Die Gartenkarre – Der Packesel, den man nicht füttern muss

Update vom 10.09.2020

Kesser Bollerwagen 550kg ist wieder verfügbar und wurde wieder mit in den Vergleich aufgenommen.

Die Gartenkarre ist Freund und Helfer bei der Gartenarbeit. Es gibt sie in allen möglichen Formen und Farben, Größen und Volumina. Sie zeichnen sich meist dadurch aus, dass sie deutlich stabiler und vor allem leichter zu handhaben sind als vergleichbare Gartenprodukte. Dies macht sie für alle zu einer guten Anschaffung, die kräfteschonend arbeiten wollen oder müssen.

Gartenkarren Testsieger 2020:

Schubkarre Karre 67 Liter Gartenkarre Transportkarre Gartentrolly Handwagen Laubkarre (fuchsie)

Bewertung: 4.5 von 5 Sternen

Eigenschaften: zwei Gummiräder, verlängerbarer Griff, belastbar bis 50 kg, Art Handkarre

Für kleinere Ladungen: Die bunte Hagsen 67 Liter Gartenkarre

ist eher für den kleinen Bedarf gedacht. Es handelt sich hier um einen zu kippenden Handkarren auf zwei Rädern. Diese sind gummiert, werden aber nicht mit Luft aufgepumpt. Der Griff des Wagens ist ausfahrbar, sodass der Wagen sehr leicht handzuhaben und zu manövrieren ist.
Bestehend aus Kunststoff tut er sich zwar schwer mit besonders massiven Gegenständen, ist aber perfekt als Laubkarre oder Ähnliches geeignet.
Erhältlich ist der Karren von Hagsen in fröhlichem pink und hellgrün.

Käufer, die sich diesen Karren besorgt und auch schon ausprobiert haben, sind in den seltensten Fällen enttäuscht. Der zweirädrige Wagen weiß vielmehr durch seine Stabilität zu begeistern. Er ist leicht zu befüllen, ohne dass er wegrutscht und selbst voll beladen lässt er sich noch spielend leicht ziehen und steuern.
Auch wenn er sich nicht für die massivsten Rohstoffe eignet, kann durchaus auch Brennholz in Form von Holzscheiten hervorragend transportiert werden.
Selten kann es aber sein, dass man ein wirklich schlecht verarbeitetes Montagsexemplar erwischt. Hier muss man sich mit dem Hersteller kurzschließen.

Vorteile:
  • leicht manövrierbar
  • stabil
  • viel Platz für zwei Räder
  • farbenfroh
  • gute Höhe
  • für Laub bis Holz

Nachteile:
  • selten erwischt man schlechtes Exemplar
  • Reifen nicht mit Luft gefüllt
  • nicht so robust wie Metall
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Die vielen Facetten der Gartenkarren

Formen und Material

Gartenkarren sind im Grunde nichts weiter als transportable Behälter für den Garten.

Da ist es komplett offensichtlich, dass sie in allen möglichen Formen und Farben daherkommen. Dies macht es dem Kunden zwar nicht unbedingt leichter, doch sollten nach diesem Text einige Fragen geklärt und der passende Karren für die eigenen Bedürfnisse gefunden worden sein.

Grob lassen sich die Formen vereinfacht einteilen in

Die Schubkarre: Meist eine stabile Schale, die tatsächlich einer echten Schubkarre ähnelt, aber dennoch meist gezogen wird und zwei oder vier Reifen besitzt.

Die Kiste: Meist ein rechteckiges Gebilde. Wirkt auf den ersten Blick unpraktisch, doch bieten gerade diese Exemplare oft extra Funktionen, um die Arbeit zu erleichtern

Der Eimer: Ein meist kleineres und rundes Gefäß auf Rädern. Es ist für gewöhnlich höher als breit und besteht, aufgrund der Form, oftmals aus Kunststoff.

Der Bollerwagen: Meist für die Gartenarbeit und zum Spiel gedacht. Hiervon ist aber abzuraten, da bei dieser Zielsetzung zumeist herauskommt, dass der Karren für beide Aufgaben ziemlich schlecht geeignet ist.

Während die meisten Gartenkarren aus Metall bestehen, sind diejenigen der Art „Eimer“ meist aus Kunststoff. Dies macht sie natürlich leichter und aufgrund der geringen Größe flexibler, aber natürlich auch deutlich fragiler als die Konkurrenzmodelle.

Wer Stabilität will greift da doch eher zur Art Schubkarre. Da sie aus einem einzelnen Metallstück besteht, hält diese Art der Gartenkarre wohl noch am meisten aus. Wie auch eine Schubkarre, bei der die einzige Schwachstelle nur der Reifen ist, sind diese Teile mit Ausnahme vielleicht enthaltener Mechanik, ziemlich unkaputtbar.

Knapp dran kommt die Kiste. Die ist aber schon aufgrund ihrer Geometrie deutlich fragiler. Da macht auch das Metall keinen Unterschied mehr.

Da diese Exemplare meist eine Plane mit im Gepäck haben, macht es sie aber unfassbar flexibel. Diese Planen sind meist sehr reißfest und aus Polyester oder Nylon.

