Spaltkeil - Leichtes Spalten und Fällen von Holz

Aktualisiert am: 11.06.2021

Ein Spaltkeil ist ein nützliches Werkzeug, wenn man regelmäßig Bäume fällt oder Holz spalten muss. So eignet er sich beispielsweise besonders gut für Personen, die ihr Holz für den eigenen Kamin oder Holzofen spalten möchten. Dabei kann zwischen verschiedenen Keilarten unterschieden werden, die sich jeweils für verschiedene Einsatzzwecke eignen.

Spaltkeile Testsieger* 2022

Bewertung: 4.5 von 5 Sternen

Eigenschaften: aus Aluminium, drei verschiedene Gewichte (550 g, 850 g, 1050 g), vom Gewicht abhängige Hubhöhe (35 mm, 40 mm)

Spaltkeil aus Aluminium: Der Ochsenkopf Alu-Massivkeil

besteht zu 100 % aus Aluminium. Dadurch eignet er sich für verschiedene Arbeiten, wie dem Fällen von Bäumen oder dem Spalten von Holzstämmen.
Das Material ist sehr robust und langlebig. Ein Zurückspringen des Keils wird durch spitzwinklig gravierte Nuten auf der Vorderseite des Keils verhindert. Zudem kann er somit nicht so leicht aus dem Baumstamm rutschen.
Gleichzeitig verfügt der Keil über doppelte Längsnuten auf der Rückseite. Das Keilende ist scharf geschliffen.
Laut Hersteller kann der Spaltkeil sogar bei gefrorenem Holz eingesetzt werden. Dazu kann der Ochsenkopf Alu-Massivkeil auch in Kombination mit einer Kettensäge verwendet werden. Bei der Verwendung mit einem Stahlhammer kommt es zu keinem Absplittern, wodurch der Spaltkeil sehr sicher in der Anwendung ist.
Weiterhin ist der Spaltkeil bruchfest. Lediglich bei starker Belastung wie beispielsweise durch einen Vorschlaghammer, kann sich der Keil laut den Käufern etwas verbiegen.
Die Käufer loben die hochwertige Verarbeitung des Ochsenkopf Alu-Massivkeil. Dazu ist er sehr robust und langlebig. Er eignet sich auch zum Spalten und Fällen von größeren Bäumen, was ein Vorteil ist. Die Lautstärke des Spaltkeils ist geringer als bei der Verwendung eines Spaltkeils aus Stahl.
Negativ bewertet wird, dass der Spaltkeil in seltenen Fällen nach mehrmaliger Nutzung defekt ist.

Vorteile:
  • komplett aus Aluminium gefertigt
  • sehr robust und langlebig
  • hochwertige Verarbeitung
  • scharf geschliffenes Keilende
  • rutscht nicht aus dem Baumstamm heraus
Nachteile:
  • selten nach mehrmaliger Nutzung defekt
  • verformt sich in seltenen Fällen bei starker Belastung

Bewertung: 4.5 von 5 Sternen

Eigenschaften: aus gehärtetem Stahl, Polymer-Schlagfläche, um 90° gedrehte Schneide, inklusive Dämpfer, Maße 7 x 25 x 7 cm, Gewicht 2400 g

Spaltkeil aus Stahl mit Dämpfer: Der Fiskars Dreh-Spaltkeil

besteht aus aus gehärtetem Stahl und hat einen integrierten Dämpfer, der aus Kunststoff besteht. Dadurch werden die Schläge des Hammers abgedämpft. Das erhöht nicht nur die Sicherheit, sondern auch den Arbeitskomfort, da diese laut Käufern die Vibrationen beim Draufschlagen verringern.
Die Schneide ist, wie bei Drehkeilen üblich, um 90° gedreht. Dadurch eignet sich der Spaltkeil besonders gut zum Spalten von Kaminholz ohne viel Kraftaufwand. Die Einkerbungen im Keil sorgen für einen optimalen Halt im Holz.
Die Käufer loben die gute Verarbeitung des Keils. Der Fiskars Dreh-Spaltkeil weist ein gutes Eigengewicht auf und kann auch größere Holzstücke mühelos zerteilen. Man sollte jedoch die hohe Kraftwirkung des Spaltkeils nicht unterschätzen.
Negativ bewertet wird, dass der Kunststoffaufsatz teilweise etwas verrutscht und nach längerer Nutzungszeit verschleißt. Jedoch kann man den Kunststoffaufsatz separat erwerben und ersetzen.

