Die selbstansaugende Gartenpumpe – zum Bewässern des Gartens

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Eine selbstansaugende Gartenpumpe unterscheidet sich deutlich von anderen wasserführenden Pumpen. Hierbei handelt es sich nämlich um eine Pumpe, die außerhalb des Wassers platziert wird. Aber trotzdem kommen diese Pumpen zum Einsatz, wenn es darum den heimischen Garten zu bewässern. Allerdings ist das Prinzip hier ein grundlegend anderes, als man es beispielsweise von Tauchpumpen kennt.

Selbstansaugende Gartenpumpen Testsieger 2020:

Gardena Comfort Gartenpumpe 5000/5: Bewässerungspumpe mit 5000 l/h Fördermenge und langer Lebensdauer, Leistung 1300 W, hochwertig, geräuscharm, automatische Sicherheitsabschaltung (1734-20)

Bewertung: 4.5 von 5 Sternen

Eigenschaften: 5000 INOX, bis 5.000 l/h Fördermenge, 1300 Watt Leistung, Sicherheitsabschaltung

Kraftvolle Jet-Pumpe: Die Gardena Comfort Gartenpumpe ist ein Gerät von einem Hersteller, der seit vielen Jahren weiß, was er macht und schon viele Käufer überzeugen konnte. Das lässt Gardena sich auch etwas kosten. Doch der höhere Preis kann sich lohnen. Die selbstansaugende Jet-Pumpe hat mit 1300 Watt eine besonders hohe Leistung und damit auch eine Selbstansaughöhe von 8 und eine Förderhöhe von 50 Metern. Sie besitzt viele Sicherheiten und komfortable Extras wie zwei verschiedene Ausgänge, von denen einer sogar schwenkbar ist. Dazu eine doppelte Motorabdichtung, einen Vorfilter und sogar einen thermischen Notstopp, sollte der Motor mal zu heiß laufen. Zum Anzeigen weiterer Probleme besitzt die Pumpe eine spezielle LED. Vor allem die Kraft dieser Pumpe ist etwas, was den Käufern gefällt. Es fällt auf, dass die Pumpe trotz dieser hohen Leistung ziemlich geräuscharm arbeitet. Ebenso positiv empfinden die Kunden, dass der Hersteller Vorfilter und ähnliche Sicherungen eingebaut hat, genauso wie den Not-Aus. Der schont die Pumpe und sorgt für lange Lebenszeit. Probleme haben Käufer mit der Lieferung. Bei einigen kam die Pumpe in völlig ramponiertem Karton an. Oft war dann auch die Pumpe selbst beschädigt.

Vorteile:
  • hohe Leistung
  • langlebig
  • viele Sicherungen und Filter
  • zwei Ausgänge, sehr flexibel

Nachteile:
  • Auslieferung teils eine Katastrophe
  • hoher Preis
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So funktioniert eine selbstansaugende Pumpe

Bei den selbstansaugenden Pumpen kommt das sogenannte Über-Unterdruck– oder Jet-Prinzip zum Einsatz. Bei den Jet-Pumpen wird ein kleines Laufrad betrieben, dass letztlich die Strömung erzeugt. Auf diese Weise wird das Wasser bewegt. Hier wird das Wasser also nicht mechanisch befördert. Bei den meisten anderen Gartenpumpen ist die mechanische Förderung jedoch das gängige Prinzip.

Dagegen befördert die selbstansaugende Gartenpumpe das Wasser hydraulisch. Daraus resultiert ein sehr großer Vorteil, denn diese Pumpen sind besonders langlebig.

Zur Erklärung sollte aber noch gesagt werden, dass der Begriff „selbstansaugend“ im Grunde etwas irreführend ist. Fakt ist, eine Gartenpumpe, sofern selbstansaugend, saugt sich nicht einfach von allein voll. Zuallererst muss dieser Pumpentyp mit Wasser befüllt werden.

Um die Pumpe entsprechend befüllen zu können, verfügt sie über einen Zulauf. Handelt es sich um eine selbstansaugende Kreiselpumpe, so kann auch diese nur arbeiten, wenn sie zuvor mit Wasser befüllt wurde. Kreiselpumpen stehen in dem Ruf, keine besonders gute selbstansaugende Pumpe zu sein. Anders verhält es sich hingegen mit Kolbenpumpen, denn sie funktionieren nach dem Über-Unterdruck-Prinzip.

Funktionsweise einer Kolbenpumpe

Dieser Pumpentyp arbeitet prinzipiell nach dem gleichen Prinzip, das auch bei einigen anderen Wasserpumpen für den Brunnen schon länger zum Einsatz kommt. Der Kolben bewegt sich im Inneren der Pumpe auf und ab. Das Ein- und Auslassventil erzeugen hier abwechselnd einen Über- und Unterdruck. So wird das Wasser entsprechend angesaugt. Dabei wird das Wasser für die Gartenbewässerung gefördert. Um so funktionieren zu können, benötigt die Kolbenpumpe folgende Komponenten. Den Hubkolben, das Einlassventil, das Auslassventil und das Gehäuse inklusive der Kolbenhülse.

