Der Erdbohrer – Am häufigsten findet er seine Anwendung beim Setzen von Zaunpfählen

Besonders hilfreich sind Erdbohrer beispielsweise dann, wenn es darum geht, Zaunpfähle zu setzen. Häufig werden Erdbohrer aber auch verwendet, wenn man beispielsweise Stempelfundamente für Gartenhäuser oder Carports setzen möchte. Unabhängig davon, ob es sich um ein schmales Loch oder doch um ein sehr breites Bohrloch handeln soll, mit Hilfe eines Erdbohrers ist das leicht zu erreichen.

Testsieger:

Angebot
1. 6m Erdbohrer mit 120mm Bohrkopf

Bewertung: 5 von 5 Sternen

Eigenschaften: Der verlängerbare Erdbohrer. Anwendbar in allen Tiefen.

Flexible Länge: Für Handwerker, die öfter mal auch sehr tiefe Löcher in den Boden bohren müssen, eignet sich der ausfahrbare 6m Erdbohrer mit 120mm Bohrkopf von Brunnenandi. Mit seiner Steckverbindung, und somit nicht festen Länge, ist er für viele noch so tiefe Löcher einsetzbar. Unterstützend hierbei ist der Bohrkopf, der 120 mm im Durchmesser besitzt und eine im Vergleich mit anderen Erdbohrern überdurchschnittliche Schneidenlänge hat.
Der Bohrer ist natürlich auch vielseitig für unterschiedliche Situationen geeignet. Zum Brunnenbohren, Pflanzbohren und auch zum Zaunbohren, um Platz für Fundamente zu schaffen.
Für Käufer des Made in Germany Erdbohrers sticht die einfache Bedienbarkeit besonders hervor. Die Arbeit geht einfach von der Hand. Nur auf der vollen Länge von 6 m kann es durchaus etwas schwerer werden, die ganze Erde mit raus zu holen. Wenn man die Arbeit aber nicht in einem Rutsch macht, schafft es jedes Kind.
Was die Kunden auch positiv anmerkten, sind die Videos und Anleitungen des Herstellers, der unerfahrenen Handwerkern in wenigen einfachen Schritten erklärt, wie man seine Geräte benutzt.

Vorteile:

  • variable Länge
    sehr lange Schneiden
    einfache Bedienbarkeit
    Videos und Anleitungen des Hersteller für einfache Nutzung

Nachteile:

  • Steckverbindung manchmal wackelig

Weitere Einsatzbereiche für den Erdbohrer

Gerne finden Erdbohrer auch ihren Einsatz, wenn es darum geht, große Löcher für eine Pflanze vorzubereiten. Die ganz besonders dann, wenn es sich um einen sehr harten Boden handelt. Selbst altes Wurzelwerk oder auch sehr steiniger Boden lassen sich so mühelos überwinden.

Kaufberatung für den Erdbohrer

Erdbohrer kann man in unterschiedlichen Varianten erhalten. Für kleine Erdarbeiten bieten sich beispielsweise Handerdbohrer an. Bei dieser Variante befindet sich ein T-Griff am Bohrgestänge. Für größere Erdarbeiten stehen aber auch elektrische- oder benzinbetriebene Erdbohrer zur Verfügung.

Der Bohrkopf ist immer an einem senkrechten Gestänge angebracht und der Bohrer sieht aus wie ein extrem großes Gewinde. Entsprechend der Größe des benötigten Erdlochs gibt es natürlich auch unterschiedlich große Bohrer. Wer grundsätzlich einen größeren Kraftaufwand vermeiden möchte, entscheidet sich eher für einen elektrischen oder benzinbetriebenen Erdbohrer.

Der Handbohrer

Der Handbohrer besteht aus einem Bohrgestänge und ist mit einem großen Bohrgewinde ausgestattet. An seinem oberen Ende befindet sich dann entsprechend ein T-Griff. Um ein Erdloch zu bohren, wird die Bohrspitze an der gewünschten Stelle aufgesetzt und dann per Rechtsdrehung unter gleichmäßiger Druckausübung in den Erdboden geschraubt.

Der Bohrer, der wie eine archimedische Schnecke funktioniert, befördert die lose Erde nach oben. Das bedeutet, die Erde muss nicht aus Loch geholt werden.

Klar muss aber auch sein, dass beim Betriebe eines Hand-Erdbohrers Muskelkraft gefragt ist. In Sachen Ausstattung ist das Angebot bei Hand-Erbohren zudem stark reduziert.

Wichtig ist aber auf jeden Fall, auf die Verarbeitung, die Qualität und die Handhabung zu achten. Hier kann beispielsweise der Bohrkopf nicht ausgetauscht werden. Dafür kann man einen Handerdbohrer aber auch in verschiedenen Durchmessern erhalten.

