Fallschutzmatten – Sicherheit beim Toben & Spielen im Garten

Aktualisiert am: 04.03.2022

Unter einem Spielturm oder einem Klettergerüst sollten Sie zum Schutz vor Verletzungen Fallschutzmatten auslegen. Diese sind in unterschiedlichen Materialstärken erhältlich und speziell für den Einsatz im Außenbereich konzipiert.

Update vom 15.02.2022

Die vidaXL Fallschutzmatten wurden in den Vergleich aufgenommen.

Fallschutzmatten Testsieger* 2022

Bewertung: 4.5 von 5 Sternen

Eigenschaften: Fallschutzmatten aus Gummi, rutschfeste Oberfläche, Abmessungen: 50 x 50 cm, Materialstärke: 30 mm, für Fallhöhen bis 90 cm, Gewicht: 4,8 kg pro Matte

Sehr rutschsicher: Die vidaXL Fallschutzmatten

verfügen über eine sehr rutschfeste Oberfläche, die laut der Rezensionen außerdem hoch UV-beständig ist. Sie dämpfen Stürze aus einer Höhe von bis zu 90 cm sicher ab und werden von vielen Käufern als robust und strapazierfähig bezeichnet.
Aus den Erfahrungsberichten wird ersichtlich, dass die vidaXL Fallschutzmatten vor allem unter Rutschen und Schaukeln eingesetzt werden. Unter hohen Spieltürmen und Klettergerüsten mit einer Höhe von über einem Meter reichen die Dämpfungseigenschaften jedoch nicht aus. Dafür überzeugen sie mit einem sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnis in allen Bereichen, wo kein außerordentlich hoher Schutz benötigt wird.
Viele Käufer berichten, dass sich die vidaXL Fallschutzmatten sehr angenehm beim Spielen anfühlen und dass sie optisch einen deutlich wertigeren Eindruck machen, als das Produktbild suggeriert. Allerdings geht von ihnen ein gelegentlich ein typischer Gummigeruch aus, der bei der Verwendung im Garten jedoch schnell verfliegt.
Durch das hohe Gewicht von 4,8 kg pro Fallschutzmatte bleiben diese sicher an ihrem Platz liegen und werden auch bei starkem Wind nicht weggeweht.
Zu einer eventuell vorhandenen TÜV-Prüfung oder Zertifizierung nach EN 1177:2008 macht der Hersteller keine Angabe. Die Käufer berichten aber, dass Stürze gut abgefangen werden und dass diese Fallschutzmatten sowohl Kindern als auch Eltern ein angenehmes Gefühl der Sicherheit bieten.
Zum guten Preis-Leistungs-Verhältnis trägt außerdem die gute Verarbeitungsqualität bei, die nur in Einzelfällen nicht ganz überzeugen konnte. Einige wenige Käufer berichten, dass die Fallschutzmatten an den Rändern ausfransen und sich kleine Gummiteilchen ablösen können.

Vorteile:
  • überzeugende Verarbeitungsqualität
  • rutschfeste Oberfläche
  • gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • optisch ansprechend
  • hohe Strapazierfähigkeit
  • witterungs- und UV-beständig
Nachteile:
  • selten Ausfransen an den Rändern
  • keine Zertifizierung durch TÜV und nach EN 1177:2008

Bewertung: 5 von 5 Sternen

Eigenschaften: Fallschutzmatten aus recyceltem Gummi, TÜV-geprüft nach EN 1177:2008, rutschfeste Oberfläche, Abmessungen: 50 x 50 cm, Materialstärke: 43 mm, für Fallhöhen bis 140 cm, Gewicht: 6 kg pro Matte

Hoher Schutz vor Verletzungen: Die Gartenpirat Fallschutzmatten

sind aus recyceltem Gummi gefertigt und für Sturzhöhen bis zu 1,40 m ausgelegt. Die rutschfeste Oberfläche verhindert bei feuchter Witterung Stürze durch Ausrutschen und erhöht so zusätzlich die Sicherheit.
Mit einem Gewicht von 6 kg pro Matte verfügen die Gartenpirat Fallschutzmatten über ein so hohes Gewicht, dass sie problemlos in ihrer Position bleiben. Die Käufer loben außerdem den vergleichsweise geringen Gummigeruch und die hochwertige Verarbeitungsqualität der Fallschutzmatten.
Die Gartenpirat Fallschutzmatten lassen sich laut der Erfahrungsberichte außerdem problemlos verlegen. Im Lieferumfang sind keine Befestigungen oder Verbinder enthalten, allerdings berichten viele Käufer, dass sie diese auch gar nicht benötigen. Die Fallschutzmatten verrutschen auch bei Belastung nicht und liegen plan auf dem Boden auf.
In der Sonne heizen sich diese Fallschutzmatten gelegentlich stark auf, wie einige Käufer berichten. Mit nackten Füßen sollten sie deswegen an heißen Sommertagen nur mit Vorsicht betreten werden.

