Hornspäne – Natürlicher Stickstoffdünger

Aktualisiert am: 12.01.2023

Kurz & Knapp

  • Hornspäne haben eine Korngröße von mehr als 5 mm und gehören damit zu den gröbsten Horndüngern. Wenn Sie ein feineres Granulat bevorzugen, sind Horngrieß (Körnung 1- 5 mm) und Hornmehl (Körnung < 1 mm) gute Alternativen bei nahezu gleicher Zusammensetzung.

  • Hornspäne enthalten 14 % Stickstoff und weder Phosphor noch Kalium. Damit gehören sie zu den organischen Stickstoffdüngern und weisen die gleichen Vorteile wie diese auf: Förderung des Bodenlebens, geringes Risiko der Überdüngung und gute Langzeitwirkung.

  • Fast alle Hornspäne werden als Bio-Dünger gekennzeichnet und eignen sich für den biologischen Landbau. Doch Vorsicht: Bio sagt nichts über die Herkunft oder die Haltungsbedingungen der Tiere aus.

Update vom 19.10.2022
Wir haben die Informationen in diesem Beitrag aktualisiert und auf den neuesten Stand gebracht.

Hornspäne Testsieger* 2023

Bewertung: 5 von 5 Sternen

Eigenschaften: natürlicher Langzeitdünger, für Garten- und Balkonpflanzen, für den biologischen Anbau geeignet, Körnung 1-5 mm, enthält ca. 14 % Stickstoff, Ergiebigkeit: 100 g/m²

Hohe Wirksamkeit: Die Beckmann Hornspäne

eignen sich als natürlicher Langzeitdünger. Aufgrund der vielfältigen Verwendbarkeit eignen sich Hornspäne als Basis für die meisten Pflanzen. Dies gilt sowohl für Balkon- und Kübel- als auch für typische Gartenpflanzen.
Vor allem Gartenanfänger sind begeistert von der Wirkung. Der Grund ist denkbar einfach, denn Hornspäne lassen sich leicht ausbringen und eine Überdosierung führt kaum zu Problemen. Gleichzeitig sorgt die Langzeitwirkung dafür, dass verschiedenen Pflanzen genügend Nährstoffe für das Wachstum und die Wurzelbildung zur Verfügung stehen.
Der vielfältig einsetzbare Dünger fördert das Bodenleben und trägt zu einer schnelleren Humusbildung bei. So wird der Boden gelockert und der in Hornspänen reichlich enthaltene Stickstoff kann von den verschiedenen Pflanzen gut aufgenommen werden.

Vorteile:
  • eignet sich als Langzeitdünger
  • vielfältige Anwendungsbereiche für verschiedene Grünpflanzen
  • für den biologischen Anbau geeignet
  • sorgt für eine kontinuierliche Stickstoffversorgung
  • trägt zur Bodenlockerung bei
Nachteile:
  • keine

Bewertung: 4.5 von 5 Sternen

Eigenschaften: Bio-Hornspäne, 100 % natürliche Inhaltsstoffe, NPK-Verhältnis: 14-0-0, extra feines Granulat (Horngrieß) chloridarm, Inhalt: 1,5 kg

Dünger mit Sofort- und Langzeitwirkung: Die Substral Naturen Bio Hornspäne

werden von vielen Kunden aufgrund der flexiblen Anwendung bevorzugt. Da es sich um ein besonders feines Granulat handelt, kann dies schnell vom Boden aufgenommen und den Pflanzen auch kurzfristig zur Verfügung gestellt werden.
Kunden verwenden Substral Naturen Bio Hornspäne für Gemüse, Obst, Blumen, den Rasen oder Heckenbepflanzungen. Bei der Anwendung bei Kübelpflanzen raten die Käufer dazu, Substral Naturen Bio Hornspäne mit Wasser zu verdünnen, damit der Boden das Substrat besser aufnehmen kann.
Wie die Kunden bestätigen, werden Substral Naturen Bio Hornspäne von den Pflanzen sehr gut vertragen und eine schonende Düngung ist gewährleistet. Die Pflanzen werden nicht überdüngt oder verbrennen, wie dies Käufer bereits an Düngern auf chemischer Grundlage beobachtet hatten.
Die Anwendung ist laut Kundenmeinung problemlos. Als Kritikpunkt wird mehrfach der unangenehme Geruch des Produktes genannt.