Vorteile:
  • aus gehärtetem Stahl gefertigt
  • mit schützendem und abdämpfendem Kunststoffende ausgestattet
  • hohe Krafteinwirkung möglich
  • gedrehte Schneide zum leichten Spalten
  • Einkerbungen im Keil für besseren Halt
Nachteile:
  • Kunststoffende kann verrutschen
  • langfristig kommt es zu einem Verschleiß des Kunststoffes

Bewertung: 4.5 von 5 Sternen

Eigenschaften: diamantförmig, wärmebehandeltes Eisen, für Verwendung mit Vorschlaghammer geeignet, Gewicht 1,8 kg, Maße 7,3 x 7,5 x 17,5 cm

Diamantförmiger Holzspalter: Der Holz Granate Holzspalter

ist aus wärmebehandeltem Eisen gefertigt. Dabei ist er diamantförmig gearbeitet. Das ermöglicht ein Spalten des Holzes in vier verschiedene Richtungen.
Auch kann der Spaltkeil mit einem Vorschlaghammer verwendet werden. Durch das spitze Ende, spaltet der Holzspalter auch hartnäckiges Holz bei vergleichsweise geringem Kraftaufwand mühelos.
Die Käufer loben die gute Verarbeitung des Spaltkeils. Der Holz Granate Holzspalter weist ein gutes Gewicht auf und hat ein spitzes Ende. Er kann selbst sehr hartnäckiges Holz zerkleinern, da er sehr robust ist und auch harten Schlägen standhält.
Negativ bewertet wird, dass es in seltenen Fällen zu einer defekten Lieferung kommt. Bei wenigen Käufern war der Spaltkeil nach kurzer Nutzungsdauer defekt. Bei häufiger Verwendung kann das obere Ende des Keils etwas ausfransen. Dieses kann jedoch bei Bedarf abgeschliffen werden, sodass der Holzspalter wieder einsatzbereit ist.
Bei trockenem Holz kann das Einschlagen des Holz Granate Holzspalter etwas schwieriger sein, sodass man sich langsam herantasten muss, damit sich der Holzspalter sicher im Holz verankert. Bei nassem Holz ist dies wesentlich einfacher.

Vorteile:
  • aus wärmebehandeltem Eisen gefertigt
  • diamantförmig mit spitzem Ende
  • Eigengewicht von 1,8 kg
  • hochwertige Verarbeitung
  • spaltet das Holz in vier verschiedene Richtungen
Nachteile:
  • selten defekte Lieferung
  • selten nach mehrmaliger Nutzung defekt

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Spaltkeil – Das sollte vor dem Kauf beachtet werden

Ein Spaltkeil ist zum Holz spalten gedacht. Es gibt ihn in unterschiedlichen Ausführungen und Materialien, die jeweils unterschiedliche Vor- und Nachteile haben. Dabei kann man einen Spaltkeil zum händischen Spalten oder mithilfe eines elektrischen Holzspalters verwenden.

Verschiedene Arten von Keilen

Es gibt verschiedene Arten von Keilen. Je nach Einsatzzweck eignen sich manche Keile besser als andere. Hier sollte man vor dem Kauf überlegen, wie und wo der Keil eingesetzt werden soll.