Vorteile:
  • TÜV-zertifiziert nach EN 1177:2008
  • hohe Materialstärke (4,5 mm)
  • rutschfeste Oberfläche
  • für Fallhöhen bis 1,4 m
  • sehr hochwertige Verarbeitungsqualität
  • sehr einfach zu verlegen
  • halten auch ohne Befestigung
Nachteile:
  • heizen sich gelegentlich in der Sonne auf

Fallschutzmatten kaufen – reduzieren die Verletzungsgefahr bei Stürzen

Unter Fallschutzmatten versteht man in der Regel eine Matte, die mit einer griffigen Gummioberfläche versehen ist. Sie sorgt für einen gedämpften Aufprall, sicheren Halt und verhindert das Ausrutschen bei Nässe. Außerdem sieht der Boden das ganze Jahr über gepflegt und ordentlich aus. Beim Kauf einer Fallschutzmatte sollte man auf

  • den Einsatzort
  • das Material
  • die Ausführung
  • die Materialdicke/-stärke
  • die Maße

achten.

Fallschutzmatten für den Garten

Fallschutzmatten werden im Außenbereich am häufigsten zur Sicherheit spielender Kinder benutzt. Zum Beispiel auf dem Spielplatz oder um Spielgeräte im heimischen Garten herum. Nicht nur, dass ein Sturz deutlich gedämpft wird, eine Fallschutzmatte bietet auch viele andere Vorteile.

Die griffige Gummioberfläche der Matte sorgt dafür, dass Kinder selbst nach Regenfällen nicht auf dem Boden ausrutschen. Gras hingegen wird oft rutschig und matschig, insbesondere an viel bespielten Flächen.

Fallschutzmatten bleiben über Jahre hinweg in einem gepflegten Zustand und lassen sich im Gegensatz zu Sand oder Rindenmulch leicht reinigen. Zusätzlich werden Sand und Rindenmulch von Katzen gern als Toilette benutzt. Auch dieses Übel entfällt beim Einsatz von Fallschutzmatten.

Die Fallschutzmatte im Indoor-Einsatz

Wird der Bodenschutz im Innenbereich eingesetzt, kann dieser ebenfalls unter Spielgeräten platziert werden. Er eignet sich hier aber nicht nur zum Schutz für spielende Kinder. Der gepolsterte Untergrund bietet Erwachsenen maximalen Komfort beim Sport mit dem Bauchtrainer oder mit Gewichten.

Selbst unter einer Hantelbank lassen sich Fallschutzmatten installieren. Das schont den oftmals empfindlichen Boden im Haus.

Auch hier liegt der Vorteil von Fallschutzmatten in der einfachen Reinigung. Das Material ist in der Regel unempfindlich und kann einfach abgewaschen werden.

Die Vorteile von Fallschutzmatten auf einen Blick

  • verminderte Verletzungsgefahr bei Stürzen
  • rutschfester Untergrund bei Nässe
  • pflegeleichte und saubere Oberfläche
  • witterungsbeständig und robust
  • In- und Outdoor einsetzbar
  • verschiedene Varianten für unterschiedliche Einsatzzwecke

Diese Kriterien sind beim Kauf einer Fallschutzmatte wichtig

Fallschutzmatten gibt es in verschiedenen Formen. Die klassischen quadratischen Fallschutzmatten sind mit oder ohne Drainage an der Unterseite ausgestattet. Die Drainage hilft dabei, Niederschlag schnell und zuverlässig abzuleiten.

Auch gibt es Fallschutzmatten, die wie Puzzleteile zusammengesetzt werden können und solche, die ohne Verbindungsmöglichkeiten auskommen. Zusätzlich kann zwischen verschiedenen Farben gewählt werden. In der Regel fallen die Farbtöne schwarz, grau, dunkelgrün oder rötlich aus.