Vorteile:
  • feines Granulat
  • gute Sofortwirkung
  • Langzeitwirkung bis zu drei Monaten
Nachteile:
  • unangenehmer Geruch

Bewertung: 4.5 von 5 Sternen

Eigenschaften: Bio-Hornspäne, 100 % natürliche Inhaltsstoffe, NPK-Verhältnis: 14-0-0, Inhalt: 10 kg

Organischer Dünger mit Langzeitwirkung: Die Dehner Bio Hornspäne

bestehen zu 100 Prozent aus Horn. Kunden schätzen die Langzeitwirkung des Produktes. Gleichzeitig wird die einfache Anwendung als Vorzug genannt.
Durch den hohen Stickstoffgehalt wird der Boden optimal mit Nährstoffen versorgt und die Käufer können sich über gesunde und kräftige Pflanzen freuen. Die Kunden berichten, dass sich die Hornspäne nur langsam auflösen und daher die Pflanzen konstant und über mehrere Wochen mit Nährstoffen versorgen.
Die Käufer empfehlen, Dehner Bio Hornspäne gleichmäßig um die gesamte Pflanze zu verteilen und leicht in den Boden einzuarbeiten. Kunden berichten, dass sie Dehner Bio Hornspäne regelmäßig nachkaufen und damit bereits tot geglaubten Pflanzen wieder neues Leben einhauchen konnten.
Käufer, die weniger mit einem grünen Daumen gesegnet sind, schätzen die Tatsache, dass eine Überdüngung kaum möglich ist und durch die langsame Freisetzung jede Pflanze optimal mit Nährstoffen versorgt wird.
Ein Kunde berichtet von einem starken Uringeruch der Hornspäne. Weitere Kundenmeinungen sprechen von einem strengen und unangenehmen Geruch, welcher die Lagerung der Dehner Bio Hornspäne in der Wohnung ausschließt.

Vorteile:
  • enthält 14 Prozent organisch gebundenen Stickstoff
  • Langzeitwirkung
  • sichtbare Verbesserung der Bodenqualität
  • zwischen Frühjahr und Herbst anwendbar
Nachteile:
  • unangenehmer Geruch

Bewertung: 4.5 von 5 Sternen

Eigenschaften: Bio-Hornspäne, 100 % natürliche Inhaltsstoffe, NPK-Verhältnis: 14-0-0, Inhalt: 2,5 kg

Hochwertiger Naturdünger für alle Pflanzen: Die Compo BIO Hornspäne

kaufen viele Kunden regelmäßig, da ihnen das vollwertige Naturprodukt den Einsatz verschiedener Dünger im Garten beinahe ersparen kann.
Wie die Kunden versichern, werden die Hornspäne von allen Pflanzen gut vertragen und lassen sich auf allen Böden ausbringen. Der große Vorteil dabei ist, dass Compo BIO Hornspäne nicht in den pH-Wert des Bodens eingreifen und dadurch auf saurem wie alkalischem Boden verwendet werden können.
Die Käufer verwenden den Dünger bevorzugt als Startdünger bei der Neubepflanzung von Beeten. Die groben Späne lassen sich nach Kundenaussage sehr gut in den Boden einarbeiten. Anschließend werden die Pflanzen eingesetzt und eine Nachdüngung wird erst nach etwa acht Wochen notwendig.
Compo BIO Hornspäne sind vielen Kunden eine große Hilfe, die wenig Zeit für die Pflege des Gartens aufbringen können. Nach der Anwendung des Produkts berichten die Anwender, dass sich die Bodenstruktur verbessert hat, das Substrat lockerer erscheint und die Pflanzen sehr gut anwachsen.
Wie einige Kunden betonen, wird die Verwendung der Hornspäne besonders im Gemüsegarten geschätzt. Seit der Anwendung des Produktes haben sich die Ernteerträge laut Kundenmeinung deutlich verbessert. Besonders bei Tomaten oder Gurken machen sich die Hornspäne von Compo bezahlt.
Dabei ist die Anwendung des Produkts denkbar einfach. Die Hornspäne werden gleichmäßig auf dem Boden ausgebracht und mit einer Harke oder einem Rechen oberflächlich in den Boden eingearbeitet. Kunden empfehlen nach der Anwendung des Produktes, die Pflanzen ausreichend zu bewässern.
Kunden betonen, dass Compo BIO Hornspäne aus 100% natürlichen Inhaltsstoffen bestehen und ohne Einschränkungen für den ökologischen Landbau geeignet sind. Haustierhalter bemerken, dass die Hornspäne bedenkenlos verwendet werden können, denn es ist kein Rizinusschrot enthalten.
Dennoch haben die Käufer vermehrt beobachtet, dass Hunde Gefallen an dem Produkt fanden. Daher wird die gründliche Einarbeitung in den Boden empfohlen.
Die Blüten- und Fruchtbildung der Pflanzen wird gefördert und die Hornspäne wirken bis zu acht Wochen. Gelobt wird auch der angenehme Geruch des Naturdüngers.

