Das Klettergerüst – Abenteuerlicher Spaß für Kinder

Update vom 11.09.2020

FATMOOSE Spielturm HappyHome Hot XXL Stelzenhaus ist wieder verfügbar und wurde wieder mit in den Vergleich aufgenommen.

Update vom 25.03.2020

Zum Toben und Klettern gibt es viele Gerüste mit unterschiedlichen Highlights für den In- und Outdoor-Gebrauch. Neben klassischen Klettergerüsten aus Holz, wie dem FATMOOSE Spielturm HappyHome Hot XXL Stelzenhaus für den Garten, machen auch Kunststoffklettergerüste für Innen und Außen wie das toys RMS130412 - Monkey Bar Klettergerüst eine gute Figur und erfreuen sich an zunehmender Beliebtheit.

Auf Klettergerüsten lässt sich toll spielen und die Motorik der Kinder fördern. Je nach Modell und Art eignen sich die Gerüste für Kinder jeder Altersklasse. Teilweise sind sogar zusätzliche Elemente wie eine Rutsche, eine Schaukel oder Ähnliches integriert. Bekannt ist das Klettergerüst dann unter dem Begriff Spielturm.

Klettergerüste Testsieger 2020:

FATMOOSE Spielturm HappyHome Hot XXL Stelzenhaus Baumhaus Klettergerüst mit Schaukel, Surfanbau und Rutsche

Bewertung: 4 von 5 Sternen

Eigenschaften: XXL Kletterturm mit Schaukel, Rutsche, Surfanbau und mehr für den Garten

Ein Spielturm, der sich sehen lassen kann: Der FATMOOSE Spielturm HappyHome Hot XXL Stelzenhaus

aus kesseldruckimprägniertem Massivholz ist qualitäts- und sicherheitsgeprüft und überzeugt mit vielfältigen Spielmöglichkeiten. Neben der klassischen Kletterwand gehören ein großer Sandkasten, eine Wellenrutsche mit Wasseranschluss, ein Teleskop, eine Torwand, eine Ladentheke im integrierten Baumhaus und viele weitere kleine Extras dazu. Insbesondere das schwingende Surfbrett mit Fußschlaufen und Anti-Rutsch-Noppen verspricht eine Menge Spaß. Die verschiedenen Leitern ermöglichen Motoriktraining für diverse Altersklassen.

Käufer loben vor allem die qualitativ hochwertige Verarbeitung „Made in Germany“ und den hohen Spaßfaktor, von dem selbst Kleinkinder schon profitieren. Die Aufbauanleitung ist verständlich und die Montage geht zügig vonstatten. Kritisiert wird hingegen, dass der Sandkasten keine Umrandung besitz, auf der sich Kinder oder Erwachsene niederlassen könnten und die fehlende Abdeckung für selbigen.

Vorteile:
  • kesseldruckimprägniertes Holz
  • stabile Konstruktion
  • Podesthöhe von 150 cm
  • vielfältige Kletter- und Spielmöglichkeiten
  • stabile Sitzfläche der Schaukel
  • Schaukel ist in der Höhe verstellbar
  • Rutsche besitzt einen Wasseranschluss
  • überdachtes Baumhaus mit integrierter Ladentheke
  • 24 Sicherheitsmatten im Lieferumfang

Nachteile:
  • aufgrund der Höhe eher nicht für Kinder unter 3 Jahren geeignet
  • Plastikteile wie das Fernrohr sind nicht sonderlich stabil
  • benötigt viel Stellplatz
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Das perfekte Klettergerüst für Kinder – darauf sollte geachtet werden

Damit die Kinder möglichst lange Freude am Klettergerüst bzw. Spielturm haben und auch sicher auf diesem spielen, toben und klettern können, sollten einige Dinge beim Kauf eines Klettergerüstes beachtet werden. Zunächst sollte man sich bewusst machen, ob das Klettergerüst In- oder Outdoor genutzt werden soll und wie viel Platz im Kinderzimmer oder im Garten überhaupt zur Verfügung stehen.

Das optimale Alter zum Klettern auf dem Klettergerüst

Laut Herstellerangaben eignen sich viele Klettergerüste nicht für Kinder unter 3 Jahren. Die Plattformen sind zu hoch, die Seile zu wackelig, die Rutsche zu steil. Die Motorik jüngerer Kinder ist schlichtweg nicht ausgeprägt genug für sicheres Klettern.

Doch auch hier gibt es Ausnahmen und Klettergerüste, die sich – selbstverständlich unter Aufsicht der Eltern – für wesentlich jüngere Kinder ab einem Jahr nutzen lassen. Diese Gerüste lassen sich in der Regel individuell zusammenbauen und so in der Höhe gut anpassen.

Die ideale Höhe fürs Klettergerüst hängt vom Alter ab

Die meisten Klettergerüste mit Podesten sind etwa 1.20 m bis 1.50 m hoch. Wird die Höhe angegeben, ist von der höchsten Plattform die Rede, nicht vom Giebel des Spieldaches. Klettergerüste, die ohne Podeste auskommen, fallen meist höher aus.