Extrem wichtig ist es, zu schauen, wie der T-Griff in der Hand liegt. Viele Modelle sind inzwischen ergonomisch geformt. Zusätzlich sollte der Griff pulverbeschichtet sein. Bei einem solchem Material kann man dann auch in steinigen und gefrorenen Böden mit dem Bohrer arbeiten und erhält ein gutes Ergebnis.

Mehr zum Handbohrer gibt es in diesem Ratgeber (LINK) zu lesen.

Der Erdbohrer mit Antrieb

Bei diesem Erdbohrer wird das Bohrgestänge durch den Benzin- oder Elektromotor angetrieben. Die Funktionsweise ist der einer herkömmlichen Bohrmaschine ähnlich. Außerdem ist es möglich, bei den Erdbohrern mit Antrieb unterschiedliche Bohrgestänge mit entsprechend unterschiedlichem Bohrstärken einzusetzen. Außerdem sind für diese Art von Erdbohren spezielle Bohrgestänge-Verlängerungen erhältlich.

Auch hier sorgt die Drehbewegung dafür, dass das Erdreich nach oben befördert wird. Ganz zum Schluss ist es aber auch möglich, den Bohrer komplett aus dem Boden zu ziehen und damit das restliche Erdreich nach oben zu befördern.

Mehr zum benzinbetriebenen Erdbohrer und seiner erstklassigen Leistung

Diese Bohrer sind äußerst durchzugsstark und erledigen die anstehenden Arbeiten schnell und ordentlich.

Für eilige Einsätze sind sie daher besonders geeignet. Das Gleiche gilt aber auch für den Einsatz bei einem besonders harten Untergrund. Ausgestattet sind diese Modelle meistens mit einem Zweitakt-Motor mit 3 PS Leistung.

Besondere Vorteile bietet ein benzinbetriebener Erdbohrer vor allem in Punkto Bedienung und Leistung. Nachteilig können allerdings die Lautstärke und das Eigengewicht sein, die diese Geräte mit sich bringen. Neuere Modelle sind inzwischen aber deutlich leiser als ältere Geräte.

Mehr zum Elektroantrieb – kabelgebunden oder Akku-Betrieb

Beliebt sind diese Modelle vor allem, da sie zum einen eine gute Leistung bringen, zum anderen vergleichsweise günstig in der Anschaffung sind. Bei Akku-Betrieb sollte man auf eine ausreichende Leistung des Akkus achten, da hier schon eine recht hohe Beanspruchung stattfindet.

Bei diesen Modellen ist der Wechsel von Bohrköpfen problemlos möglich. Mit einer Leistungsstärke von 1200 Watt lassen sich herkömmliche Arbeiten recht einfach und schnell bewerkstelligen.

Die Lautstärke des Erdbohrers

Erdbohrer mit Antrieb weisen im Schnitt eine Lautstärke von 80 bis 110 Dezibel auf. Das entspricht in etwa dem Lärm eines lauten Staubsaugers bis zu einem LKW. Im Falle von hohen Dezibel-Werten sollte zum eigenen Schutz stets ein Gehörschutz getragen werden.

Der Durchmesser des Erdbohrers

Der Durchmesser des Erdbohrers sollte den eigenen Bedürfnissen entsprechen. In der Regel liegt der Durchschnitt zwischen

  • 100 mm
  • 200 mm

Für kleine Flächen reicht ein geringer Durchschnitt aus. Wer größere Flächen bearbeiten möchte oder einfach mehr Platz braucht, sollte die möglichst größte Variante des Erdbohrers auswählen.

Die Tankgröße des Erdbohrers

Nutzt man einen Erdbohrer mit Benzinantrieb, spielt die Tankgröße eine nicht unerhebliche Rolle. Je größer der Tank, desto länger kann mit dem Erdbohrer nämlich auch gearbeitet werden.

Die meisten Modelle besitzen eine Tankgröße von 0,55 bis 1,2 Liter.

Die Drehzahl der Erdbohrers

Die Drehzahl bestimmt mit darüber, wie schnell der Bohrer sich in den Boden graben kann und reicht von etwa 7.000 Umdrehungen in der Minute bis hin zu stolzen 65.000 Umdrehungen pro Minute.

Für den Hobbygebrauch reichen aber Modelle mit einer Drehzahl von bis zu 10.000 U/min meist vollkommen aus und sind entsprechend günstiger zu kaufen.

Platz 2 & 3:

2. 300 mm Erdbohrer

Bewertung: 4.5 von 5 Sternen

Eigenschaften: Der Erdbohrer, der dank guter Schlosserarbeit durch jeden Boden geht.

