Thomaskali – Dünger für den Herbst

Von Helene

Aktualisiert am: 02.02.2023

Kurz & Knapp

  • Thomaskali ist ein mineralischer Dünger, der Phosphat, Kalium und Magnesium sowie manchmal auch Schwefel, aber keinen Stickstoff enthält.

  • Thomaskali wird am besten im Spätherbst ausgebracht, wenn die Temperaturen unter 10 Grad fallen. Der kaliumreiche Dünger kann als Herbstrasendünger dienen und die Winterhärte bei Nutz- und Zierpflanzen stärken.

  • Eine Bodenanalyse kann sinnvoll sein, denn für die Ausbringung von Thomaskali sollten ein leicht saurer Boden-pH und ein niedriger Phosphat-Wert im Boden vorliegen.

Thomaskali Produkte Testsieger* 2023

Bewertung: 5 von 5 Sternen

Eigenschaften: mineralischer Kaliumdünger, NPK-Verhältnis: 0+8+15, Magnesium: 6 %, Schwefel: 4 %, Aufwandmenge: ca. 70 g/m², Füllmenge: 5 kg, Ergiebigkeit: für ca. 70 m² Gartenfläche

Kaliumreiche Grunddüngung: Das Beckmann Phosphatkali

stellt besonders zum Herbst hin die ideale Grunddüngung für Obst- und Gemüsepflanzen, Sträucher und Zierpflanzen dar. Der hohe Kaliumanteil schützt die Pflanzen vor Frost und sorgt für eine hohe Widerstandsfähigkeit gegen tiefe Temperaturen.
Der kaliumbetonte Dünger reduziert gleichzeitig den Trockenstress und bringt Pflanzen sicher durch regenarme Wetterperioden. Die Widerstandsfähigkeit gegen Pflanzenkrankheiten lässt sich mit einem Kalidünger wie Beckmann Phosphatkali ebenfalls deutlich erhöhen.
Mit Phosphor, Kalium und den Spuren-Nährstoffen Magnesium und Schwefel erhalten Pflanzen im Garten mit Beckmann Phosphatkali eine Grundversorgung an wichtigen Nährstoffen, die für ein gesundes Pflanzenwachstum unerlässlich ist. Im Frühjahr kann Beckmann Phosphatkali auf leichten Böden ausgebracht werden und fördert hier vorwiegend die Ausbildung von kräftigen Wurzeln und vielen Blüten.

Vorteile:
  • erhöht die Widerstandsfähigkeit gegen Frost und Trockenstress
  • zur Grunddüngung im Herbst und Frühjahr geeignet
  • schützt vor Pflanzenkrankheiten
  • fördert die Ausbildung von kräftigen Wurzeln und vielen Blüten
  • aktiviert das Bodenleben
Nachteile:
  • keine

Bewertung: 4.5 von 5 Sternen

Eigenschaften: Thomaskali, PK-Dünger mit Magnesium 8+15(+6), Inhalt: 25 kg

Klassischer Phosphatkali-Dünger: Der Thomaskali Gemüsedünger Kalidünger

ist ein granulierter PK-Dünger mit Magnesium. Die meisten Käufer setzen ihn als Herbstdünger für den Rasen ein.
Dabei wird die Düngewirkung beim Thomaskali Gemüsedünger Kalidünger als sehr gut beurteilt. Mehrere Nutzer berichten von einem grünen Rasen, der den Winter gut überstanden hat und grün und kräftig wirkt.
Bemängelt wird von einem Käufer, dass der Thomaskali Gemüsedünger Kalidünger sich nur langsam auflöst. Der Großteil der Nutzer berichtet aber von einer problemlosen Anwendung und freut sich, einen klassischen Phosphatkali-Dünger “wie früher” einsetzen zu können.

Vorteile:
  • PK-Dünger mit Magnesium
  • gut handhabbares Granulat
  • geeignet als Pflanzen- und Rasendünger für den Herbst
  • gute Düngewirkung
  • grüner, gesund aussehender Rasen
Nachteile:
  • Granulat löst sich eher langsam auf

Bewertung: 4.5 von 5 Sternen

Eigenschaften: Thomaskali, PK-Dünger mit Magnesium und Schwefel 8+24(+6+9), Inhalt: 15 kg

Effektiver Herbstdünger: Der HaGaFe Phosphatkali Thomaskali PK Dünger

ist eine Thomaskali-Düngermischung, die zusätzlich mit dem Pflanzennährstoff Schwefel versetzt ist. Es handelt sich also um einen PK-Dünger mit Magnesium und Schwefel.
Durch die Zusammensetzung eignet sich der HaGaFe Phosphatkali Thomaskali PK Dünger sehr gut als Herbstdünger für phosphatarme Böden, Rasen und Kulturpflanzen. Im Vergleich zu klassischem Thomaskali sind hier mehr Kalium und zusätzlicher Schwefel enthalten.
Durch die Körnung lässt der HaGaFe Phosphatkali Thomaskali PK Dünger sich gut und staubarm ausbringen.

