Rhododendronerde – Perfektes Substrat für Moorbeetpflanzen

Aktualisiert am: 18.03.2022

Rhododendronerde ist besonders locker und durchlässig und damit ideal für die flachwurzelnden Rhododendren geeignet. Das Besondere an Rhododendronerde ist ihr pH-Wert: Er ist deutlich saurer als der von gewöhnlicher Blumenerde und sorgt so für optimale Wachstumsbedingungen für Rhododendren und andere Moorbeetpflanzen.

Update vom 09.03.2022

Wir haben die Informationen in diesem Beitrag aktualisiert und auf den neuesten Stand gebracht.

Rhododendronerde Testsieger* 2022

Bewertung: 5 von 5 Sternen

Eigenschaften: Rhododendronerde in Bio-Qualität, torffrei, CO²-arme Produktion, professionelle Zusammensetzung, inkl. organischem NPK-Dünger

Balanciertes Gemisch: Die Neudorff NeudoHum Rhododendron- und Hortensienerde

garantiert für mehr als nur besagte Pflanzen ein gutes und intensives Wachstum.
Sie ist nicht nur für Rhododendren sondern auch für Azaleen, Kamelien, Eriken und Heidepflanzen ideal geeignet. Sie alle profitieren von der Neudorff Biomischung. Das Bio bedeutet hier, dass der Hersteller in diesem Gemisch klar auf Torf verzichtet, was in der Herstellung 70 Prozent weniger CO2 bedeutet. Perfekt also für sehr umweltbewusste Freunde von Moorbeetpflanzen aller Art. Zusätzlich ist auch der enthaltene NPK-Dünger ausschließlich aus organischen Bestandteilen zusammengesetzt.
Aus den Erfahrungsberichten zur Neudorff NeudoHum Rhododendron- und Hortensienerde wird ersichtlich, wie zufrieden viele Käufer mit der Rhododendronerde sind. Dass die Erde torffrei und bio ist, kommt gut an und schadet der Effektivität in keiner Weise.
Im Gegenteil, sie führt eher noch zu einem guten Gefühl beim Pflanzen. Allerdings macht der Hersteller keinerlei Angaben zum pH-Wert.

Vorteile:
  • torffrei und bio
  • für alle Moorbeetpflanzen geeignet
  • inkl. organischem NPK-Dünger
  • hervorragendes Pflanzenwachstum
  • frei von Insekten und Larven
Nachteile:
  • keine

Bewertung: 5 von 5 Sternen

Eigenschaften: Rhododendronerde, pH-Wert: 4,7, inkl. NPK-Dünger, torfhaltig, 2 x 40 Liter

Idealer pH-Wert: Die Kudras Rhododendronerde

erfreut sich unter Gärtnern hoher Beliebtheit. Maßgeblich ist dafür die Zusammensetzung des Profisubstrates verantwortlich. Direkt aus dem Erwerbsgartenbau kommt mit diesem Produkt eine Moorbeeterde, die die perfekte Erdbeschaffenheit für Rhododendron – aber durchaus auch für vergleichbare Pflanzen – erschafft.
Zu den erwähnten anderen Pflanzen gehören alle Stauden und Gehölze, die bei niedrigem pH-Wert im Boden, anders gesagt bei saurem Boden, deutlich besser wachsen als bei vergleichbaren Blumen- oder Gartenerdemischungen, die meist einen neutraleren pH-Wert besitzen. Wer mehr Vielfalt wünscht, kann mit dieser Erde also neben dem Rhododendron bedenkenlos zum Beispiel Heidekraut, Kamelien, Hortensien und mehr anpflanzen.
Der Hersteller verspricht bei der Erde einen pH-Wert von 4,7. Die Mischung der Erde besteht aus Schwarz- und Weißtorf aus Norddeutschland. Die 35 Prozent Weißtorf versprechen luftiges und lockeres Erdreich, die übrigen 65 Prozent Schwarztorf sorgen für eine passende Wasserspeicherung für die Pflanzen.
Laut Hersteller ist der Großteil der Zusätze rein organisch, verbessert Böden jeder Art dank des Netzmittels zur Verbesserung des Wasser- und Lufthaushaltes und ist für Beete aber auch für Blumentöpfe und Pflanzkübel geeignet.
Käufer, die schon länger Erfahrungen mit der Kudras Rhododendronerde gemacht haben, zeigen sich sehr zufrieden mit der Kurz- aber auch Langzeitwirkung. Der gemessene pH-Wert liegt sehr nah am angegebenen Wert von 4,7, womit die Aussage des Herstellers sich als sehr zuverlässig herausstellt.
Auch abseits von Rhododendron weiß die Erde zu begeistern. Es wird von Heidelbeeren, Hortensien und mehr Moorbeetpflanzen berichten, die sich laut Kundenrezensionen sehr über die neue und nährstoffreiche Erde gefreut haben, sofern man das an gesundem Wachstum festmachen kann.

