Erdbohrer – zum Ausheben von Erdlöchern

Aktualisiert am: 07.01.2022

Besonders häufig werden Erdbohrer eingesetzt, um Zaunpfähle zu setzen. Auch das Ausheben von Löchern für die Fundamente von Gartenhäusern, ganzjährigen Pavillons oder Spieltürmen kann mit einem Erdbohrer erledigt werden. Je nach Größe und Tiefe der benötigten Löchern können Sie sich zwischen motorisierten Erdbohrern und Handerdbohrern entscheiden.

Update vom 27.12.2021

Der Scheppach Benzin Erdbohrer EB1700 wurde in den Vergleich aufgenommen.

Erdbohrer Testsieger* 2022

Bewertung: 5 von 5 Sternen

Eigenschaften: Handerdbohrer aus Stahl, mit T-Griff aus Kunststoff, Durchmesser: 100, 150 oder 200 mm, Länge: 110 cm

Handlich und ansehnlich: In seinem modernem Design ist der Fiskars Handerdbohrer

für Löcher bis zu einem Durchmesser von 200 mm das Mittel der Wahl für den Hobbyhandwerker von morgen. In seiner orange-schwarzen Optik weiß der Erdbohrer optisch sehr zu gefallen, doch auch materialtechnisch hat er einiges zu bieten.
Die beiden Klingen und der schraubenförmige Kopf gestatten leichtes Eindringen ins Erdreich ohne zu verhaken oder oft hin und her drehen zu müssen. So lassen sich sehr schnell Fundamente legen, oder Löcher zum Belüften des Erdreichs graben. Der Stiel ist aus Stahl, so dass gleichzeitig zur hohen Nutzerfreundlichkeit auch eine hohe Langlebigkeit garantiert wird.
Kunden bestätigen dies in den allermeisten Fällen. Der Fiskars Handerdbohrer arbeitet sich zuverlässig durch alle Arten von Böden. Auch Steine im Weg machen keinerlei Probleme. Gewichtstechnisch gibt es, anders als man bei festem Stahl denken könnte, ebenfalls keine Probleme. Die Bauweise des Erdbohrers ist sehr leicht und liegt gut in der Hand, was die Arbeit ungemein erleichtert.
Probleme gibt’s bei Querbelastung der Schneiden. Dann kann es nämlich vorkommen, dass die vom Hersteller verwendeten Schrauben reißen und ersetzt werden müssen.

Vorteile:
  • robustes Material
  • optisch neumodisch ansprechend
  • Erweiterungen erhältlich
  • ergonomische Gesamtlänge (110 cm)
Nachteile:
  • Schrauben gelegentlich zu schwach

Bewertung: 5 von 5 Sternen

Eigenschaften: Benzin Erdbohrer, Leistung: 1,77 PS, 2-Takt-Benzinmotor mit 51,7 cm³, inkl 3 Bohrer: 100 mm / 150 mm / 200 mm, Bohrtiefe: bis 800 mm, Gewicht: 9,5 kg

Leistungsstarker Benziner: Auch für eine große Anzahl Löcher ist der Scheppach Benzin Erdbohrer EB1700

ideal geeignet. Als benzinbetriebener Erdbohrer mit 1,77 PS Leistung bohrt er mühelos Löcher für Zaunpfosten, Punktfundamente oder Pflanzensetzlinge.
Im Lieferumfang sind drei Stahlbohrer mit Durchmessern von 10, 15 und 20 cm enthalten, mit denen sich bis zu 80 cm tiefer Löcher bohren lassen. Das funktioniert laut Käufern mit allen drei Aufsätzen effektiv, wobei das Handling des Benzin-Erdbohrers mit dem größten Bohrer etwas mehr Kraft zum Halten erfordert, da stärkere Kräfte wirken.
Laut Käuferberichten lassen sich die einzelnen Bohraufsätze schnell und einfach tauschen, ohne dass dafür Werkzeug nötig ist.
Die Drehgeschwindigkeit des Bohrers lässt sich an einem Gashebel stufenlos zwischen 0 und 310 Umdrehungen pro Minute einstellen. Zusätzlich ist der Gashebel arretierbar, was für optimalen, gleichförmigen Boden hilfreich ist.
Käufer berichten, dass der Scheppach Benzin Erdbohrer EB1700 auch mit verdichteten Lehmböden, durchwurzelten und steinigen Böden zurechtkommt.
Wie jeder Erdbohrer kommt er bei großen Steinen im Boden aber natürlich an seine Grenzen. Trifft man auf große Steine oder Wurzeln mit großem Durchmesser, bleibt der Bohrer zuverlässig stehen und das Hindernis muss händisch beseitigt werden.
Sehr begeistert sind viele Käufer vom Preis-Leistungs-Verhältnis. Einige Käufer merken an, dass der Scheppach Benzin Erdbohrer EB1700 im Vergleich zu teuren Profi-Modellen kaum schlechter sei.
Einziges kleines Manko: der Bohrer ist nur rechtsdrehend. Es gibt auch keine Möglichkeit, ihn rückwärts zu drehen, wenn er sich verhakt hat, was die Handhabung manchmal leicht erschwert.

