Windmesser – Einfaches Messen der Windgeschwindigkeit

Aktualisiert am: 11.05.2021

Ein Windmesser kommt zum Einsatz, um die Pflanzen, die Gartenmöbel oder auch den Pool bei heftigen Stürmen zu schützen. Wenn Sie wissen, woher der Wind kommt und wie stark er ist, können Sie im Vorfeld geeignete Maßnahmen ergreifen, um den Pflanzenbestand und die Gartenmöbel zu sichern. Dazu stehen Ihnen verschiedene Arten von Windmessern zur Verfügung. Viele Modelle können zusätzlich die Temperatur, Luftfeuchtigkeit, sowie den Luftdruck bestimmen.

Windmesser Testsieger 2021

Bewertung: 4.5 von 5 Sternen

Eigenschaften: Mobiler Windmesser, Datenübertragung an das Smartphone, Luftgeschwindigkeit, Temperatur und Volumenstrom, ausziehbare Sonde bis 40 cm

Zuverlässiges Anemometer mit Temperaturmessung: Das Testo 405 i - Thermo-Anemometer

kann durch seine zuverlässige Messung überzeugen. Dabei kann es nicht nur die Windgeschwindigkeit messen, sondern auch die Temperatur sowie den Volumenstrom. Dadurch kann es auch dazu verwendet werden, um die Zugluft an Fenstern und Türen zu ermitteln.
Es handelt sich hierbei um ein mobiles Windmessgerät. Es kann an das Smartphone für die Datenübertragung gekoppelt werden. Dies ist laut Käufern sehr einfach und verläuft ohne Probleme. Die Verbindung wird via Bluetooth hergestellt.
Nutzer bewerten positiv, dass selbst geringe Strömungen beispielsweise am Fenster gemessen werden können. Die Bedienung des Testo 405 i – Thermo-Anemometer ist sehr einfach. Lediglich in die App muss man sich zu Beginn etwas einarbeiten.
Im Großen und Ganzen loben Anwender jedoch die dazugehörige App. Diese funktioniert problemlos. Zudem kann man sich ganze Protokolle zur weiteren Verwendung erstellen lassen.
Die Qualität des Testo 405 i – Thermo-Anemometer ist sehr gut. Lediglich die Batterien können sich durch die Nutzung der Bluetooth schnell entladen. In einigen seltenen Fällen funktioniert das Anemometer nicht richtig. So hat es sich beispielsweise nicht mit dem Smartphone verbinden lassen oder hat keine brauchbare Messung angezeigt.
Die meisten Käufer sind mit der Länge des Teleskops zufrieden. Dieses lässt sich auf bis zu 40 Zentimetern ausziehen. Nur selten wurde diese Länge als zu kurz beschrieben. Nutzt man das Windmessgerät im Außenbereich bei starker Sonneneinstrahlung kann man die LED Anzeige teilweise nicht mehr richtig erkennen.

Vorteile:
  • sehr zuverlässige Messung
  • gutes Preis-Leistungsverhältnis
  • sehr gute App
  • zusätzliche Messung der Temperatur und des Volumenstroms
  • leichte Handhabung
Nachteile:
  • selten keine richtige Messung
  • selten keine Verbindung zum Smartphone möglich
  • App anfangs etwas kompliziert

Bewertung: 4.5 von 5 Sternen

Eigenschaften: mobiler Windmesser mit digitaler Anzeige, mit Batterie, Großbild-LCD, Hintergrundbeleuchtung, hohe Genauigkeit, inkl. Tasche, Datenspeicherung

Mobiler Windmesser: Das Protmex Windmesser Anemometer MS6252A

kann die Käufer durch seine leichte Handhabung überzeugen. So nutzen viele Käufer das Anemometer nahezu täglich.
Betrieben wird das Windmessgerät per Batterie. Dazu verfügt es über ein großes Display, über das alle Daten schnell und einfach abgelesen werden können.
Negativ angemerkt wird jedoch, dass das Protmex Windmesser Anemometer MS6252A nicht über eine Speicherfunktion verfügt. So muss man die erforderlichen Daten jedes Mal aufs Neue heraussuchen.
Anwender bewerten die Messgenauigkeit als sehr gut. Dabei kann man sich aussuchen, ob die Geschwindigkeit in km/h oder m/s angezeigt wird. Auch arbeitet das Protmex Windmesser Anemometer MS6252A sehr schnell.
Nur in seltenen Fällen sind die Käufer nicht mit den Messungen zufrieden. Alles in allem empfinden sie das Preis-Leistungs-Verhältnis als sehr gut. Die Handhabung bewerten jene sehr einfach und leicht zu verstehen. Auch die mitgelieferte Aufbewahrungstasche finden Nutzer äußerst praktisch.