Vorteile:
  • sehr ausgewogene Gesamtmischung
  • inklusive Dünger
  • gesunde Zusätze
  • für eine Vielfalt an Pflanzen geeignet
  • fehlerfreie Verpackung
Nachteile:
  • keine

Bewertung: 5 von 5 Sternen

Eigenschaften: Rhododendronerde inklusive Dünger für bis zu 8 Wochen, für alle Moorbeetpflanzen, 20 oder 50 Liter, pH-Wert 4,6

Lange Startdüngung: Die Compo SANA Rhododendron- und Hortensienerde

ist perfekt für alle, die nicht viel Rhododendronerde brauchen und vom beigemischten Dünger profitieren.
Wer zum Beispiel gerade mit dem Anpflanzen von allen möglichen Moorbeetpflanzen beginnt, ist mit der Erde wirklich gut aufgehoben. Die Startdüngung ist mit acht Wochen überdurchschnittlich lang, der pH-Wert ist mit 4,6 korrekt eingestellt und die Anwendung ist leicht und detailliert beschrieben.
Kunden loben die Compo SANA Rhododendron- und Hortensienerde dafür, dass neu eingesetzte Pflanzen haben sich nach ersten Kundenaussagen toll entwickelt, jedoch wird die Beisetzung von mehr Dünger empfohlen.

Vorteile:
  • angenehm saure Erde
  • perfekt für Moorbeetpfanzen-Anfänger
  • für alle Moorbeetpflanzen geeignet
  • leichte Anwendungsanleitung
  • tolle Langzeitwirkung
  • langanhaltende Startdüngung
Nachteile:
  • keine

Rhododendronerde kaufen – Saurer pH-Wert für Moorbeetpflanzen

Rhododendren und andere Moorbeetpflanzen wie Hortensien, Azaleen, Heidepflanzen und Kamelien benötigen für ein gesundes Wachstum ein spezielles Substrat. Rhododendronerde hat einen sauren pH-Wert zwischen 4 und 5 und ist zusätzlich wasserdurchlässig, locker und humos. Mit dem geringen Kalkgehalt bietet Rhododendronerde diesen anspruchsvollen Pflanzen ideale Wachstumsbedingungen.

Die wichtigsten Eigenschaften von Rhododendronerde

Der Rhododendron gehört zu den Moorbeetpflanzen und ist ursprünglich in Asien beheimatet. Ideale Wachstumsbedingungen findet er natürlicherweise im Himalaya, Japan und China. Das feuchte Klima in den Gebirgsregionen ist auf die Bedürfnisse des Rhododendron perfekt abgestimmt. Um im eigenen Garten Rhododendren und andere Moorbeetpflanzen erfolgreich zu kultivieren, benötigen Gärtner eine spezielle Rhododendronerde.

Unter allen Spezialerden, die im Handel angeboten werden, ist die Rhododendronerde eines der sinnvollsten Produkte. Ohne ihre speziellen Eigenschaften ist ein dauerhaft gesundes Wachstum und eine reiche Blüte kaum möglich.

Weil neben dem Rhododendron viele andere Moorbeetpflanzen ähnliche Ansprüche an das ideale Substrat haben, lohnt sich der Kauf der Rhododendronerde für viele private Gärten. Eine weitere Besonderheit ist der hohe Nährstoffgehalt in Rhododendronerde.

