Zitruserde – der perfekte Boden für exotische Pflanzen

Aktualisiert am: 11.05.2021

Die ideale Zitruserde versorgt Zitruspflanzen mit einer ausgewogenen Nährstoffmischung und sorgt für eine gute Wasserspeicherung. Sie haben beim Kauf die Wahl zwischen torffreier und torfhaltiger Zitruserde und können sich außerdem für ein vorgedüngtes Produkt entscheiden. Ob sich der Kauf der Spezialerde für Zitruspflanzen lohnt und welche Produkte von anderen Gärtnern gerne verwendet werden, verraten wir in diesem Artikel.

Zitruserden Testsieger 2021

Bewertung: 4.5 von 5 Sternen

Eigenschaften: gebrauchsfertige Zitruserde, Inhalt: 40 Liter, inklusive Torf und Tongranulat, vorgedüngt

Ausgesuchte Torfqualitäten für Zitrus- und Mediterranpflanzen: Die Floragard Zitrus- und Mediterranpflanzenerde

ist mit ihrer Zusammensetzung perfekt auf die Bedürfnisse von mediterranen Pflanzen abgestimmt. Das bestätigen auch Kunden, bei denen beispielsweise Oliven-, Oleander-, Feigen- sowie Limetten-, Orangen- oder Zitronenbäume besonders gut gedeihen.
Das enthaltene Tongranulat erleichtert die Wasserversorgung der Pflanzen, ohne dass sich Stauwasser bilden kann. Der ausgewogen dosierte Dünger sorgt zusätzlich für ein gesundes und kräftiges Wachstum.
Die im 40 Liter Gebinde erhältliche Floragard Zitrus- und Mediterranerde ist gebrauchsfertig angemischt und kann damit sofort verarbeitet werden. Gerade die einfache Handhabung wird von Käufern oft gelobt.
Ganz gleich, ob beim ersten Einpflanzen oder beim Umtopfen von Mediterran- und Zitruspflanzen, die Floragard Zitrus- und Mediterranerde 40 ist immer eine gute Wahl, um den exotischen Pflanzen etwas Gutes zu tun. Positiv erwähnen Käufer, dass sie nur einen geringen Torfanteil enthält, was gut für Umwelt und Natur ist.
Kenner von Zitruspflanzen bemängeln lediglich das etwas unausgewogene Verhältnis der Nährstoffe und dass etwas zu wenig Tongranulat in der Zitruserde zu finden ist. Es muss zusätzlich Granulat zugefügt werden. Ansonsten droht die Floragard Zitrus- und Mediterranpflanzenerde zu schimmeln, da Gießwasser nicht optimal absickern kann.

Vorteile:
  • optimale Düngerdosierung
  • optimales Nährstoff-Verhältnis
  • verbessert die Wasserversorgung durch Verwendung von Torfgranulat
  • sofort einsatzbereit
  • mit zusätzlichem Eisendünger für sattgrüne Blätter
Nachteile:
  • Anteil an Tongranulat etwas zu gering

Bewertung: 4.5 von 5 Sternen

Eigenschaften: torffreie Zitruserde, umweltschonend, Bio-Qualität, aus 100 % nachwachsenden Rohstoffen, vorgedüngt mit Bio-Dünger, Inhalt: 18 Liter

Nachhaltig gärtnern: Die Florissa Natürlich 58686 Bio Erde

besteht zu 100 % aus nachwachsenden Rohstoffen. Der Verzicht auf Torf in der Erde schützt zusätzlich den Lebensraums zahlreicher Tier- und Pflanzenarten, was viele Käufer beim Kauf als Kriterium aufführen.
Die Zusammensetzung aus Rindenhumus, Holz- und Kokosfaser sowie Quarzsand und Bio-Dünger sorgt für eine optimale Nährstoffversorgung der Pflanzen. Das bestätigen die vielen positiven Berichte.
Damit ist die Florissa Natürlich 58686 Bio Erde besonders geeignet für Oleander, Lavendel, Olivenbäume und Zitruspflanzen. Der enthaltene Bio-Dünger reicht 4 bis 6 Wochen für eine optimale Düngung der Pflanzen. Der Rindenhumus dient als Wasser- und Nährstoffspeicher, wobei die Holzfasern und der Quarzsand Staunässe verhindern. So kann die gefürchtete Wurzelfäulnis vermieden werden.
Dank der ausschließlichen Verwendung von Rohstoffen aus nachhaltigem Bio-Anbau und dem Verzicht auf Torf leistet die Florissa Natürlich 58686 Bio Erde einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz.