Vorteile:
  • schnelle Datenanzeige
  • zuverlässige Messung
  • inkl. Aufbewahrungstasche
  • großes Display zum Ablesen
  • gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
Nachteile:
  • keine Memory-Funktion

Bewertung: 4 von 5 Sternen

Eigenschaften: Solar-Funk-Windmesser, Betrieb über Smart Home System, Datensicherung, Erstellung von Grafiken, Alarmfunktion, Maße 15 x 25 x 19,5 cm, Gewicht 230 g

Windmesser für das Smart Home: Der TFA Dostmann Weatherhub Solar-Funk-Windmesser

funktioniert laut Käufern sehr zuverlässig. Um an die Daten zu gelangen, wird der Windmesser in ein Smart Home System integriert.
Anschließend lassen sich die Daten ganz einfach per App auslesen und auswerten. Die Daten werden für 90 Tage gespeichert.
Für eine bessere Übersicht kann man sich von der App verschiedene Grafiken erstellen lassen. Auch gibt es eine Alarmfunktion, die vor schlechten Wetterbedingungen warnt.
Die Verbindung mit dem Smart-Home-System ist sehr einfach. Hier wird lediglich ein Code eingescannt.
Nur in wenigen Fällen war die Funktionsweise nicht zufriedenstellend. So ist teilweise die Verbindung abgebrochen. Auch berichten einige Nutzer, dass kaltes Wetter oder starker Regen dem Windmesser in einigen Fällen schadet.

Vorteile:
  • integrierte Alarmfunktion
  • einfache Verbindung mit Smart-Home-System
  • schnelles Auslesen durch die App
  • Datenspeicherung für 90 Tage
  • Erstellen von Grafiken möglich
Nachteile:
  • teilweise Unterbrechung der Verbindung
  • teilweise nach kurzer Zeit defekt

Windmesser kaufen – Funktionen, Arten und Montage

Ein Windmesser wird auch als Anemometer bezeichnet. Er kann in vielen Bereichen zum Einsatz kommen. Das gilt beispielsweise für den Segel- oder Wassersportbereich. Viele nutzen einen Windmesser jedoch auch im Garten, um die Windgeschwindigkeit zu ermitteln und Pflanzen & Co. rechtzeitig vor Sturmschäden zu schützen. 

Anemometer funktionieren sehr zuverlässig und haben eine sehr gute Messgenauigkeit. Im Schnitt liegt diese zwischen +/- 0.3% und +/- 0,5%.

Wie funktioniert ein Windmesser?

Ein Windmessgerät misst die Windgeschwindigkeit und wird für gewöhnlich im Außenbereich eingesetzt. Beliebt ist ein so genanntes Anemometer auch im Garten.

Um die Windstärke zu messen, verfügt der Windmesser über ein kleines Windrädchen. Sobald Wind weht, wird das Rädchen angetrieben. Durch die Drehgeschwindigkeit wird die Windstärke ermittelt.

Alternativ verfügt der Windmesser über kleine Schalen, die sich im Wind drehen. In den meisten Windmesser ist zusätzlich ein Windrichtungsmesser integriert, mit dem man ermitteln kann, aus welcher Richtung der Wind kommt.

Wie gibt man die Windgeschwindigkeit an?

Das Maß für die Windgeschwindigkeit wird oft in Beaufort angegeben. Die Windgeschwindigkeit wird über die 12-stufige Beaufort-Skala ausgewertet. Null gibt an, dass es absolut windstill ist. Zwölf bedeutet, dass draußen ein Orkan wütet.

Die Maßeinheit Knoten hingegen geht auf die Zeit der Seefahrer zurück und wird regulär auch weiterhin im Bereich der Seefahrt genutzt. Ein bis drei Knoten Windstärke entsprechen dabei auch 1-5 km/h (leichte Wellen) oder auch einem Beaufort (schwacher Wind).

Ein Umrechnen von Knoten auf Kilometer pro Stunde ist bei den modernen Windmessungen jedoch nicht nötig. Hier geben die Windmesser bereits die Werte in km/h an.

Welche Arten von Windmessern gibt es?

Beim Kauf eines Windmessers stehen verschiedene Typen zur Auswahl. Diese haben unterschiedliche Vor- und Nachteile. Zudem unterscheiden sie sich zum Teil in ihrer Messart.

Digitaler Windmesser: Digitale Windmesser sind sehr beliebt, da sie sehr präzise Ergebnisse liefern. Häufig verfügen sie über viele weitere Funktionen, wodurch sie universell einsetzbar sind. Die meisten Geräte verfügen über eine Aufzeichnungsfunktion, die einen langfristigen Zugriff auf die Daten ermöglichen.