Hierzu zählen natürlich die primären Nährstoffe Stickstoff, Phosphor und Kalium (oft als NPK abgekürzt), aber oft auch weitere stärkende Mineralien, meist Alkali- und Erdalkalimetall-Ionen. Die Unterschiede in der Nährstoffzusammensetzung sind im Vergleich herkömmlicher Gartenerde jedoch eher gering. In ähnlicher Zusammensetzung befinden sich eben genannte Nährstoffe natürlich in jeder Blumenerde.

Der maßgebliche Unterschied ist tatsächlich der pH-Wert. Bei normaler Pflanzen- oder Gartenerde herrscht eigentlich nur ein leicht saurer oder komplett neutraler pH-Wert von etwa 5,5 und 7.

Rhododendronerde für Pflanzkübel & Beete

Das Einpflanzen eines Rhododendrons oder anderer Moorbeetpflanzen muss im Voraus gut geplant werden. Weil Rhododendronerde eine geringen pH-Wert hat, ist sie mit ihren sauren Eigenschaften für viele andere Zierpflanzen im Garten nur wenig geeignet. Wer ein ganzes Blumenbeet im Garten mit Rhododendronerde aufschüttet, ist dort in der Pflanzenauswahl auf Moorbeetpflanzen limitiert.

Möchte man den Rhododendron gemeinsam mit anderen Zier- oder Nutzpflanzen im Garten oder Vorgarten kultivieren, muss sein Substrat separiert werden. Wichtig ist das auch für das Düngen des Rhododendrons.

Gärtner haben hier mehrere sinnvolle Optionen. Einige Rhododendren können zum Beispiel in einen Pflanzkübel gepflanzt werden. Dieser wird einfach mit Rhododendronerde befüllt und kann im Winter sogar problemlos im Innenraum überwintert werden.

Rhododendren bilden relativ flache Wurzeln aus, sodass einer Haltung im Pflanzkübel nichts entgegen steht. Wichtig ist jedoch, dass dieser ausreichend breit ist, damit die wachstumsfreudige Pflanze ausreichend Platz hat. In großen Pflanzkübeln können die Wurzeln sich ungehindert in der Rhododendronerde ausbreiten.

Wichtig ist, dass die Rhododendronerde mit einer zuverlässigen Drainage ausgestattet ist. Moorbeetpflanzen reagieren empfindlich auf Staunässe und können eingehen, wenn sich das Wasser im Kübel staut.

Wer den Rhododendron ins Blumenbeet integrieren möchte, findet in Pflanzsäcken eine gute Lösung. Diese lassen sich vollständig in der Erde versenken und sind von außen dann nicht mehr sichtbar.

In den Pflanzsack wird die Rhododendronerde eingefüllt und anschließend der Rhododendron eingepflanzt. Auf diese Weise erhält er mit der Rhododendronerde alles, was er zum Wachsen und Gedeihen benötigt, ohne dass angrenzende Pflanzen negativ beeinträchtigt werden.

Rhododendronerde mit und ohne Dünger

Wie viele andere Spezialerden auch sind viele Rhododendronerden vorgedüngt. Nach dem Einpflanzen oder Umtopfen sind die Pflanzen so für die ersten 2-3 Monaten optimale mit Nährstoffen versorgt. Im Anschluss sollten Rhododendren und Moorbeetpflanzen regelmäßig mit neuen Nährstoffen versorgt werden.

Ideal geeignet ist dafür ein spezieller Rhododendron-Dünger. Aber auch mit einer Kombination aus Volldünger bzw. NPK-Dünger und einem organischen Dünger können Moorbeetpflanzen und Rhododendren regelmäßig gedüngt werden. Einige Gärtner greifen auch zu Blaukorn, das sich ebenfalls eignet, wenn es zusammen mit organischen Nährstofflieferanten wie z. B. Hornspänen verwendet wird.

Prinzipiell sind Rhododendronerden mit oder ohne Dünger gleichermaßen zum Einpflanzen geeignet. Wichtig ist nur, dass das Substrat regelmäßig mit den wichtigsten Nährstoffen angereichert wird, damit die Pflanzen sich optimal entwickeln können.

Dabei ist zu beachten, dass regelmäßige Düngergaben den genutzten Boden nachhaltig verändern können. Bei einer Überdüngung können die Pflanzen Schaden nehmen und auch die Umwelt wird belastet.