Die Bollerwagen bestehen wiederum nur aus dieser Plane und einem sehr locker zusammengeschusterten Gestell. Wie schon gesagt, ist hiervon abzuraten.

Arbeitserleichterung? – Welche Gartenkarre bringt mir was?

Die Anschaffung der falschen Gartenkarre bringt nicht nur keinen Mehrwert, sondern kann die Arbeit im schlimmsten Fall sogar erschweren oder einfach deutlich nerviger gestalten.

Zum Glück kann man sich anhand von bestimmten Merkmalen schon herleiten, mit welcher Gartenkarre man im Endeffekt – im wahrsten Sinne – gut fährt.

Eine Kiste eignet sich zum Beispiel hervorragend für alle, die besonders viele oder auch schwere Werkstoffe transportieren wollen. Diese Exemplare bieten meist die einfachsten und vor allem flexibelsten Möglichkeiten der Be- und Entladung an. Auch besitzen sie meist das größtmögliche Variantenreichtum. In unseren Beispielen eine herausnehmbare Plane, die flexibel einklappbaren Wände und die Möglichkeit, den Karren an einem Kraftfahrzeug zu befestigen.

Ähnlich aber doch für andere Zwecke ist die Art Schubkarre. Wie der Name schon andeutet ist diese Art Gartenkarre perfekt für alles geeignet, was auch eine Schubkarre kann. Der positive Unterschied: Die Anzahl der Räder. Meist sind diese Karren perfekt für kraftsparendes und auch sichereres Arbeiten gedacht. Verantwortlich sind neben besagter Radanzahl oft, wie etwa beim unten näher vorgestellten Güde Werkstattwagen, eine spezielle und ausgeklügelte Kippmechanik.

Die Art Eimer zu guter Letzt ist perfekt für kleinere Mengen an Werkstoffen. Wer ein bisschen Laub hin und her transportieren möchte – oft auch härtere, größere Sachen wie Brennholz – ist damit gut bedient, da diese Produkte oft sehr wendig und leicht sind. So muss man nicht immer ein riesiges Gerät hinter sich herziehen. Im besten Fall schaut man dabei auf eine zweirädrige Alternative, die den Wünschen nach Einfachheit sehr gut entgegenkommt. So wie etwa der unten ausgewählten Hagsen Gartenkarre.

Ein unnötiger Montage-Albtraum

Kommen wir zum großen Problem der einzelnen Produkte: Die Montage.

Wer sich wirklich einen der größeren Gartenkarren zulegen möchte, macht grundsätzlich nichts falsch, da es sich bei allen Exemplaren um Geräte handelt, die – einmal aufgebaut – zahlreiche Kunden zufriedenstellen bis begeistern können. Doch zu diesem Punkt hinzu kommen stellt sich als schwerer heraus als gedacht.

Glücklicherweise kann man die Karre von Hagsen hier ausklammern. Wer bereits jetzt zu dieser tendiert, braucht nicht weiterzulesen. Die Probleme der Montage betreffen maßgeblich die größeren, mechanischeren Gartenkarren aus diesem Vergleich.

Die Wägen von Güde und Kesser werden nämlich beide jeweils mit sehr unverständlichen Anleitungen geliefert, bei denen sich Käufer ratlos an den Kopf fassten. Zusätzlich sind die Einzelteile manchmal falsch bemessen und Schrauben und ähnliche, kleinere Teile fehlen oder passen nicht. Einen zusätzlichen Arbeitsaufwand darf man also immer besser mit einrechnen bei der Bestellung dieser Gartenkarren.

Was man ebenfalls einrechnen sollte, ist tragischerweise eine beschädigte Lieferung. Dies kommt nicht ganz so häufig wie obige Probleme vor, doch sollte so etwas eigentlich gar nicht passieren. Positiv daran ist nur, dass dabei eher selten etwas wirklich kaputt geht, da das Material der Gartenkassen prinzipiell sehr gut ist.

Gartenkarren Platz 2-3

KESSER® Bollerwagen 550kg belastbar Gartenwagen Transportwagen Gartenkarre herausnehmbare Plane Gerätewagen Handwagen vielseitig einsetzbar

Bewertung: 4 von 5 Sternen

Eigenschaften: extrem belastbare Gartenkarre, Plane herausnehmbar, Seitenwände herunterklappbar

Flexibler Profikarren: Der gewaltige Kesser Bollerwagen 550kg

ist klar für Vielnutzer gedacht. Für diese ist er beeindruckend ausgestattet.

Grundsätzlich besteht das Äußere des Karrens aus einem Drahtgestell, das erst zwar einer Kiste ähnelt, aber deutlich flexibler ist. Die liegt maßgeblich an den seitlich klappbaren Wänden.

Zur einfachen Beladung kann jede einzelne Seite so auf den Boden geklappt oder sogar entfernt werden, dass vom Karren quasi nur noch eine plane Fläche übrig bleibt.
Die Koordination mit der zugehörigen, aber locker ebenso entnehmbaren Plane, dürfte dann zwar schwierig sein, aber gerade bei großen Werkstücken aus Holz, Stein oder ähnlichem Material, ist dies mindestens nützlich, für einige Arbeiten unerlässlich.