Drehspaltkeil: Ein Drehspaltkeil ist ein Spaltkeil für Brennholz. Mit ihm lässt sich das Holz auf einfache Art und Weise spalten. Ein Drehspaltkeil ist in sich um 90° gedreht. Wenn man auf den Keil schlägt, dreht sich dieser jedes Mal ein kleines bisschen, sodass sich das Holz leichter aufspaltet. Damit eignet er sich besonders gut für hartes Holz. Es gibt ihn in unterschiedlichen Materialien wie Aluminium, Holz oder Kunststoff.

Fällkeil: Ein Fällkeil wird hauptsächlich beim Fällen eines Baumes eingesetzt. Während dem Fällen des Baumes wird der Fällkeil in den Stamm geschoben. Das verhindert, dass die Säge durch das Gewicht des Baumes eingeklemmt wird. Er sorgt also für die nötige Sicherheit. Gleichzeitig drückt ein Fällkeil den Baum beim Fällen direkt in die richtige Richtung . Der Fällkeil kann aus verschiedenen Materialien bestehen wie Holz oder Aluminium bestehen.

Spaltgranate: Eine Spaltgranate ist eine weitere Version des Spaltkeils. Hier kreuzen sich zwei Keile im 90° Winkel zueinander. Das bewirkt, dass sich das Holz in vier Teile spaltet. Damit ist ein schnelleres und effizienteres Arbeiten möglich. So kommt eine Spaltgranate gerne beim Spalten von Kaminholz zum Einsatz, da man sich hier einen weiteren Arbeitsschritt spart. Spaltgranaten bestehen häufig aus Kunststoff, Aluminium, Holz oder Stahl.

Spaltkeil mit Schutzhaube: Ein Spaltkeil mit Schutzhaube wird in erster Linie in Kombination mit einer Tischkreissäge verwendet. Hier befindet sich der Spaltkeil hinter dem Sägeblatt. Die Schutzhaube befindet sich über dem Sägeblatt und dem Spaltkeil. Dadurch wird die Sicherheit beim Sägen des Holzes erhöht.

Spaltkeil für Holzspalter: Ein Spaltkeil für Holzspalter ist für den Einsatz in einem elektrischen Holzspalter gedacht. Er unterscheidet sich nicht wesentlich von einem händischen Spaltkeil. Durch das Einspannen in einen Holzspalter wird allerdings sehr viel Zeit und Kraft gespart, da der Holzspalter die schwere Arbeit des Holzspaltens verrichtet.

Das Material

Ein Spaltkeil kann aus verschiedenen Materialien bestehen. Hier richtet sich die Wahl nicht nur nach dem persönlichen Geschmack, sondern auch nach dem verwendeten Zubehör.

Spaltkeil aus Alu: Aluminium wird sehr gerne für Spaltkeile verwendet. Ein Spaltkeil aus Aluminium ist relativ robust. Dazu kann das Material keinen Rost ansetzen, was die Lebensdauer des Spaltkeils verkürzen würde. Aluminium Spaltkeile lassen sich mit verschiedenen anderen Arbeitswerkzeugen kombinieren, ohne dass es zu einem Sicherheitsrisiko kommt. Der Spaltkeil kann dabei entweder komplett aus Aluminium bestehen oder mit Holz kombiniert sein.

Spaltkeil aus Kunststoff: Auch Spaltkeile aus Kunststoff sind sehr beliebt. Auch hier kann der gesamte Keil aus Kunststoff bestehen oder aus einer Materialkombination mit Holz. Kunststoff Spaltkeile haben einen hohen Sicherheitsfaktor. Kommt es zu einem Bruch des Spaltkeils, bergen die kleinen Splitter des Kunststoffes wenig Verletzungsgefahr.

Spaltkeil aus Holz: Ein Spaltkeil aus Holz ist immer mit weiteren Materialien kombiniert. So wird der Spaltkeil aus Holz stets mit Aluminium, Kunststoff oder Stahl kombiniert. Der obere Bereich, der mit einem Hammer beschlagen wird, besteht dann aus Holz.