Grundsätzlich gilt: Je kleiner und jünger das Kind, desto geringer sollte die Höhe des Klettergerüstes ausfallen. Sollte man ein solches Spielgerät jedoch erst recht spät anschaffen, lohnt sich oft die höhere Variante. Viele Kinder ab ca. 8 Jahren haben an der niedrigen Ausführung nämlich schnell den Spielspaß verloren und sehen in dem Klettergerüst keine Herausforderung mehr.

Für Kinder unter drei Jahren empfiehlt sich eine maximale Höhe von 100 cm.

Achtung: Klettergerüste, deren Podeste höher als einen Meter liegen, müssen zusätzlich gegen Stürze gesichert sein. Das kann in Form von waagerechten Balken oder Seilen in einer Höhe von etwa 60 cm bis 85 cm über der jeweiligen Plattform passieren. Klettergerüste, deren Podeste höher als zwei Meter liegen, müssen mit einer durchgehenden Sicherung versehen sein. Zum Beispiel in Form von Holzplatten.

Das Material des Gerüsts ist robust und wetterfest

Klettergerüste bestehen überwiegend aus Holz oder aus Kunststoff. Metall wird selten benutzt, da es in der Sonne kochend heiß und bei kühlerer Witterung eiskalt wird.

Modelle aus Holz sind sehr massiv und stabil, benötigen allerdings viel Pflege. Damit das Gerüst lange gut aussieht und hält, sollte das Holz kesseldruckimprägniert sein. Erst dann ist der natürliche Baustoff gut gegen Wind und Wetter gerüstet. Dennoch sollte vor dem ersten Herbst ein Anstrich vorgenommen werden. Da bei Lack die Oberfläche rutschig wird, sollte auf eine Lasur im gewünschten Farbton zurückgegriffen werden. Der zweite Anstrich ist nach etwa zwei bis drei Jahren fällig.

Modelle aus Kunststoff sind ebenfalls stabil, im Gegensatz zu Holz allerdings sehr pflegeleicht. Es reicht vollkommen aus, die Elemente hin und wieder mit Wasser abzuspritzen, um sie zu säubern. Leider bleichen die farbenfrohen Kunststoffteile über kurz oder lang unter regelmäßiger Sonneneinstrahlung aus.

Kletter- und Schaukelseile bestehen regulär aus robusten Natur- oder Kunststofffasern, um für ausreichend Widerstand und Sicherheit zu sorgen.

Diese Elemente sorgen für abwechslungsreichen Spaß

Je mehr Elemente ein Klettergerüst besitzt, desto mehr Möglichkeiten bieten sich den Kindern. Wer ausreichend Platz zur Verfügung hat und mehr als nur eine Klettermöglichkeit möchte, ist mit diesen Extras gut beraten:

Auch Dächer oder kleine Häuser sind auf einem Klettergerüst sinnvoll, damit sich die Kinder im Sommer zumindest ein wenig vor der direkten Sonneneinstrahlung schützen können.

Motorik & Co. – diese Vorteile birgt ein Klettergerüst

In erster Linie fördert der Gebrauch eines Klettergerüstes die Motorik von Kindern, doch nicht nur die Koordination von Beinen und Armen erlernen die Kleinen dabei. Das Spielen auf einem Kletterturm ermöglicht ihnen, ihre Grenzen zu testen, und fördert außerdem das:

  • Nutzen des Gleichgewichtssinns
  • Trainieren des Reaktionsvermögens
  • Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten

Und wenn später die Freunde aus dem Kindergarten und der Schule das Klettergerüst zum neuen Treffpunkt machen, fördert das Spielgerät sogar die sozialen Bindungen.

Sicherheit geht vor – diese Dinge sollten unbedingt bedacht werden

1. Es gibt Sicherheitsmerkmale und Prüfsiegel, auf die man beim Kauf achten sollte. Besitzt das Klettergerüst ein GS- oder TÜV-Siegel ist das Gerät nach strengen Richtlinien und Vorgaben geprüft. Getestet werden unter anderem die Belastbarkeit, die Stabilität und die Verarbeitung.

2. Bei der Wahl des Standorts sollte der Untergrund beachtet werden. Dieser muss eben und glatt sein, damit das Klettergerüst einen stabilen und sicheren Stand hat. Manche Modelle lassen sich sogar mit einem Bodenanker im Untergrund befestigen.

Außerdem sollte das Gerüst niemals auf Pflastersteinen oder Beton aufgestellt werden, da das Verletzungsrisiko in diesem Fall einfach zu hoch ist.

Tipp: Um und unter das Klettergerüst können Fallschutzmatten gelegt werden, die den Aufprall bei einem Sturz abdämpfen.

3. Im Outdoor-Bereich sollte der Abstand zu anderen Gebäuden, Sträuchern, Zäunen und Ähnlichem mindestens zwei Meter betragen, damit die Kinder ihren Spielspaß ungetrübt genießen können. Indoor-Klettergerüste ohne Rutsche oder Ähnliches sollten zu Heizungen, Möbeln & Co. mindestens mit einem, besser mit zwei Metern Abstand befestigt werden.