Vorteile:
  • Naturprodukt
  • ohne Rizinusschrot
  • für alle Obst-, Gemüse- und Beetpflanzen geeignet
Nachteile:
  • keine
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Hornspäne kaufen – ganz natürlich düngen

Hornspäne gehören zu den beliebtesten Naturdüngern, weil sie für den ökologischen Landbau geeignet sind und den pH-Wert des Bodens nicht beeinflussen. Vor allem für kalkempfindliche Pflanzen wie z. B. Hortensien und Rhododendren bieten Hornspäne deswegen eine biologische Nährstoffversorgung ohne Chemie.

Horndünger sind reich an Stickstoff und zählen deswegen zur Kategorie der organischen Stickstoffdünger. Von Horngrieß und Hornmehl unterscheiden sich Hornspäne nur aufgrund der Korngröße:

  • Hornmehl: Korngröße unter 1 mm. Der Dünger ist fein vermahlen und die Körner sind weniger als einen Millimeter groß. Damit besitzt Hornmehl eine an handelsübliches Mehl erinnernde Konsistenz. Das feine Hornmehl kann großflächig angewendet werden und dringt schnell in den Boden ein.
  • Horngrieß: Korngröße 1 bis 5 mm. Horngrieß besitzt eine deutlich sichtbare Körnung zwischen einem und fünf Millimetern. Der Dünger ist für einen gezielten Auftrag geeignet und besitzt eine gute Langzeitwirkung.
  • Hornspäne: Korngröße ab 5 mm. Die grobe Zerkleinerung des Düngers sorgt dafür, dass Hornspäne über einen längeren Zeitraum die Nährstoffe an den Boden abgeben. Der gezielte Auftrag wird empfohlen.

Organischer Dünger mit Langzeitwirkung

Hornspäne gelten als einer der beliebtesten organischen Dünger. Der Einsatz im Garten gestaltet sich äußerst vielfältig und die meisten Nutz- und Zierpflanzen können Hornspäne als Dünger gut aufnehmen und verwerten.

Organische Dünger zeichnen sich durch eine langsam einsetzende und lang anhaltende Wirkungsweise aus. Sie fördern das Bodenleben und die Bildung von Humus und dienen im Gegensatz zu Kunstdüngern Mikroorganismen im Substrat als Lebens- und Nahrungsgrundlage.

Viele Zier- und Nutzpflanzen im Garten haben einen hohen Bedarf an Stickstoff, der sich mit Hornspänen auf natürliche Weise decken lässt. Sie schaffen für viele Gartenpflanzen eine gute Wachstumsgrundlage und decken ihren Nährstoffbedarf. Damit kann auf Gartendünger und Universaldünger häufig verzichtet werden.

Auch das häufige Nachdüngen entfällt. Da die Nährstoffe nur langsam an den Boden abgegeben werden, können Hornspäne für eine Langzeitwirkung sorgen.

Für eine schnell wirksame Nährstoffversorgung im Fall eines Nährstoffmangels eignen sich Hornspäne aber nicht. Sie müssen erst von Bodenlebewesen zersetzt werden, um die Nährstoffe verfügbar zu machen. Zeigen Gartenpflanzen einen bereits sichtbaren Mangel an Stickstoff, sollten mineralische Düngemittel verwendet werden, die Mangelsymptome deutlich schneller beheben können.