Vorteile:
  • ohne Torf
  • Dünger reicht für 4 bis 6 Wochen
  • Nährstoffe in ausgewogenem Verhältnis
  • aus nachwachsenden Rohstoffen
Nachteile:
  • Lieferungen manchmal mit fehlerhaften Angaben

Bewertung: 4 von 5 Sternen

Eigenschaften: gebrauchsfertige Zitruserde, mit speziellen Nährstoffen und Start-Düngung, enthält Quarzsand zur Vermeidung von Staunässe, pH-Wert: 5,0 - 6,5, Inhalt: 10 Liter

Perfekte Erde für kräftiges Wachstum und schöne Blüten: Die Compo SANA Zitruspflanzenerde

bietet eine optimale Nährstoffversorgung für die ersten 12 Wochen. Die Mischung ist sofort gebrauchsfertig. Im 10-Liter Gebinde ist sie außerdem leicht zu handhaben.
Compo SANA Zitruspflanzenerde kann sowohl für das Neueinpflanzen als auch beim Umtopfen von mediterranen Zitruspflanzen angewendet werden. Der Hersteller garantiert beste Erdqualität dank strenger Kontrollen und permanenten Tests in unabhängigen Laboren.
Der pH-Wert ist mit 5,0 – 6,5 optimal auf Zitruspflanzen eingestellt. Der hinzugefügte Quarzsand sorgt für eine optimale Wasserführung und die Zitrus-Aktivformel für ertragreiche Fruchtbildung an den Pflanzen.
Allerdings muss erwähnt werden, dass zahlreiche Käufer bemängeln, dass die Erde nicht frei von Larven und sonstigem Ungeziefer ist. Diese können mit der Erde ins Haus geholt werden.

Vorteile:
  • gebrauchsfertig
  • einfach in der Handhabung
  • Quarzsand verhindert Staunässe
  • optimale Rezeptur der Nährstoffe
  • vorgedüngt für die ersten 12 Wochen
Nachteile:
  • Erde kann Trauermückenlarven und anderes Ungeziefer enthalten

Zitruserde kaufen – Diesen Boden mögen Zitruspflanzen am liebsten

Eine hochwertige Zitruserde sorgt für gesundes Pflanzenwachstum, sattgrüne Blätter, reiche Blüte und viele Früchte. Dazu muss die Erde locker und luftdurchlässig sein. Des Weiteren muss sie Wasser und Nährstoffe speichern können.

Das heißt: je feiner die Zitruserde, umso wohler fühlen sich die Exoten. Daher sorgen Sand, Bims oder Ton für eine gute Bodendurchlüftung und Wasserführung. Im Übrigen kann man eine hochwertige Zitruserde auch für andere Exoten, wie zum Beispiel Oleander, Palmen und ähnliche mediterrane Pflanzen verwenden.

Legt man Wert auf eine sattgrüne Färbung der Blätter, sollte darauf geachtet werden, dass die Zitruserde zusätzlich mit Eisen versetzt ist. Möchte man gleichzeitig der Umwelt etwas Gutes tun, nutzt man besser torfreduzierte oder torffreie Zitruserde. 

Die Bodenart Torf besteht aus zersetztem Pflanzenmaterial und kommt in Mooren vor. Sie wird oft als Beimischung zur Blumenerde verwendet. Da die Nachfrage nach Torf sehr hoch ist, ist es nötig, dass immer mehr Moore trockengelegt werden müssen, um diese zu gewinnen.

Dies wiederum kostet vielen Tieren und Pflanzen ihren natürlichen Lebensraum. Aus diesem Grund sollte man möglichst Bio-Zitruserde kaufen, denn die ist von Natur aus torffrei. 

Welche Funktion hat eine gute Zitruserde?