Strom oder Benzinbetrieb?

Wie immer haben hier sowohl die strom- als auch die benzinbetriebenen, selbstansaugenden Gartenpumpen jeweils ihre Vor- und Nachteile. Zunächst ein Blick auf die Elektropumpen.

Vorteile Elektropumpen

  • sie arbeiten viel leiser als benzinbetriebene Pumpen
  • geringere laufenden Betriebskosten
  • eine Elektropumpe ist wartungsfrei
  • es muss kein Kraftstoff nachgefüllt werden

Nachteil Elektropumpen

  • es muss stets eine Stromquelle vorhanden sein

Bei der Benzinpumpe können die jeweiligen Vor- und Nachteile der Elektropumpe einfach ins Gegenteil verkehrt werden. Hier fällt dann auf, dass die Nachteile der benzinbetriebenen Gartenpumpe deutlich überwiegen. Aber trotzdem findet die benzinbetriebene Gartenpumpe durchaus ihren Einsatz vor allem in großen Gärten. Hier ist eindeutig von Vorteil, dass man sich eine lästige Verkabelung sparen kann. Häufiger allerdings finden wohl die Elektropumpen im heimischen Garten ihren Einsatz.

Welche Leistung sollte die selbstansaugende Gartenpumpe haben?

Bei der Gartenpumpe kommt es weniger auf Wattzahl an, sondern hier geht es darum, wie viel Wasser die Pumpe pro Stunde befördern kann. Der Werte differieren hier je nach Modell. Die Wahl hängt ab vom gewünschten Einsatzbereich.

Eine durchschnittliche Pumpe pumpt zwischen 1.000 und 5.000 Liter Wasser pro Stunde. Diese Menge ist für einen normalen Garten vollkommen ausreichend. Besonders leistungsfähige Pumpen fördern sogar 20.000 Liter pro Stunde. Aber es gibt auch sehr viel kleinere Modelle. Das beginnt bereits bei 50 Liter pro Stunde. Diese kleinen Pumpen finden häufig für kleine Wasserbrunnen ihren Einsatz.

Ansaug- und Förderhöhe

Die Strecke zwischen dem zu pumpenden Wasser und der Pumpe selbst nennt man die Ansaughöhe. Gartenpumpen sind nur in der Lage, bis zu einer bestimmten Meterzahl Wasser anzusaugen. Dieser Wert ist bei der Pumpe für gewöhnlich angegeben. Dieser Wert ist relevant, wenn Sie die Pumpe in großen Gärten einsetzen wollen.

Noch wichtiger ist aber die Förderhöhe. Gemeint ist damit der Weg zwischen der Quelle und dem Ort, wo das Wasser hinsoll. Mit zunehmender Förderhöhe nimmt allerdings auch der Druck ab. Das bedeutet, dass es passieren kann, dass bei maximaler Förderhöhe nur noch ein kleines Rinnsal aus dem Schlauch kommt. Aus diesem Grund sollte die Förderhöhe besser nicht vollständig ausgenutzt werden.

Gartenpumpe statt Leitungswasser – warum eigentlich?

In erster Linie geht es schlicht und ergreifend darum, Geld zu sparen. Als zweites kann es in heißen Sommern immer wieder zu Engpässen bei den Wasserwerken kommen. Als Erinnerung: Im Sommer 2018 wurde nicht nur das Trinkwasser knapp, sondern auch das Sprengen des Gartens war verboten. Tatsächlich wurde nicht das Trinkwasser knapp, sondern wegen des plötzlichen hohen Wasserbedarfs kam es letztlich zu technischen Problemen in den Wasserwerken.

Wer nun stolzer Besitzer einer Wasserpumpe ist und dazu noch über ein entsprechendes Wasserreservoir verfügt, ist von derartigen Anweisungen natürlich ausgenommen.

Dank einer selbstansaugenden Gartenpumpe kann sowohl das Wasser aus einem Brunnen gepumpt, als auch das gesammelte Regenwasser genutzt werden. Nicht wenige Hobbygärtner verfügen über eine ganze Reihe von Behältern und einem entsprechender Verteilersystem, das es ermöglicht, mehrere Tausend Liter Wasser in einem Garten zu lagern. Diese können dann problemlos dank der Pumpe im Garten verteilt werden.