Wie werden Hornspäne hergestellt?

Hornspäne bestehen aus den Hufen und Hörnern von Schlachttieren. Um die Nachfrage nach Hornmaterial bedienen zu können, stammt das Ausgangsmaterial häufiger von Rindern aus dem Ausland.

Durch die langen Transportwege der oft aus Südamerika zugekauften Hufe und Hörner entsteht eine schlechte Ökobilanz. Daher sollte auf Produkte heimischen Ursprungs zurückgegriffen werden.

Die Produktion von Hornspänen erfolgt unter strengen hygienischen Auflagen. Das Horn wird zunächst entsprechend aufbereitet und anschließend in speziellen Hornmühlen weiterverarbeitet. Entsprechend der jeweiligen Körnung erfolgt die Verarbeitung zu Hornmehl, Horngrieß oder Hornspänen.

Wo sollten Hornspäne angewendet werden?

Hornspäne können im Garten großflächig und beinahe flächendeckend verwendet werden. Vorab sollte jedoch der Bedarf an Stickstoff überprüft werden. Fehlt es dem Boden generell an Stickstoff, spricht nichts gegen die Düngung aller angepflanzten Zier- und Nutzpflanzen.

Auch der Rasen profitiert von Hornspänen. Auf einen Quadratmeter Rasenfläche können bis zu 50 Gramm Hornspäne-Dünger ausgebracht werden. Dies geschieht im zeitigen Frühjahr. Nach etwa zwei Monaten wird die Düngung wiederholt.

Im Gemüsegarten sorgen Hornspäne für starke Pflanzen. Da es sich um einen Langzeitdünger handelt, bringt es wenig, Kopfsalat, Möhren oder Radieschen damit zu versorgen. Ideal sind Hornspäne dagegen für Paprika, Tomaten, Gurken oder Zucchini, welche einen längeren Zeitraum für die Reife benötigen.

Auch Stauden und andere Zierpflanzen profitieren von Horndüngern. Viele Gärtner streuen außerdem eine Schicht unter ausgebrachten Mulch. Hornspäne verhindern, dass sich bei der Zersetzung von Rindenmulch ein Stickstoffmangel im Boden ausbildet.

Wie werden Hornspäne als Dünger angewendet?

Hierbei wird unterschieden, ob der Auftrag bei der Aussaat und Pflanzung oder bei bestehenden Pflanzen vorgenommen wird.

  • Hornspäne bei der Aussaat verwenden: Bevor mit der Aussaat begonnen wird, ist der Dünger dünn und gleichmäßig auf dem Boden zu verteilen. Anschließend werden die Hornspäne etwa fünf Zentimeter tief in das Substrat geharkt. Danach wird der Boden geglättet und wie gewohnt bestellt.
  • Hornspäne bei der Pflanzung verwenden: Bei der Pflanzung von Bäumen und Sträuchern mit ausgebildetem Wurzelballen können die Hornspäne nach Aushebung des Pflanzloches direkt in den Boden gegeben werden. Wichtig ist, nach der Pflanzung kräftig zu gießen. Bei kleineren Pflänzchen ohne stabiles Wurzelsystem wird der Dünger auf dem Substrat verteilt und leicht in den Boden eingearbeitet.
  • Hornspäne bei bestehenden Kulturen anwenden: Die Hornspäne werden auf dem Erdboden rund um die Pflanze verteilt. Dabei ist der komplette Wurzelbereich zu erfassen. Anschließend werden die Hornspäne mit Rechen oder Harke einige Zentimeter tief in den Boden eingearbeitet.

Richtig düngen mit Hornspänen

Hornspäne sind als Langzeitdünger bekannt. Wie häufig nachgedüngt werden muss, ist davon abhängig, wie grob die Körnung des Hornmaterials ausfällt, welche Pflanzen versorgt werden sollen und wie die Bodenqualität im Beet beschaffen ist.