Dieses wirklich praktische und vielseitige Gestell kommt, wie schon angedeutet, nicht allein. Oben erwähnte Plane – die aus außerordentlich robustem Polyester besteht – wird in diesem ausgelegt. Dadurch wird sowohl das Beladen, als auch das Entladen ungemein leichter, da vor allem kleine oder auch spitzere Gegenstände im Ganzen entnommen und zum Beispiel an die richtige Stelle ausgeschüttet werden können.

Die vier Räder des Kesser Bollerwagens sind robust, luftbereift und mit Profil und Stahlfelgen ausgestattet. Durch ihre Größe kommen sie hervorragend mit viel Gewicht und auch unebenem und ausladendem Gartenboden zurecht.

Ist der Gartenkarren einmal fehlerfrei angeliefert worden und entsprechend aufgebaut, kommt das große Teil von Kesser wirklich gut an. Die Flexibilität und natürlich auch das zur Verfügung stehende Volumen ist unschlagbar, die Räder wirklich sehr stark.
So stark sogar, dass er einfach an den Traktor oder ähnlichen Fahrzeugen angehängt werden kann, was dem Karren eine weitere Ebene der Flexibilität verleiht.

Probleme hat dieser Wagen leider ganz woanders. Wie schon angedeutet ist die Lieferung nicht immer unbeschädigt beim Kunden angekommen. Dazu ist die Anleitung schwer verständlich und nicht qualitativ und teils sind die enthaltenen Schrauben nicht gut gewählt, sodass man nachkaufen darf, sofern man die Passenden nicht daheim hat.

Vorteile:
  • massiver, robuster Wagen
  • Räder groß und absolut robust
  • viel Volumen
  • extrem flexibel
  • als Anhänger nutzbar
  • hält eine ganze Menge Gewicht aus
  • stabile Plane

Nachteile:
  • Lieferung teils beschädigt
  • Aufbau unnötig verkompliziert
  • Anleitung unverständlich
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Güde Werkstattwagen für Garten GGW 300

Bewertung: 4 von 5 Sternen

Eigenschaften: festes Gehäuse, 24 kg schwer, guter Schubkarrenersatz, 4 Räder, 300 kg Traglast

Alternative zur Schubkarre: Der Güde Werkstattwagen für Garten GGW 300

ist ein eher schmaler und kleiner, dafür aber umso stabilerer Gartenkarren in Form einer Metallschale auf vier Rädern.
Diese sind groß und luftbereift, lassen sich durch Kugellager sehr gut ziehen und sind so flexibel nutzbar. Durch Aufbau und Nutzung stellt dieses Exemplar unter den Gartenkarren eine wunderbar praktische Alternative zur klassischen Schubkarre dar, die in vielerlei Hinsicht weniger vielseitig oder flexibel sein kann.

Der Güde Werkstattwagen hat sich bei vielen Käufern als Überraschungshit herausgestellt. Da die Produktbeschreibung von Herstellerseite eher spärlich ausfällt, sind einige sehr überrascht darüber, was der Wagen alles kann. Von Zementbrocken bis hin zu Laub lässt sich alles sehr gut transportieren und vor allem abladen. Dafür sorgt die praktische Kippfunktion der Karre, die funktioniert, ohne dass der Wagen das Gleichgewicht verliert.
Negativ an dem Produkt ist überwiegend die Lieferung. So kommt es vor, dass das Paket beschädigt ankommt. Die eh bereits komplizierte Montage macht das dann auch nicht besser.

Vorteile:
  • tolle Alternative zur Schubkarre
  • rückenschonend
  • Kippen ohne Gleichgewichtsverlust
  • extrem stabil
  • große Arbeitserleichterung
  • gute Kippmechanik

Nachteile:
  • Lieferung manchmal beschädigt
  • Montage sehr schwer
  • mögliche Zusatzkosten
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Alternativprodukte

Als alternatives Produkt lässt sich am ehesten eine Schubkarre empfehlen. Die ist wohl eines der gängigsten Gartengeräte überhaupt. Der größte Unterschied wohl zur Gartenkarre: Sie wird, wie der Name schon sagt, geschoben.

Dies sorgt – zusätzlich zur Bodenbauweise mit nur einem Rad und den beiden Ständern – für viele für die notwendige Flexibilität, die für manche Gartenarbeiten notwendig ist, aber eine Gartenkarre nicht bieten kann, weil sie dann doch zu sehr auf Stabilität und Sicherheit setzt.

So ist sie viel schwerer kippbar als die Schubkarre, was gerade bei extrem schweren Gerät zum Problem werden kann. Auch um Kurven kommt die Gartenkarre nicht so gut wie der gewohnte Klassiker.

Bildquelle Header: Mulching around the Bushes © Depositphotos.com/oocoskun
Letzte Aktualisierung am 28.09.2020 um 14:30 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API