Spaltkeil aus Stahl: Viele Spaltkeile bestehen auch aus Stahl. Hier sollte jedoch darauf geachtet werden, dass der obere Bereich aus einem anderen Material besteht. Alternativ sollte das verwendete Zubehör nicht aus Stahl, sondern einem anderen Material bestehen, da es ansonsten zu einem hohen Sicherheitsrisiko durch herumfliegende Splitter kommt.

Ist ein Spaltkeil aus Stahl verboten?

Ein Spaltkeil aus Stahl ist per se nicht verboten. Jedoch sollte nach Möglichkeit auf einen Spaltkeil aus Stahl verzichtet werden. Besonders, wenn das weitere Zubehör, wie beispielsweise der Schlaghammer, ebenfalls aus Stahl besteht.

Denn man sollte niemals Stahl auf Stahl schlagen, da die Gefahr besteht, dass sich beim Schlagen auf Stahl Splitter herauslösen können. Diese Splitter können eine hohe Geschwindigkeit durch das Schlagen aufbauen und bergen so eine hohe Verletzungsgefahr. Wenn man hier keine Schutzkleidung trägt, können die Splitter in die Haut eindringen oder in die Augen gelangen.

Spaltkeile aus Stahl sind zwar nicht verboten, besonders Anfänger sollten allerdings lieber auf ein anderes Material, wie beispielsweise Aluminium, zurückgreifen, um Verletzungen zu vermeiden.

Den Spaltkeil richtig und sicher benutzen

Bei falscher Verwendung des Spaltkeils besteht ein hohes Verletzungsrisiko. Bevor man den Spaltkeil benutzt, sollte man eine entsprechende Schutzkleidung anziehen.

Dazu gehören eine Sicherheitsjacke, eine Sicherheitshose, sowie Handschuhe. Zur Schutzausrüstung gehört unbedingt auch eine Schutzbrille, damit umherfliegende Splitter nicht in die Augen gelangen können.

Beim Spalten sollte der Stamm auf einem sicheren und ebenen Untergrund stehen. So wird verhindert, dass der Stamm in den Boden einsinkt oder umkippt.

Größere Holzstämme sollten nicht direkt in der Mitte eingeschlagen werden, sondern weiter seitlich. Das erleichtert das Spalten und mindert den Kraftaufwand.

Die Größe des Spaltkeils sollte dabei immer an den Stamm angepasst werden. Besonders große und dicke Stämme sollte man nicht mit einem sehr kleinen Spaltkeil spalten. Hier könnte der Spaltkeil stecken bleiben. Die Größe des Spaltkeil sollte also immer im Verhältnis zum Holzstück stehen.

Alternativprodukte

Wer keinen Spaltkeil zum Holzspalten verwenden möchte, kann für diese Arbeit auch anderes Werkzeug verwenden. Diese eignen sich besonders gut für kleinere Holzstücke, die zuvor bereits einmal gespaltet wurden. Zum Spalten von großen Baumstämmen sind sie daher eher weniger geeignet.

Daher greifen eher Kaminbesitzer, die ihr Kaminholz zerkleinern wollen, auf eine Spaltaxt oder einen Spalthammer zurück.

Spaltaxt: Gut geeignet für kleine Holzstücke, wie Kaminholz. Besteht aus einem speziell geformten Kopf und einem langen Holzstiel. Die Spaltaxt hat ein vergleichsweise geringes Gewicht und fordert weniger Kraftanstrengung als ein Spalthammer. Infolge dessen fliegen auch weniger Splitter umher.

Spalthammer: Ebenfalls gut für kleine, aber auch etwas größere Holzstücke geeignet. Der Spalthammer weist ähnliche Eigenschaften auf wie die Spaltaxt, ist allerdings deutlich schwerer. Somit kommt es zu einer schnellen Ermüdung der Arme bei längerer Arbeit. Allerdings eignet er sich auch für etwas größere und hartnäckigere Holzstücke. Bei kleineren Holzstücken fliegen häufig viele Splitter umher, da mit dem Spalthammer wesentlich mehr Kraft auf das Holzstück einwirkt.

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