Eine hochwertige Zitruserde ist das Fundament für eine schöne Pflanze mit sattgrünen Blättern, Blüten und Fruchtansätzen. Die Zitruserde hat daher ein paar sehr wichtige Funktionen zu erfüllen. Sie muss:

  • die Zitruspflanzen ausreichend mit Wasser versorgen
  • für eine gute Sauerstoffversorgung der Wurzeln sorgen
  • den Wurzeln ausreichend Halt bieten und somit auch der kompletten Pflanze 
  • ausreichend Nährstoffe zur Verfügung stellen
  • die Nährstoffaufnahme der Pflanze fördern
  • den perfekten Säuregehalt der Erde sicherstellen

Daher sollte eine hochwertige Zitruserde die folgenden Eigenschaften haben:

  • Durchlässigkeit
  • Fähigkeit, Wasser zu speichern
  • Substanzen und alle wichtigen Nährstoffe bereithalten
  • stabile Struktur 

Wichtig bei der Zitruserde: der richtige pH-Wert

Hochwertige Zitruserden verfügen über einen leicht sauren pH-Wert. Dieser liegt im Idealfall zwischen 5,5 und 6,5. Ist der pH-Wert der Erde zu hoch, kann man diesen durch etwas Kalk mindern. 

Mit einfachen Messstäbchen lässt sich der pH-Wert der Zitruserde selbst bestimmen. Hat die Erde einen pH-Wert von 7, ist sie neutral. Alle Werte über 7 deuten einen basischen Zustand an und sind für Zitruspflanzen ungeeignet. 

Kann man auch Zitruserde mit Dünger kaufen?

Die meisten Zitruserden auf dem Markt enthalten eine Grunddüngung, die die Pflanzen für 6 bis 12 Wochen mit allen wichtigen Nährstoffen versorgt. Nach dieser Zeit stellt man die Nährstoffversorgung am besten mit einem speziellen Zitrusdünger sicher. Einen Nährstoffmangel erkennt man übrigens an gelben Blättern.

Wichtig für Zitruspflanzen sind Phosphor und Kalium. Kauft man einen Volldünger für seine Zitruspflanzen, empfiehlt es sich, auf das richtige Nährstoffverhältnis zu achten. Dieses liegt bei 3:1:2. Mit der perfekten Kombination aus Spezial-Dünger für Zitruspflanzen und einer hochwertigen Zitruserde sorgt man für ein optimales Gedeihen der Zitruspflanzen.

Wie oft sollte man Zitruserde tauschen und gegen Neue ersetzen?

Experten raten, die exotischen Pflanzen alle zwei Jahre umzutopfen und dann mit frischer Zitruserde zu versorgen. Sind die Zitruspflanzen sehr groß, kann man diesen Zeitraum auch auf drei Jahre verlängern. 

Meist bekommt man Zitruserde in Gebinden von 5-40 Litern. Plant man mehrere Pflanzen umzutopfen, lohnt es sich nach Gebinden mit 40 Liter Inhalt zu schauen. 

Wann sollte man die Pflanzen umtopfen?

Da junge Zitronenbäume sehr schnell wachsen, reicht es nicht aus, sie nur alle zwei Jahre umzutopfen. In den ersten 5 Jahren wollen die Exoten möglichst jedes Jahr umziehen. Sie benötigen naturgemäß einen größeren Topf und erfreuen sich an den frischen Nährstoffen aus der neuen Zitruserde.

Der Erfolg: Viele neue Triebe und Blüten gedeihen. Umpflanzen sollte man immer nach der Winterpause, dann haben die Wurzeln einen Wachstumsschub, sodass sie in der neuen Zitruserde wurzeln können. 

Umtopfen von Zitruspflanzen – so gelingt es

Sobald der Zeitpunkt des Umtopfens gekommen ist, heißt es, sich vorzubereiten. Zum Umtopfen benötigt man neben der Zitruserde ein neues Pflanzgefäß. Für ältere Zitruspflanzen verwendet man einen Pflanztopf, der etwa 5-6 cm größer im Durchmesser ist.