4. Wird das Klettergerüst im Garten aufgestellt, empfiehlt sich ein Platz, der im Hochsommer nicht der prallen Sonne ausgesetzt ist. Alternativ kann auch auf Sonnensegel zurückgegriffen werden.

5. Am Tag nach dem Aufbau oder einige Stunden danach sollten alle Schrauben ein zweites Mal festgezogen bzw. nachgezogen werden. Auch der Bodenanker, falls einer benutzt wird, sollte noch einmal auf seinen festen Sitz überprüft werden. Es empfiehlt sich, Schrauben und Anker alle 14 Tage auf ihre Festigkeit zu prüfen, um Risiken vorzubeugen.

6. Schrauben, die nicht ganz im Holz versinken oder scharfe Kanten besitzen, sollten mit Schutzkappen versehen werden, damit Kinder sich beim Klettern nicht an ihnen verletzen können.

7. Klettergerüste aus Holz können trotz hoher Qualitätssicherung raue Stellen aufweisen. In diesem Fall sollte ein Schleifer oder etwas Schleifpapier zur Hand genommen werden, um die entsprechenden Stellen damit zu bearbeiten. Andernfalls drohen ungeliebte Splitter und Tränen.

8. Insbesondere Kleinkinder sollten beim Spielen auf dem Klettergerüst beaufsichtigt werden, um das Unfallrisiko so gering wie möglich zu halten.

Klettergerüste Platz 2-3

Fazit

Gut ausgestattete Klettergerüste oder Spieltürme, wie das XXL Klettergerüst oder der FATMOOSE Spielturm HappyHome eignen sich eher für Kinder ab drei Jahren. Zwar können im Falle eines kompletten Spielturms einzelne Elemente wie eine Schaukel oder der Sandkasten schon früher genutzt werden, die Plattformen sind jedoch einfach zu hoch, als dass jüngere Kinder sicher auf ihnen klettern könnten. Für große Kinder bieten solche Gerüste jedoch maximalen Spaß. Sie regen die Fantasie an und dienen gern auch als Prinzessinnenschloss oder Piratenschiff.

Für Kleinkinder besser geeignet sind Klettergerüste wie das QUADRO UNIVERSAL. Je individueller sich das Gerüst gestalten lässt, desto besser kann es den motorischen Fähigkeiten kleiner Kinder angepasst werden. Zudem wachsen diese Klettergerüste mit den Kindern mit und lassen sich nach und nach erweitern.

Herrscht nicht genug Platz im Garten oder soll das Klettergerüst ohnehin als Indoor-Spaß dienen, ist das NIRO Sportgeräte Klettergerüst Fittop die richtige Wahl. Das platzsparende Gerüst lässt sich leicht fixieren und findet selbst im kleinsten Kinderzimmer einen Platz.

Wer eher simple Klettergerüste bevorzugt, ist mit dem Toys RMS130412 – Monkey Bar Klettergerüst gut beraten. Dieses Spielgerät bietet zwar keine Extras, überfordert kleinere Kinder dafür aber auch nicht mit unendlichen Spielmöglichkeiten. Insbesondere zu viel Auswahl wirkt bei Kleinkindern oft eher abschreckend als einladend.

Derzeit nicht verfügbar

Nicht mehr verfügbar seit: 23.07.2020

Bewertung: 4.5 von 5 Sternen

Eigenschaften: Robustes und einfaches Klettergerüst für den In- und Outdooreinsatz ohne Extras

Simpel aber dennoch vielversprechend: Das toys RMS130412 - Monkey Bar Klettergerüst

aus robustem Kunststoff ist GS geprüft und verspricht Kindern von 2 bis 8 Jahren eine Menge Kletterspaß. Die stabile Konstruktion ist recht einfach gehalten und Extras wie eine Schaukel oder eine Rutsche sind an diesem Klettergerüst nicht zu finden. Dennoch lassen sich mit ein wenig Fantasie neue abenteuerliche Welten erschaffen. Wirft man zum Beispiel eine Decke über das ca. 1.79 m hohe Spielgerät, entsteht im Handumdrehen ein kuscheliges Iglu oder eine gemütliche Lesehöhle.

Die Kundschaft zeigt sich höchst erfreut über die gut verständliche Aufbauanleitung und die einfache Montage des Klettergerüstes. Auch das geringe Gewicht des Kunststoffgerüsts findet Anklang, denn so lässt es sich leicht umstellen und schützt zum Beispiel den Rasen vor Druckstellen. Bemängelt werden das schnelle Verblassen der Farbe und die nachlassende Stabilität, wenn mehrere Kinder auf dem Klettergerüst spielen.

Vorteile:
  • robuste Kunststoffelemente
  • Kletterspaß auch für größere Kinder
  • für den In- und Outdooreinsatz
  • leichtes Umstellen des Gerüsts
  • zweckentfremdet als Höhle nutzbar
  • grundsätzlich sehr stabil

Nachteile:
  • für Kinder ab 3 Jahren geeignet
  • wackelig, wenn mehrere Kinder klettern

Bildquelle Header: Set of children playground in the city garden park. © Depositphotos.com/fotolismthai
Letzte Aktualisierung am 20.09.2020 um 19:30 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API