Die Wirkung von Horndünger kann bis zu zwei Monaten anhalten. Hornmehl oder Horngrieß brauchen sich schneller auf. Hier sollte nach drei bis vier Wochen nachgedüngt werden.

Empfohlen ist eine Startdüngung mit Hornspänen. Die Düngung sollte im Frühjahr erfolgen, damit die Pflanzen von der Langzeitwirkung profitieren können. Bereits bei der Pflanzung ist die Beigabe von Hornspänen üblich.

Eine Nachdüngung kann, soweit notwendig, im Hochsommer erfolgen. Im Winter sollte generell nicht gedüngt werden. Die Pflanzen nehmen während ihrer Winterruhe keine Nährstoffe auf.

Worauf sollte beim Kauf von Hornspänen noch geachtet werden?

Das Angebot an Hornspänen ist groß. Daher sollte beim Kauf auf einige Faktoren Wert gelegt werden.

  • Herkunft: Während noch bis vor wenigen Jahren Hornspäne fast ausschließlich aus dem Ausland bezogen wurden, erfolgt nun auch in Deutschland die Aufbereitung des Hornmaterials. Daher sollte auf heimische Produkte geachtet werden. Kurze Transportwege sichern eine positive Ökobilanz des Produktes.
  • Bio: Oftmals findet sich auf den Verpackungen von Hornspänen der Vermerk „Bio“. Dies ist jedoch keine relevante Aussage über die Herkunft der geschlachteten Tiere. Das Siegel Biodünger ist lediglich ein Hinweis darauf, dass sich der Dünger für den biologischen Landbau eignet.
  • Pflanzen: Beinahe alle Pflanzen können von der Düngergabe profitieren. Dies hängt damit zusammen, dass Hornspäne den pH-Wert des Bodens nicht verändern. Daher können auch kalkempfindliche Pflanzen damit versorgt werden. Nicht angewendet werden sollten Hornspäne bei Zimmerpflanzen und Kübelpflanzen. Für die Zersetzung des Materials werden Bodenlebewesen benötigt, die in Zimmerkultur kaum vorkommen. Wer Zimmerpflanzen mit Hornspänen düngen möchte, sollte diese vorab in Wasser lösen.
  • Haustiere: Hornspäne wirken auf Hunde und Katzen beinahe magisch. Sie scharren gern im Erdreich und fressen die Krümel. Handelt es sich um reine Hornspäne, spricht nichts dagegen. Ein Problem stellt Rizinusschrot dar. Die Substanz wurde noch vor wenigen Jahren häufig unter Hornspäne gemischt. Rizinusschrot ist ein Presskuchen, der aus Öl und Samen des Wunderbaumes gewonnen wird. Rizinusschrot ist giftig für Haustiere. Hochwertige Markenprodukte kommen in der Regel ohne diesen Zusatz aus. Haustierhalter sollten auf die Angaben der Hersteller auf den Verpackungen achten oder direkt beim Hersteller nachfragen.

Alternativprodukte

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Pflanzen im Garten mit Nährstoffen zu versorgen. Dabei kann in organischen und mineralischen Dünger unterschieden werden. Für die natürliche Pflanzendüngung bieten sich dem Hobbygärtner mehrere Optionen.

  • Hornmehl: Wie bereits erwähnt, handelt es sich bei Hornmehl um besonders fein vermahlene Hornspäne. Hornmehl wirkt schneller als Hornspäne. Als Langzeitdünger eignet sich Hornmehl weniger, da es schnell vom Boden aufgenommen und verwertet werden kann, ohne von Mikroorganismen zersetzt zu werden.
  • Organischer Dünger: Unter diese Rubrik fallen Dünger, die aus tierischen oder pflanzlichen Abfällen stammen und damit ohne Chemie auskommen. Für den Obst- und Gemüseanbau haben sich reifer Humus aus dem Komposter oder Rinderdung bewährt.
  • Spezialdünger: Einige Pflanzen haben einen besonderen Nährstoffbedarf, der sich mit einem Spezialdünger gezielt decken lässt. Neben Produkten, die speziell für die einzelnen Rasenarten entwickelt wurden, können auch Zitruspflanzen, Moorbeetpflanzen (z. B. Hortensien) oder Rosen mit Spezialdünger versorgt werden.
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