Selbstansaugende Gartenpumpen Platz 2-3

Einhell Gartenpumpe GC-GP 1250 N (1200 W, max. 5 bar, 5000 L/h Fördermenge, selbstansaugende und leistungsstarke Jet-Pumpe, INOX-Edelstahl-Pumpengehäuse)

Bewertung: 4.5 von 5 Sternen

Eigenschaften: bis 5.00 l/h Fördermenge, bis 5 bar Druck, 1200 Watt Leistung, INOX Gehäuse

Besonders preiswertes Modell: Die zu einem großen Teil aus Stahl bestehende Einhell Gartenpumpe GC-GP 1250 N ist ein günstiges aber immer noch sehr gutes Exemplar unter den selbstansaugenden Pumpen. Mit 1200 Watt bietet sie auf der Leistungsseite gute Ergebnisse. Sie hat jedoch nicht so viele Sicherungsmechanismen wie teurere Pumpen. Ein Überlastungsschutz ist aber dennoch eingebaut. Ebenso angebaut sind praktische Ein- und Ablassventile, was – genau wie der obligatorische Handgriff – die Arbeit leicht gestaltet. Kunden bestätigen dies und sind darüber hinaus sehr vom Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugt. Für einen im Vergleich sehr günstigen Preis erhalten sie eine Pumpe, die einem teureren Exemplar in Sachen Leistung in nichts nachsteht. Problematisch wird es nur, wenn man die Pumpe ausreizt. Bringt man sie an ihr Limit wird sie extrem laut und nutzt sich exponentiell schnell ab. Die Maximalangaben, die der Hersteller angibt, sollten also dann doch besser vermieden werden, wenn man lange etwas von seiner Pumpe haben möchte.

Vorteile:
  • sehr günstig
  • hohe Leistung
  • gute Verarbeitung und Material

Nachteile:
  • die angegebene Maximalleistung wird nur unter extremen Verschleiß erreicht
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T.I.P. 31372 Gartenpumpe Edelstahl GP 5000 INOX, bis 5.000 l/h Fördermenge

Bewertung: 4 von 5 Sternen

Eigenschaften: bis 5000 l/h Fördermenge, Überlastungsschutz, bis 4,5 bar Druck, 1200 Watt Leistung

Variabel erweiterbar: Die T.I.P. 31372 Gartenpumpe Edelstahl GP macht zuallererst einmal die Möglichkeit aus, dass sie in drei verschiedenen Ausführungen bestellt werden kann. Da wäre einmal die Variante als einzelne Pumpe, dann die mit mitgeliefertem Vorfilter und dann noch ein Paket inklusive einer Pumpensteuerung. Die Pumpe selbst besteht aus Edelstahl, hat ein Gewicht von zehn Kilogramm und – trotz unterdurchschnittlicher Leistung im Vergleich – eine Ansaughöhe von neun Metern. Der Handgriff ist zudem ummantelt und vor Vibrationen geschützt. Die Pumpe kann also einfach mobil, aber natürlich auch stationär genutzt werden. Gerade die gute Selbstansaugung gefällt Käufern sehr. Ebenso gefällt die Leistung, die man für einen im Vergleich durchschnittlichen Preis bekommt, sehr. Einige, wenn auch nicht alle, klagen aber über etwas zu hohe Betriebslautstärke. Auch sind die Anschlüsse nicht für jeden gut angebracht. Alles in Allem gibt es tatsächlich selten Probleme mit diesem Gerät.

Vorteile:
  • variable Ausführungen
  • gute Selbstansaugung
  • Antivibrationsgriff

Nachteile:
  • ziemlich laut
  • Anschlusspositionen nicht immer geeignet
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Fazit

Ob für Brunnen, Keller oder Ähnliches. Mit einer selbstansaugenden Pumpe kann man sich so manche Situationen erleichtern, oder sogar erst möglich machen. Doch sind die Einsatzgebiete so vielfältig, dass man auf die technischen Einzelheiten achten sollte, um auch ein Gerät zu kaufen, dass zum eigenen Zwecke gut passt.
Ist einem zum Beispiel die Lautstärke der Pumpe egal, und hat man vorher die Anschlüsse geprüft, eignet sich die T.I.P. 31372 Gartenpumpe Edelstahl GP beinahe für jeden Zweck. Sie hat zwar auf den ersten Blick nicht die beste Leistung, dafür aber eine hervorragende Förderhöhe.
Wer jedoch mehr Power möchte, greift zur teureren Gardena Comfort Gartenpumpe. Neben ihrer guten Leistung bietet sie auch die höchste Langlebigkeit und den besten Komfort durch diverse Sicherheitsmaßnahmen, wie mehrere Filter und eine LED Leuchte für technische Probleme.
Die Einhell Gartenpumpe GC-GP 1250 N ist da eher für alle geeignet, die aufs Geld achten müssen oder wollen. Die Pumpe mag nicht ganz so sicher sein, wie die anderen, doch bietet sie für den Preis hervorragende Leistung und sollte es mal brenzlig werden, bietet sogar sie einen Notstopp bei Überhitzung.

Bildquelle Header: Garden hose and water pump connection © Depositphotos.com/kaparulin
Letzte Aktualisierung am 8.07.2020 um 09:30 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API