmutzwasser gibt es spezielle Geräte, die sich für besondere Arbeitsbereiche eignen. Diese sind meist für sauberes oder geringfügig verschmutztes Wasser vorgesehen. Tauchpumpen für spezielle Arbeitsbereiche sind zum Beispiel:

Flachsaugende Tauchpumpen

Besonders häufig kommen flachsaugende Tauchpumpen zum Einsatz. Diese können niedrige Wasserstände absaugen. Dennoch sind sie in der Lage, auch tiefere Wasserstände zu bewältigen.

Es gibt Geräte, die den Boden mit einem Wasserstand von etwa einem Millimeter „wischtrocken“ zurücklassen. Diese eignen sich beispielsweise, um Schwimmbecken oder Zimmer leerzupumpen, ohne dass mit einem Wischer oder Lappen nachgearbeitet werden muss.

Daneben gibt es flachsaugende Tauchpumpen, die einen Wasserspiegel von bis zu drei Millimetern zurücklassen. Hierbei handelt es sich um Flachsauger, die zu den Klarwasser-Pumpen zählen. Im Vergleich zu klassischen Tauchpumpen sind die flachsaugenden Pumpen deutlich teurer.

Niedervolt-Tauchpumpen mit 12 Volt

Bei einer Niedervolt-Tauchpumpe handelt es sich um eine kleinere Variante einer Tauchpumpe. Die Mini-Tauchpumpe verfügt über eine Betriebsspannung von etwa 12 Volt. Mit Hilfe eines Netzteils, einer Autobatterie, eines Akkus oder auch über eine Solaranlage lässt sich die kleine Tauchpumpe betreiben.

Sie eignet sich vor allem für den Einsatz im Schiffsrumpf, in Wohnwagen und Wohnmobilen oder für das Abpumpen von Aquarien. Die Fördermenge ist entsprechend ihrer Leistung niedrig und liegt bei ungefähr 100 bis 150 Litern pro Stunde.

Worauf ist beim Kauf einer Tauchpumpe zu achten?

Zunächst sind der Verschmutzungsgrad des Wassers und der Einsatzort ausschlaggebend. Ob dann spezielle Tauchpumpen wie die Niedervolt-Tauchpumpe, eine Fasspumpe oder eine Tiefbrunnen-Pumpe infrage kommen, hängt von weiteren Kriterien ab.

  • Förderhöhe: Entscheidend für die Beförderung des Wassers ist die Förderhöhe, wenn der Zielbereich höher ist als die Stelle, an der sich die Tauchpumpe befindet. Deshalb gibt die Förderhöhe den Höhenunterschied zwischen dem Behälter mit der Flüssigkeit und jenem, in den das Wasser fließen soll, an. Die Pumpe benötigt eine entsprechende Leistung, um die Förderungshöhe zu bewältigen. Soll zum Beispiel eine niedrige Grube ausgepumpt werden, ist eine niedrigere Förderhöhe ausreichend. Soll hingegen Wasser aus einem Brunnen abgepumpt werden, sollte sie entsprechend größer ausfallen.
  • Fördermenge: Diese bestimmt, wie viel Zeit für das Abpumpen benötigt wird. Der Hersteller der jeweiligen Pumpe gibt dies zumeist in Wassermenge pro Stunde oder pro Minute an. So eignet sich abhängig von der Flüssigkeitsmenge möglicherweise eine Niedervolt-Pumpe mit einer Fördermenge von rund 700 Litern pro Stunde. Bei Hochwasser und Überschwemmungen muss das Wasser dagegen schnellstmöglich mit 10.000 Litern pro Stunde abgepumpt werden. Leistungsstarke Ausführungen schaffen bis zu 30.000 Liter pro Stunde.
  • Tauchtiefe: Diese wird von der Oberkante der Tauchpumpe bis zur Oberfläche des Wassers gemessen. Während Klarwasser-Pumpen eine Tauchtiefe von bis zu 15 Metern bewältigen, können Schmutzwasser-Pumpen bis zu 18 Meter tief tauchen. Bei den Pumpen für besondere Arbeitsbereiche kann dies variieren. Bei Tauchdruckpumpen sind es beispielsweise bis zu 45 Meter und bei Niedervolt-Tauchpumpen bis zu sieben Meter.
  • Einschaltdauer: Insbesondere bei Überschwemmungen empfehlen sich Tauchpumpen, die im Dauerbetrieb funktionieren. Um ein Schwimmbecken oder eine Regentonne auszupumpen, sind kürzere Laufzeiten ausreichend. Die Hersteller geben diese entweder mit Prozentangaben oder Stunden und Minuten aus. Demnach bedeutet eine Einschaltdauer von 100 Prozent, dass sich die Pumpe für den dauerhaften Einsatz eignet. Liegt der Wert darunter, muss der Nutzer die Pumpe per Druckschalter nach einiger Zeit ausschalten und kann sie erst nach einer bestimmten Ruhezeit wieder anstellen. Damit soll eine Überhitzung des Motors verhindert werden.
  • Korngröße: Die Korngröße bzw. Feststoffgröße beschreibt den Durchmesser der Partikel, die die Tauchpumpe ohne Probleme aufnehmen und befördern kann. Während Klarwasser-Tauchpumpen und viele Spezialpumpen Feststoffe bis zu fünf Millimeter aufnehmen können, verarbeiten Schmutzwasserpumpen Erde, Steine und andere Feststoffe bis zu einem Durchmesser von zirka 40 Millimeter.