Beim Kauf der richtigen Rhododendronerde kommt es also auch auf den Standort der Pflanzen an. Stehen sie in Pflanzkübeln oder großen Blumentöpfen, können Düngemittel keinen Schaden am Erdreich anrichten. Bei einer Überdüngung kann jedoch die Pflanze leiden.

Wer ein Beet im Garten nutzt, das vielleicht nicht für immer den Rhododendron beherbergen soll, sollte vorsichtig sein. Denn im schlimmsten Fall kann der Dünger sogar umweltschädigend sein.

Kann man den Rhododendron auch in normale Blumenerde pflanzen?

Wer noch reichlich Erde von den letzten Gartenprojekten im Gartenhaus stehen hat, fragt sich sicherlich, ob Rhododendren oder Moorbeetpflanzen nicht auch in dieses Substrat gepflanzt werden können.

Weil Rhododendren und Moorbeetpflanzen generell einen hohen Anspruch an ihr Pflanzsubstrat stellen, sollten sie möglichst immer in Rhododendronerde gepflanzt werden. Einige besonders robuste Rhododendren tolerieren auch einen Boden, der nicht ideal auf die speziellen Bedürfnisse abgestimmt ist. Sie kommen dann unter Umständen auch mit suboptimalen Bedingungen klar.

Das Wachsen und Gedeihen ist diesen Pflanzen auch in normaler Gartenerde möglich, allerdings besteht hier die Gefahr, dass sie vorzeitig eingehen, nur kümmerlich wachsen und keine Blüte ausbilden.

Im Pflanzenhandel sind zahlreiche Rhododendron-Arten vertreten, die sich von Natur aus in gewöhnliche Gartenerde pflanzen lassen und für die keine spezielle Rhododendronerde benötigt wird. Dazu gehören z. B.  Inkarho-Rhododendren. Wer den Aufwand mit der speziellen Rhododendronerde und den passenden Spezialdüngern scheut, sollte auf Sorten ausweichen, die weniger Aufwand bei der Pflege verursachen.

Rhododendronerde selbst mischen oder Kaufen – Kriterien

Grundsätzlich ist es möglich, Rhododendronerde selbst zu mischen. Dafür benötigt man eine Vielzahl an Bestandteilen und Zuschlagstoffen. Selbstgemischte Rhododendronerde muss genau wie das gekaufte Substrat folgende Eigenschaften aufweisen:

  • saurer pH-Wert zwischen 4 und 5
  • kalkarm
  • humos
  • locker und durchlässig
  • hohe Wasserspeicherfähigkeit
  • hohe Nährstoffgehalt

Weil der pH-Wert den größten Stellenwert einnimmt, sollten Gärtner ihn regelmäßig testen. Am einfachsten geling das mit einem Bodentester.

Wer den pH-Wert der Rhododendronerde regelmäßig bestimmt und bei Bedarf neu einstellt, wird auch mit selbst gemischter Rhododendronerde Erfolg haben. Für Laien eignet sich die Methode allerdings nicht, weil die Ansprüche der Pflanzen hoch sind und weil für das selbst gemischte Substrat eine Vielzahl von unterschiedlichen Bestandteilen benötigt wird.

Häufig gestellte Fragen

Welche Pflanzen brauchen Rhododendronerde?

Rhododendronerde eignet sich für alle Moorbeetpflanzen. Dazu gehören Rhododendren, Azaleen, Heidel- und Preiselbeeren, Kamelien, Hortensien und Heidepflanzen (Erica).

Welchen pH-Wert hat Rhododendronerde?

Rhododendronerde ist sauer und sollte einen pH-Wert zwischen 4 und 5 haben.

Was ist das Besondere an Rhododendronerde?

Rhododendronerde hat im Vergleich zu normaler Blumen- bzw. Pflanzerde einen geringeren pH-Wert und ist damit deutlich saurer. Dazu ist sie besonders durchlässig, um Staunässe an empfindlichen Pflanzen zu vermeiden. Weitere wichtige Eigenschaften sind ein hoher Anteil an Humus und Nährstoffen. Außerdem ist Rhododendronerde kalkarm.

Kann man den Rhododendron auch in normale Blumenerde pflanzen?

Einige spezielle Sorten des Rhododendron können auch in normale Blumenerde gepflanzt werden. Säureliebende Arten gedeihen jedoch nur in der sauren Rhododendronerde wirklich gut.