Um Staunässe zu vermeiden, können die Abflusslöcher des Topfes mit einer Tonscherbe vor Verstopfungen geschützt werden. Alternativ empfiehlt sich im unteren Bereich eine Drainageschicht, durch die überschüssiges Wasser ablaufen kann. Staunässe führt bei vielen Zitruspflanzen zum Verlust der Blätter und kann im schlimmsten Fall zum Absterben der Pflanze führen. 

Nachdem man die Pflanze aus dem alten Topf genommen hat, kontrolliert man die Wurzeln. Dabei können abgestorbene Feinwurzeln entfernt werden.

Danach sollte man den Wurzelballen etwas auflockern. So kann er in der neuen Zitruserde leichter anwurzeln. Anschließend wird der neue Topf vorbereitet. 

Dazu legt man eine Tonscherbe auf das Abflussloch, die verhindert, dass beim Gießen Erde in die Abflusslöcher gespült wird und diese verstopfen. 

Für die Drainage füllt man den Pflanztopf mit einer Schicht aus Kies oder Blähton. Sie sorgt dafür, dass sich im Pflanztopf keine Feuchtigkeit staut, aber doch ausreichend Wasser gespeichert wird, damit die Pflanze nicht vertrocknet. Im nächsten Schritt verteilt man auf dieser Drainageschicht ein wenig der Zitruserde.

Darauf wird der Wurzelballen gesetzt, dann mit der restlichen Zitruserde aufgefüllt und gerade ausgerichtet. Es ist wichtig, dass alle Leerräume gründlich mit der Zitruserde gefüllt sind. 

Die Erde wird für einen optimalen Halt der Pflanze im Topf kräftig angedrückt. Beim ersten Gießen kann man so überprüfen, ob das Wasser gut durch die neue Zitruserde sickert und abläuft. 

Was kann man tun, damit die Exoten gut gedeihen?

Für ein gutes Gedeihen der Zitruspflanzen ist hauptsächlich die Zitruserde ausschlaggebend. Ebenso wichtig sind die folgenden Wachstumsfaktoren:

  • Licht
  • Luft
  • Wasser
  • Wärme
  • Nährstoffe

Gerade bei Zitruspflanzen gilt, dass diese sehr viel Sonne und wenig Wasser brauchen, um perfekt zu gedeihen. Es darf weder zu kühl noch zu hell sein. In Kombination mit der richtigen Zitruserde kann man sich dann an seinen Exoten erfreuen, die von Jahr zu Jahr größer werden. 

Das Winterquartier für Zitruspflanzen muss dafür hell und kühl sein, wobei die beiden Faktoren in einem ausgewogenen Verhältnis stehen müssen. 

Häufige Probleme mit Zitruserde und wie man sie löst

Exotische Zitruspflanzen sind nicht an unser heimisches Klima gewöhnt. Um sich dennoch an einem reichhaltigen Wachstum zu erfreuen, benötigen sie besondere Bedingungen. Leichte Beeinträchtigungen können schnell zu unschönen Problemen führen. Die häufigsten sind:

  • Schimmel auf der Zitruserde: Dies ist ein eindeutiges Zeichen, dass etwas mit der Drainage nicht stimmt und die Zitruserde zu feucht ist. Man sollte sofort das Gießen einstellen und warten bis die Erde wieder trockener ist.
  • Sauerklee auf der Zitruserde: Sauerklee gehört zu den Unkräutern, die sich schnell auf der Zitruserde breit machen. Hier hilft nur regelmäßiges Entfernen. Dabei sollte man versuchen, auch die Wurzeln zu beseitigen. Nur so lässt sich verhindern, dass der Sauerklee wieder nachwächst. 
  • Ameisen besiedeln den Blumenkübel: Dies ist ein sicheres Zeichen, dass die Zitronenpflanze von Blattläusen besiedelt ist. Denn Ameisen halten sich dort auf, wo auch Blattläusen leben. Es hilft, wenn man die Zitronenpflanze umtopft und dabei die Zitruserde komplett gegen neue Erde austauscht. Zeitgleich kann man das Ameisennest im Blumenkübel finden und beseitigen.

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Letzte Aktualisierung am 3.02.2021 um 11:50 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API