Wichtig zu wissen: Mit einer herkömmlichen Tauchpumpe kann lediglich Wasser transportiert werden, solange vom Hersteller nichts anderes angegeben ist. Sollen andere Flüssigkeiten wie zum Beispiel Benzin oder Öl abgesaugt werden, muss eine spezielle Tauchpumpe gewählt werden.

Kann die Pumpe nicht mehr genug Flüssigkeit aufsaugen, besteht die Gefahr, dass sie Luft zieht und trocken läuft. Dies kann zu ernsthaften Schäden führen, die eine Reparatur erforderlich machen. Ein sogenannter Schwimmschalter kann dies verhindern. Dabei handelt es sich um eine Schaltvorrichtung, die sich individuell einstellen lässt und das Gerät automatisch steuert.

Es handelt sich dann um eine Automatik-Tauchpumpe, die sich automatisch abschaltet, sobald der Wasserstand zu gering ist und das Gerät Luft ansaugen würde. Es gibt auch Modelle, deren Schwimmschalter die Tauchpumpe einschalten, sobald ein ansteigender Flüssigkeitspegel registriert wird.

Damit verhindern sie etwa bei Hochwasser überschwemmte Räume. Ob eine Tauchpumpe ohne Schwimmer oder mit Schwimmer notwendig ist, hängt also vom Einsatzgebiet ab.

Alternativprodukte

Für einige Bereiche eignen sich spezielle Tauchpumpen besser geeignet als klassische Pumpen. Als Alternativen kommen in Frage:

  • Regenfasspumpe: Eine Regenfasspumpe ist geeignet, um Fässer und kleinere Behälter zu entleeren. Viele Regenfasspumpen verfügen über einen Verschlusstopfen. Die Absaugung des Wassers beginnt, sobald dieser geöffnet ist. Er verschließt sich, wenn der Motor ausgeschaltet wird. Damit soll ein Rücklauf des noch in der Pumpe enthaltenen Wassers verhindert werden. Auf diese Weise lässt sich die Tauchpumpe ohne Probleme in das nächste Fass setzen.
  • Gartenpumpe: Mit einer Gartenpumpe lässt sich beispielsweise Wasser aus dem Gartenbrunnen, aus Seen und Flüssen, oder auch Regenwasser aus einer Zisterne aufsaugen. Sie ermöglicht eine einfache Wasserbeförderung ohne Kraftaufwand. Das Wasser lässt sich anschließend je nach Bedarf zum Beispiel für die Gartenbewässerung nutzen.
  • Tiefbrunnenpumpe: Die Tiefbrunnenpumpe ist eine besondere Art der Tauchpumpe. Sie ist schlanker als andere Pumpen, da sie zum Abpumpen von Zisternen, Baulöchern oder tiefen, schmalen Brunnen eingesetzt wird. Bereits 80 Millimeter Durchmesser sind je nach Modell ausreichend, um die Pumpe in den Behälter herunterzulassen.