Vorteile:
  • PK-Dünger mit Magnesium und Schwefel
  • hoher Kaliumgehalt (24 %) und zusätzlicher Schwefel
  • geeignet als Herbstdünger für Rasen, Kulturpflanzen
  • gekörnter, staubarmer Dünger
Nachteile:
  • keine

Bewertung: 4.5 von 5 Sternen

Eigenschaften: Thomaskali, PK-Dünger mit Magnesium 8+15(+6), Inhalt: 5 kg

Guter Herbstrasendünger: Das Samen Breininger Thomaskali

hat die klassische Zusammensetzung mit 8 % Phosphor, 15 % Kalium und 6 % Magnesium. Dadurch eignet es sich gut, um Pflanzen für den kommenden Winter vorzubereiten.
Käufer berichten, dass das Thomaskali von Samen-Breininger sich gut als Herbstrasendünger eignet. Das gut handhabbare Granulat lässt sich einfach ausbringen und staubt wenig.
Gut kommt bei den Käufern an, dass im Gegensatz zu anderen Herstellern hier auch eine handliche 5-kg-Packung angeboten wird, sodass das Samen Breininger Thomaskali auch für den Einsatz im heimischen, mittelgroßen Garten gut geeignet ist.

Vorteile:
  • PK-Dünger mit Magnesium
  • gut handhabbares Granulat
  • gut geeignet als Herbstrasendünger
  • kleine Abpackungsmenge von 5 kg
Nachteile:
  • keine
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Thomaskali kaufen – Pflanzen und Rasen mit Phosphat-Kali-Dünger für den Winter stärken

Endet die Wachstumszeit im Garten, ändern sich die Ansprüche der Pflanzen an die Nährstoffe ganz beträchtlich. Statt um Wachstum geht es jetzt darum, die Winterhärte zu erhöhen und den Rasen und die Gartenpflanzen ideal auf den kommenden Frost vorzubereiten.

Profis nutzen im Herbst Thomaskali als Dünger. Kalium und Phosphat stärken die Pflanzen optimal für den Winter. Wir klären hier, wann und wie man Thomaskali einsetzt und auf was man dabei achten sollte.

Thomaskali ist ein PK-Dünger

Thomaskali wird auch Phosphatkali genannt. Es handelt sich um einen mineralischen Dünger, der Phosphor (P) und Kalium (K) enthält, jedoch keinen Stickstoff (N). Im Gegensatz zu herkömmlichen NPK-Düngern, die Pflanzen von Frühjahr bis Spätsommer im Wachstum unterstützen, ist Thomaskali also ein PK-Dünger ohne Stickstoff, der vor allem im Herbst zur Stärkung der Winterhärte zum Einsatz kommt.

Klassischerweise enthält Thomaskali 8 % Phosphat, 15 % Kalium und zusätzlich 6 % Magnesium. Manche Mischungen können zudem zusätzlich Schwefel enthalten.

Thomaskali wird manchmal auch Thomasmehl genannt, da der Dünger früher oft fein vermahlen angeboten wurde. Heute nutzt man ausschließlich staubfreie Granulate. Die Bezeichnung Thomasmehl wird bisweilen aber trotzdem noch als Synonym für Thomaskali verwendet.

Nicht zu verwechseln ist Thomaskali mit dem Patentkali (Kalimagnesia), das Kalium, Magnesium und Schwefel, aber kein Phosphat enthält.

Thomaskali: Ursprünglich aus der Produktion im Thomas-Verfahren

Der Name Thomaskali leitet sich vom Thomas-Verfahren ab, das früher in der Stahlproduktion angewendet wurde. Dabei blieb eine phosphorhaltige Hochofenschlacke zurück, die fein vermahlen als Thomasmehl oder Thomasphosphat bezeichnet und als Dünger genutzt wurde.

Das Thomas-Verfahren wird in der Stahlgewinnung heute nicht mehr eingesetzt, da inzwischen besser schweißbare und haltbare Arten von Stahl hergestellt werden können und fast nur noch phosphatarme Erze verwendet werden.

Dünger mit der Bezeichnung Thomaskali oder Phosphatkali findet man dennoch weiter im Handel.