Zunächst sollte man sich jedoch für eine Form entscheiden. Zur Auswahl stehen:

  • quadratische Fallschutzmatten: Quadratische Fallschutzmatten bestehen in den meisten Fällen aus vielen einzelnen Elementen, die zusammengesteckt oder nebeneinander platziert werden können. Auf diese Art und Weise lässt sich die zu schützende Fläche individuell verkleinern oder vergrößern. Die Stärke des Materials hängt vom jeweiligen Modell ab.
  • rechteckige Fallschutzmatten: Rechteckige Fallschutzmatten sind häufig als Weichbodenmatte oder Turnmatte erhältlich. Sie eignen sich, um auf Ihnen Sport zu treiben oder um zusätzliche Polster an Boden und Wänden unter und neben Spielgeräten zu schaffen. Regulär fällt diese Art bedeutend dicker aus als klassische Fallschutzmatten.
  • großflächige Fallschutzmatten: Die großflächige Fallschutzmatte wird gemeinhin als Bodenschutzmatte deklariert. Sie dämpft Stöße nur geringfügig ab, lässt sich dafür aber genauso gut verlegen wie ein Teppich. Idealerweise wird Sie zum Schutz des Bodens unter Sportgeräten, Haushaltsgeräten & Co. genutzt.

Das Material von Fallschutzmatten – robust und wetterfest

In den meisten Fällen bestehen Fallschutzmatten aus Gummigranulat. Dadurch sind sie überaus stabil und zeitgleich sehr elastisch.

Dieses Granulat wird in der Gummiindustrie aus kontrolliertem Recyclingmaterial hergestellt. Fallschutzmatten aus Gummigranulat sind zur Verwendung im Freien und im Innenbereich gedacht.

Weichbodenmatten, eine Unterart der Fallschutzmatten, bestehen regulär aus einem Innenfutter von EPE Perlenwollen und sind mit pflegeleichtem Kunststoff überzogen. Möglich ist aber auch BPA-freier EVA-Schaum. Diese Matten eignen sich vorrangig zur Nutzung im Innenbereich. Bei gutem Wetter können sie für eine Weile aber auch Outdoor verwendet werden.

Auf den Einsatzzweck kommt es an – Die Dicke der Fallschutzmatte

Die ideale Dicke der Fallschutzmatte hängt vom jeweiligen Einsatzzweck bzw. -ort ab. Grundsätzlich gilt allerdings: Je dicker die Fallschutzmatte, desto höher der Schutzfaktor.

Klassische Fallschutzmatten sind in der Regel zwischen 1 cm bis 4,5 cm dick. Dient die Fallschutzmatte als Sicherheit unter Spielgeräten, sollte die Materialstärke bei mindestens 2,5 cm liegen. Bei Spielgeräten, die höher als 1 Meter sind, empfehlen sich Fallschutzmatten mit einer Stärke von mindestens 3,5 cm.

Alternativ eignen sich Weichbodenmatten hervorragend zum Einsatz unter Spielgeräten und beim Sport, denn mit durchschnittlich 5 cm Stärke polstern sie Stöße gut ab und sorgen für maximalen Komfort bei körperlicher Ertüchtigung, wie beispielsweise Sit-ups.

Ausrollbare Bodenschutzmatten aus Gummigranulat sind für gewöhnlich dünner als 1 cm. Sie eignen sich ideal, um den Boden vor starken Belastungen zu schützen. Nützlich ist das zum Beispiel unter Kinderspielhäusern oder Sportgeräten. Aufgrund der geringen Stärke eignen sie sich allerdings nicht als Fallschutz unter hohen Spielgeräten.

Die idealen Maße der Fallschutzmatte

Auch bei den Maßen kommt es auf die persönlichen Bedürfnisse an. Die Maße quadratischer Fallschutzmatten betragen regulär zwischen 30 cm x 30 cm und 50 cm x 50 cm. Weichbodenmatten besitzen häufig Maße zwischen 180 cm x 60 cm und ausrollbare Bodenschutzmatten im Schnitt 100 cm x 100 cm.

Je nach Hersteller und Ausführung können die Größen variieren. Allerdings besteht immer die Möglichkeit, mehrere Fallschutzmatten nebeneinander zu platzieren und sie ggf. zu verbinden, damit sie nicht verrutschen. Letzteres findet häufig mit an Puzzle erinnernden Formen statt.

Das Gewicht von Fallschutzmatten

Auch das Gewicht der Fallschutzmatte ist wichtig. Verlegt man einzelne Fallschutzmatten nebeneinander, ohne dass diese miteinander verbunden werden können, sollte das Eigengewicht der Matten bei mindestens 4 kg liegen. Dadurch können die Matten nicht so leicht verrutschen.