Vorteile:
  • sehr gute Bohrleistung
  • einfache Montage und springt leicht an
  • gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • drei Bohraufsätze (100, 150 und 200 mm) werkzeuglos tauschbar
  • auch für harte Lehmböden, steinigen oder durchwurzelten Boden geeignet
Nachteile:
  • nur rechtslaufend, keine Möglichkeit in die andere Richtung zu drehen bei Verhaken

Bewertung: 4.5 von 5 Sternen

Eigenschaften: Handerdbohrer aus Stahl, T-Griff aus Stahl, Durchmesser: 90 bis 300 mm, Länge: 100 cm

Robust und professionell: Wer einen simplen und leicht zu bedienenden Erdbohrer für die Gartenarbeit sucht, kann beherzt zum MWS-Apel Erdbohrer

greifen. Das Produkt ist sehr vielseitig einsetzbar.
Auf die Qualität, zu der auch große Langlebigkeit und ein guter Sitz in der Hand und bei der Arbeit zählt, legt der Hersteller großen Wert. Der Bohrer ist zu 100 Prozent handgefertigte Schlosserarbeit und in seiner Haltbarkeit und Funktionalität daher überdurchschnittlich. Das gewährleistet der Hersteller auch durch lange Testphasen, schon bei der Konstruktion der Werkzeuge.
Kunden lobten das hervorragende Handwerksgeschick hinter dem MWS-Apel Erdbohrer. Verarbeitet ist das Gerät, den Rezensionen zufolge, ohne große Kritikpunkte. Es erledigt seine Arbeit, dank sauber geschliffener Klingen, in hoher Geschwindigkeit und die Qualität der Löcher ist ebenfalls sehr gut.
Leichte Probleme gibt es allerdings bei Kleinigkeiten, wie teils noch sehr scharfen Kanten, was Kunden schade finden, da die Qualität des Produktes ansonsten einwandfrei ist.

Vorteile:
  • hervorragende Verarbeitung
  • hohe Langlebigkeit
  • verschleißfeste Schneiden
  • Verlängerungen erhältlich
Nachteile:
  • gelegentlich unsauber entgratet

Erdbohrer kaufen – für kleine und große Löcher im Garten

Neben dem Setzen von Zaunpfählen und verschiedenen Bauarbeiten mit Fundamenten werden Erdbohrer auch verwendet, um große Löcher für Pflanzen oder Bäume vorzubereiten. Immer dann, wenn der Boden besonders hart, trocken oder steinig ist oder präzise ausgehobene Erdlöcher benötigt werden, ist der Erdbohrer dem Graben von Löchern mit dem Spaten oder Lochspaten deutlich überlegen.

Erdbohrer kann man in unterschiedlichen Varianten erhalten. Für kleine Erdarbeiten bieten sich beispielsweise Handerdbohrer an. Bei dieser Variante befindet sich ein T-Griff am Bohrgestänge. Für größere Erdarbeiten stehen aber auch Elekto- oder Benzin-Erdbohrer zur Verfügung.

Der Bohrkopf ist immer an einem senkrechten Gestänge angebracht und der Bohrer sieht aus wie ein extrem großes Gewinde. Entsprechend der Größe des benötigten Erdlochs gibt es natürlich auch unterschiedlich große Bohrer. Wer grundsätzlich einen größeren Kraftaufwand vermeiden möchte, entscheidet sich eher für einen elektrischen oder benzinbetriebenen Erdbohrer.