Sie werden in der Regel per Batterie oder Akku betrieben. Vor dem Kauf sollte man darauf achten, dass der digitale Windmesser witterungsbeständig ist, um ihn langfristig im Außenbereich nutzen zu können.

Windmesser mit Solar: Eine weitere Variante ist ein Windmesser, der per Solarenergie betrieben wird. Dementsprechend sollte man bei der Installation darauf achten, dass der Windmesser mit ausreichend Sonnenlicht ausgesetzt ist. Auch hier handelt es sich um einen digitalen Windmesser, der die gleichen Vorteile aufweist.

Jedoch bieten Solar-Windmesser häufig keine Langzeitdatenspeicherung, weshalb man die Daten direkt am Gerät ablesen muss.

Windmesser mit App: Windmesser, die mit App funktionieren, werden heutzutage immer beliebter. Hierbei werden die Daten der Windmessung direkt an die App gesendet und können dann abgelesen und ausgewertet werden. Das hat den Vorteil, dass die Daten stets griffbereit sind.

Allerdings sollte man hier sicherstellen, dass eine stabile WLAN-Verbindung besteht. Geht die Funkverbindung zwischen den beiden Geräten verloren, können keine Daten übertragen werden.

Ultraschall-Anemometer: Anders als ein klassisches Anemometer bezieht das Ultraschall-Anemometer seine Daten aus Ultraschallwellen. Hier verfügt das Anemometer über eine oder mehrere kleine Messstrecken zwischen Ultraschallsender und -empfänger, in der die Geschwindigkeit gemessen wird.

Diese Variante hat im Vergleich zu anderen Windmessern eine sehr hohe Messgenauigkeit. Im privaten Gebrauch kommt sie jedoch eher weniger zum Einsatz.

Flügelradanemometer: Ein Flügelradanemometer funktioniert ähnlich wie eine Windkraftanlage. Hier drehen sich bei Wind kleine Flügelblätter, die mit einem Rotor angetrieben werden. Auch Flügelradanemometer funktionieren heutzutage meistens digital, sodass die Geschwindigkeit automatisch errechnet wird. Sie kommen meist bei der mobilen Version zum Einsatz.

Windmesser Montage

Neben den unterschiedlichen Arten von Windmessern hat man die Wahl zwischen einem stationären oder einem mobilen Windmesser.

Ein stationärer Windmesser wird meist auf dem Dach oder an der Hauswand installiert. Häufig werden dabei die Daten aufgezeichnet oder per App übermittelt.

Stationäre Modelle haben den Vorteil, dass sie sehr zuverlässig Daten übermitteln, da sie stets an der gleichen Stelle messen. Somit kann man die Werte gut miteinander vergleichen und auswerten.

Mobile Windmesser haben den Vorteil, dass sie flexibel in der Handhabung sind. Sie können somit in unterschiedlichen Bereichen zum Einsatz kommen.

Man nutzt sie daher eher, wenn man eine Momentaufnahme der Windgeschwindigkeit wünscht, um sich ein aktuelles Bild der Lage zu machen. Daher kommen sie häufig bei Freizeitaktivitäten zum Einsatz.

Stationäre Windmesser sind zuverlässiger als mobile Geräte und empfehlen sich deshalb eher für den regelmäßigen Einsatz im Garten.

Alternativprodukte

Wer nicht von einem Windmesser überzeugt ist, kann auf weitere Alternativen zurückgreifen, um die Windgeschwindigkeit zu ermitteln.

Wetterstation mit Windmesser: Windmesser gibt es als Zubehör für Wetterstationen. Damit kann man nicht nur die Windgeschwindigkeit messen, sondern auch viele andere Werte sammeln und auswerten.

Dabei hat man die Wahl zwischen einer analogen und einer digitalen Wetterstation mit Windmesser. Hier erhält man auf einem Display alle wichtigen Daten auf einen Blick. Vielfach sind diese auch per App nutzbar. Die analogen Stationen zeigen zwar nicht die exakte Geschwindigkeit, dafür aber, wie schnell sich der Messer dreht.

Windsack: Eine andere klassische Methode, um den Wind zu messen, ist der Windsack. Hierbei handelt es sich um einen Schlauch, der an einem Mast oder Geländer befestigt wird. Sobald der Wind weht, bläst sich der Windsack auf und kann so die ungefähre Windstärke anzeigen. Zudem dreht er sich im Wind, sodass auch die Windrichtung angezeigt wird. Wer nur grobe Anhaltspunkte benötigt, wird mit einem Windsack zufrieden sein.

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Letzte Aktualisierung am 3.02.2021 um 11:50 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API