Heute wird oft ein mineralischer PK-Dünger mit Magnesium als Ersatz für das Thomaskali genutzt, der in seiner Zusammensetzung dem ursprünglichen Thomaskali entspricht und sogar den Vorteil hat, dass Chrom-Verunreinigungen aus der Stahlproduktion ausgeschlossen sind.

Thomaskali als Herbstdünger

PK-Dünger oder Kali-Dünger wie das Thomas-Kali werden klassischerweise im Herbst eingesetzt, manchmal auch über Winter bis im zeitigen Frühjahr. Dabei nutzt man das Thomaskali als Herbstdünger, der Rasen und Pflanzen winterfest macht.

Thomaskali enthält keinen Stickstoff, der die Bildung neuer, empfindlicher Triebe anregen würde, die dem Frost nichts entgegenzusetzen haben. Dafür ist der Dünger reich an Kalium, Phosphor und Magnesium, die zu einer guten Winterhärte von Rasen und Gartenpflanzen beitragen.

Thomaskali sollte nur eingesetzt werden, wenn ein Phosphatbedarf vorliegt. Wichtig ist hierbei eine Bodenanalyse, um eine Überdüngung mit Phosphat zu verhindern.

Die Nährstoffe im Phosphat-Kali-Dünger erfüllen hierbei wichtige Funktionen, wenn es darum geht, einen Rasen, Kulturpflanzen oder Zierpflanzen optimal auf den kommenden Frost vorzubereiten:

  • Phosphor: Phosphate gehören zu den Grundnährstoffen für das Wachstum und den Stoffwechsel der Pflanzen. Phosphor ist außerdem maßgeblich wichtig für einen guten Knospen- und Blütenansatz.
  • Kalium: Unterstützt den Wasserhaushalt der Pflanzen, wodurch sie resistenter gegen Frost, Trockenheit und Temperaturschwankungen, aber auch gegen Schädlinge und Krankheiten werden.
  • Magnesium: Ist als zentraler Bestandteil des Chlorophylls (Blattgrün) unerlässlich für die Photosynthese und sorgt für gesund aussehende, grüne Blätter.

Einige Thomaskali-Mischungen enthalten zusätzlich Schwefel:

  • Schwefel: Wichtig für Stoffwechsel, Nährstoffaufnahme und die Produktion pflanzeneigener Stoffe zur Schädlingsabwehr. Wichtig für den Geschmack vieler Kulturpflanzen.

Wichtig ist hierbei auch der pH-Wert des Bodens. Liegt dieser zu hoch, können Rasen und Pflanzen das enthaltene Phosphat nur schlecht verwerten.

Der pH-Wert des Bodens sollte im leicht sauren Bereich liegen, idealerweise zwischen 6 und 7, wenn man Thomaskali ausbringt.

Die Messung das Boden-pHs lässt sich selbst daheim mit einem pH-Messgerät durchführen. Eine professionelle Bodenanalyse hingegen liefert nicht nur den pH, sondern gibt auch Hinweise auf den Gehalt an Nährstoffen und die optimale Düngung.

Thomaskali richtig anwenden

Thomaskali lässt sich gut und einfach ausbringen, da es sich in der Regel um ein staubarmes Granulat handelt. Wichtig ist dabei vor allem, wann man den Phophatkali-Dünger nutzt.

Thomaskali sollte man erst ab dem Spätherbst ausstreuen, wenn die Pflanzen in die Ruhephase übergegangen sind, was ab Temperaturen unter 10 Grad der Fall ist. Je nach Region und Jahr ist das meist ab Oktober oder Anfang November der Fall.

Der Boden sollte bei der Ausbringung nicht zu ausgetrocknet und auch nicht gefroren sein.

  • Thomaskali als Herbstdünger für den Rasen: Thomaskali, Phosphatkali und ähnliche PK-Dünger lassen sich genauso einsetzen wie ein Herbstrasendünger. Das staubarme Granulat lässt sich gut mit der Hand ausstreuen, eignet sich aber auch für die Ausbringung mit einem Handstreuer oder Streuwagen. Danach sollte der Rasen gewässert werden, oder man nutzt zum Ausbringen einen Tag, an dem die Wettervorhersage Regen ansagt.
  • Thomaskali für Nutzpflanzen und Zierpflanzen: In Beeten, als Gemüsedünger und zur Stärkung einzelner Pflanzen bringt man den PK-Dünger auf der Erde aus und arbeitet ihn mit einer Gartenhacke oder Gartenkralle rund fünf Zentimeter tief ein.
  • Thomaskali gegen Moos: Durch den hohen Kalium-Anteil kann die Anwendung von Phosphatkali als Herbstrasendünger dabei helfen, das Wachstum von Moos im Rasen einzudämmen.
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