Handerbohrer – für Pflanzlöcher und Zaunpfähle häufig ausreichend

Der Handerdbohrer besteht aus einem Bohrgestänge und ist mit einem großen Bohrgewinde ausgestattet. An seinem oberen Ende befindet sich ein T-Griff. Um ein Erdloch zu bohren, wird die Bohrspitze an der gewünschten Stelle aufgesetzt und dann per Rechtsdrehung unter gleichmäßiger Druckausübung in den Erdboden geschraubt.

Der Bohrer, der wie eine archimedische Schnecke funktioniert, befördert beim Versenken die lose Erde nach oben. Das bedeutet, die Erde muss nicht aus Loch geholt werden.

Klar muss aber auch sein, dass beim Betrieb eines Hand-Erdbohrers Muskelkraft gefragt ist. In Sachen Ausstattung ist das Angebot bei Hand-Erbohrern zudem stark reduziert.

Wichtig ist aber auf jeden Fall, auf die Verarbeitung, die Qualität und die Handhabung zu achten. Hier kann beispielsweise der Bohrkopf nicht ausgetauscht werden. Dafür kann man einen Handerdbohrer aber auch in verschiedenen Durchmessern erhalten.

Für ermüdungsfreies Arbeiten und eine gute Kraftübertragung ist es wichtig, auf einen ergonomischen Handgriff zu achten. Zusätzlich sollte der Griff pulverbeschichtet sein. Bei einem solchem Material kann man dann auch in steinigen und gefrorenen Böden mit dem Bohrer arbeiten und erhält ein gutes Ergebnis.

Motorisierte Erdbohrer – Elektrisch oder mit Benzin

Bei diesem Erdbohrer wird das Bohrgestänge durch den Benzin- oder Elektromotor angetrieben. Die Funktionsweise ist der einer herkömmlichen Bohrmaschine ähnlich.

Außerdem ist es möglich, bei den Erdbohrern mit Antrieb unterschiedliche Bohrgestänge mit entsprechend unterschiedlichem Bohrstärken einzusetzen. Außerdem sind für diese Art von Erdbohren spezielle Bohrgestänge-Verlängerungen erhältlich.

Auch hier sorgt die Drehbewegung dafür, dass das Erdreich nach oben befördert wird. Ganz zum Schluss ist es aber auch möglich, den Bohrer komplett aus dem Boden zu ziehen und damit das restliche Erdreich nach oben zu befördern.

Benzin-Erdbohrer – hohe Leistung für große, tiefe Löcher

Diese Bohrer sind äußerst durchzugsstark und erledigen die anstehenden Arbeiten schnell und ordentlich. Für eilige Einsätze sind sie daher besonders geeignet.

Das Gleiche gilt aber auch für den Einsatz bei einem besonders harten Untergrund. Ausgestattet sind diese Modelle meistens mit einem Zweitakt-Motor mit 3 PS Leistung.

Besondere Vorteile bietet ein benzinbetriebener Erdbohrer vor allem in Punkto Bedienung und Leistung. Nachteilig können allerdings die Lautstärke und das Eigengewicht sein, die diese Geräte mit sich bringen. Neuere Modelle sind inzwischen aber deutlich leiser als ältere Geräte.

Elektro-Erdbohrer – mit Akku oder Kabel

Beliebt sind diese Modelle vor allem, da sie zum einen eine gute Leistung bringen, zum anderen vergleichsweise günstig in der Anschaffung sind. Bei Akku-Betrieb sollte man auf eine ausreichende Kapazität und hohe Spannung des Akkus achten, da hier schon eine recht hohe Beanspruchung stattfindet.

Bei diesen Modellen ist der Wechsel von Bohrköpfen problemlos möglich. Mit einer Leistungsstärke von 1.200 Watt lassen sich herkömmliche Arbeiten recht einfach und schnell bewerkstelligen.

Lautstärke von motorisierten Erdbohrern

Erdbohrer mit Antrieb weisen im Schnitt eine Lautstärke von 80 bis 110 Dezibel auf. Das entspricht in etwa dem Lärm eines lauten Staubsaugers bis zu einem LKW. Im Falle von hohen Dezibel-Werten sollte zum eigenen Schutz stets ein Gehörschutz getragen werden.