Robust und professionell: Wer einen simplen und leicht zu bedienenden Erdbohrer für die Gartenarbeit sucht, kann beherzt zum 300 mm Erdbohrer von MWS-Apel greifen. Das Produkt, auch als Erdlochbohrer, Pflanzbohrer, Pfahlbohrer, Lochspaten, Erdlochausheber und Pfostenbohrer betitelt, ist, wie man natürlich an den ganzen Bezeichnungen bereits gut sieht, sehr vielseitig einsetzbar.
Auf die Qualität, zu der auch große Langlebigkeit und ein guter Sitz in der Hand und bei der Arbeit zählt, legt der Hersteller großen Wert. Der Bohrer ist zu 100 Prozent handgefertigte Schlosserarbeit und in seiner Haltbarkeit und Funktionalität daher überdurchschnittlich. Das gewährleistet der Hersteller auch durch lange Testphasen, schon bei der Konstruktion der Werkzeuge.
Kunden lobten das hervorragende Handwerksgeschick hinter dem Erdbohrer. Verarbeitet ist das Gerät, den Rezensionen zufolge, ohne große Kritikpunkte. Es erledigt seine Arbeit, dank sauber geschliffener Klingen, in hoher Geschwindigkeit und die Qualität der Löcher ist ebenfalls sehr gut.
Leichte Probleme gibt es allerdings bei Kleinigkeiten, wie teils noch sehr scharfen Kanten, was Kunden schade finden, da die Qualität des Produktes ansonsten so einwandfrei ist.

Vorteile:

  • hervorragende Verarbeitung
    hohe Langlebigkeit
    verschleißfeste Schneiden

Nachteile:

  • schlechte Entgratung

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3. Fiskars Handerdbohrer

Bewertung: 4 von 5 Sternen

Eigenschaften: Optisch ansprechend weiß der Erdbohrer gute Arbeit zu leisten.

Handlich und ansehnlich: In seinem modernem Design ist der Fiskars Handerdbohrer für Löcher bis zu einem Durchmesser von 200 mm das Mittel der Wahl für den Hobbyhandwerker von morgen. In seiner orange-schwarzen Optik weiß der Erdbohrer optisch sehr zu gefallen, doch auch materialtechnisch hat er einiges zu bieten.
Die beiden Klingen und der schraubenförmige Kopf gestatten leichtes Eindringen ins Erdreich ohne zu verhaken oder oft hin und her drehen zu müssen. So lassen sich sehr schnell Fundamente legen, oder Löcher zum Belüften des Erdreichs graben. Der Stiel ist aus Stahl, so dass gleichzeitig zur hohen Nutzerfreundlichkeit auch eine hohe Langlebigkeit garantiert wird.
Kunden bestätigen dies in den allermeisten Fällen. Das Gerät arbeitet sich zuverlässig durch alle Arten von Böden. Auch Steine im Weg machen keinerlei Probleme. Gewichtstechnisch gibt es, anders als man bei festem Stahl denken könnte, ebenfalls keine Probleme. Die Bauweise des Erdbohrers ist sehr leicht und liegt gut in der Hand, was die Arbeit ungemein erleichtert.
Probleme gibt’s bei Querbelastung der Schneiden. Dann kann es nämlich vorkommen, dass die vom Hersteller verwendeten Schrauben reißen und ersetzt werden müssen.

Vorteile:

  • starkes Material
    optisch neumodisch ansprechend
    gewiefter Schneidenaufbau

Nachteile:

  • angebrachte Schrauben etwas schwach
    wesentlich mehr Aufwand als bei Erdbohrern mit Antrieb

Fazit

Der passende Erdbohrer erleichtert die bevorstehende Arbeit in vielerlei Böden ungemein. Für jeden Einsatzzweck und jedes Bedürfnis gibt es das passende Modell.

Wer wenig Aufwand schätzt und vor allem tief bohren muss, ist mit dem ausfahrbaren 6m Erdbohrer mit 120mm Bohrkopf sehr gut bedient. Selbst Anfänger können mit dem Erdbohrer dank allerhand Videos und praktischer Anleitungen vom Hersteller schnell mit dem Bohrer umgehen.

Richtig professionell kommt der 300 mm Erdbohrer Handerdbohrer Erdlochbohrer Pflanzbohrer daher. Er ist nicht nur sehr solide verarbeitet und langlebig, er schafft auch das Bohren durch dicken Stein mühelos. Besonders praktisch ist dieser Bohrer dann, wenn zum Beispiel die Pfosten eines Carports auf der gepflasterten Auffahrt angebracht werden sollen.

Wer lediglich im Erdreich bohren und vor allem Geld sparen möchte, wirft einen Blick auf den Fiskars Handerdbohrer. Der kommt ganz ohne Antrieb aus und wird dementsprechend auch nicht laut. Allerdings muss hier selbst Hand angelegt werden – ein wenig Kraft ist dabei unerlässlich.

Bildquelle Header: Home tool for drilling holes for wood poles © Depositphotos.com/chrisrt