Der Durchmesser des Erdbohrers

Der Durchmesser des Erdbohrers sollte den eigenen Bedürfnissen entsprechen. In der Regel liegt der Durchschnitt zwischen 10 und 20 cm.

Für kleine LÖcher reicht ein geringer Durchschnitt aus. Wer größere Flächen bearbeiten möchte oder einfach mehr Platz braucht, sollte die möglichst größte Variante des Erdbohrers auswählen.

Die Tankgröße des Benzin-Erdbohrers

Nutzt man einen Erdbohrer mit Benzinantrieb, spielt die Tankgröße eine nicht unerhebliche Rolle. Je größer der Tank, desto länger kann mit dem Erdbohrer nämlich auch gearbeitet werden. Die meisten Modelle besitzen eine Tankgröße von 0,55 bis 1,2 Liter.

Die Drehzahl der Erdbohrers

Die Drehzahl bestimmt mit darüber, wie schnell der Bohrer sich in den Boden graben kann und reicht von etwa 7.000 Umdrehungen in der Minute bis hin zu stolzen 65.000 Umdrehungen pro Minute. Für den Hobbygebrauch reichen aber Modelle mit einer Drehzahl von bis zu 10.000 U/min meist vollkommen aus und sind entsprechend günstiger zu kaufen.

Alternativprodukte

Mit einem Erdbohrer lassen sich besonders präzise Löcher in der Erde realisieren. Bei harten, steinigen oder trockenen Untergründen können sie ihre Vorteile voll ausspielen. Als Alternative zum Erdbohrer sind weitere Werkzeuge erhältlich, die ebenfalls zu zufriedenstellenden Ergebnissen führen können.

  • Lochspaten: Der Lochspaten ist geformt wie eine Zange eignet sich besonders gut zum Ausheben von schmalen und tiefen Bohrlöchern. Weil die Erde beim Ausheben von der Zange festgehalten wird, entstehen saubere, präzise Löcher zum Setzen von Zaunpfählen oder Pflanzen.
  • Spaten: Der Spaten ist der Klassiker für Erd- und Aushubarbeiten im Garten. Mit einem Spaten erzielt man jedoch deutlich weniger präzise geformte Löcher, sodass man beim anschließenden Verfüllen besondere Sorgfalt walten lassen muss, um Standfestigkeit und Stabilität zu erreichen. Für den gelegentlichen Einsatz ist ein Spaten ausreichend, für den Zaunbau oder für lange Pflanzreihen ist die Arbeit allerdings sehr mühsam und umständlich.

Derzeit nicht verfügbar

Nicht mehr verfügbar seit: 17.12.2021

Bewertung: 4.5 von 5 Sternen

Eigenschaften: Handerdbohrer aus Stahl, T-Griff aus Stahl, Durchmesser: 120 mm, Länge: 100 - 1200 cm

Flexible Länge: Für Handwerker, die öfter mal auch sehr tiefe Löcher in den Boden bohren müssen, eignet sich der verlängerbare Brunnenandi Erdbohrer

. Mit seiner Steckverbindung, und somit nicht festen Länge, ist er auch für sehr tiefe Löcher wie z. B. Brunnenlöcher geeignet. Unterstützend hierbei ist der Bohrkopf, der 120 mm im Durchmesser besitzt und eine im Vergleich mit anderen Erdbohrern überdurchschnittliche Schneidenlänge hat.
Der Brunnenandi Erdbohrer ist natürlich auch vielseitig für unterschiedliche Situationen geeignet. Zum Brunnenbohren, Pflanzbohren und auch zum Zaunbohren, um Platz für Fundamente zu schaffen.
Für Käufer des Brunnenandi Erdbohrer sticht die einfache Bedienbarkeit besonders hervor. Die Arbeit geht einfach von der Hand.
Nur auf der vollen Länge von 6 m kann es durchaus etwas schwerer werden, die ganze Erde mit raus zu holen. Was die Kunden auch positiv anmerkten, sind die Videos und Anleitungen des Herstellers, der unerfahrenen Handwerkern in wenigen einfachen Schritten erklärt, wie man seine Geräte benutzt.

Vorteile:
  • variable Länge
  • sehr lange Schneiden
  • einfache Bedienbarkeit
  • Videos und Anleitungen des Hersteller für einfache Nutzung
Nachteile:
  • Steckverbindung manchmal wackelig