Fallschutzmatten, die miteinander verbunden werden können, müssen nicht ganz so schwer sein. Ein gewisses Eigengewicht verhindert aber, dass die Fallschutzmatten verrutschen, wenn Kinder darauf toben oder wenn eine Windböe sie erfassen. Weichbodenmatten bzw. Turnmatten hingegen sollten ein Mindestgewicht von 1,5 kg besitzen, damit sie nicht zu leicht verrutschen.

So werden Fallschutzmatten richtig verlegt

1. Bevor man sich an die Arbeit macht, sollte man zunächst einen Plan erstellen. Dafür misst man die mit den Schutzmatten auszustattende Fläche aus und erstellt eine Zeichnung. Dadurch, dass die Fallschutzmatten in geraden Maßen erhältlich sind (z. B. 50 cm x 50 cm) ist das Verlegemuster auf karierten Blättern leicht aufzuzeichnen und nachzuvollziehen.

Tipp: Durch diesen Schritt kann man bereits vor dem Kauf von Fallschutzmatten genau bestimmen, wie viele Matten benötigt werden.

2. Nun wird die Fläche vorbereitet. Es muss dafür gesorgt werden, dass die Fallschutzmatten auf einem ebenen und tragfähigen Untergrund platziert werden. Im Indoor-Bereich oder auf Betonflächen gestaltet sich das recht einfach.

Es reicht aus, die Matten einfach zu platzieren. Auf Rasen oder ausgehobenen Flächen können Fallschutzmatten am besten auf Sand verlegt werden. Im Idealfall wird die Fläche auch mit Außenkanten versehen, damit die Matten nicht verrutschen und keine Stolperfallen entstehen. Denn: Bei Wärme breiten sich Fallschutzmatten aus Gummigranulat aus und bei Kälte ziehen sie sich ein Stück zusammen.

Tipp: Werden die Fallschutzmatten auf einem nicht-sickerfähigen Untergrund verlegt, sollte auf ein leichtes Gefälle geachtet werden, damit Regenwasser zuverlässig abfließt.

3. Dünne Fallschutzmatten sollten, wenn nötig, im Halbversatz verlegt werden. Das bedeutet, dass eine Platte mit jeweils zwei Platten der vorherigen Reihe verlegt wird. Diese Verlegetechnik wirkt sich positiv auf die Stabilität der Fläche aus. Dicke Fallschutzmatten ab 3 cm Stärke besitzen ein höheres Eigengewicht als dünne Platten und können auch im Schachbrettmuster verlegt werden, ohne dass die Stabilität darunter leidet.

Tipp: Falls die Matten verklebt werden sollen, muss die Fläche mindestens für 24 Stunden trocken gehalten werden, da sonst die Klebekraft nachlässt.

TÜV-Zertifizierung und DIN-Normen für hohe Sicherheit

Fallschutzmatten auf öffentlichen Spielplätzen müssen über eine TÜV-Zertifizierung verfügen und nach EN 1177 zertifiziert sein. Diese Norm regelt die erforderliche Beschaffenheit der Fallschutzmatten und gibt vor, welchen Anforderungen sie im öffentlichen Bereich gerecht werden müssen.

Laut EN 1177 werden Fallschutzmatten vor allem in ihren dämpfenden Eigenschaften und in ihrer kritischen Fallhöhe unterschieden. Letztere besagt, aus welcher Höhe ein Sturz von der Fallschutzmatte noch ausreichend abgedämpft werden kann. Die kritische Fallhöhe hängt direkt mit der Materialstärke der Fallschutzmatte zusammen: je dicker diese ist, desto höher ist auch ihre kritische Fallhöhe.

Auch wenn für Fallschutzmatten im privaten Garten eine Zertifizierung nicht vorgeschrieben ist, so bietet sie Eltern doch einen guten Richtwert über die zu erwartenden dämpfenden Eigenschaften. Je nach Material und Verarbeitungsqualität kann die kritische Fallhöhe schon bei etwa einem halben Meter erreicht sein. Fallschutzmatten dieser Art eignen sich damit nur zum Spielen in Bodennähe.

Wer Fallschutzmatten unter einem Spielturm oder Klettergerüst verlegen möchte und sich dort einen entsprechenden Schutz erhofft, benötigt Fallschutzmatten mit einer Materialstärke ab 40 mm und einer kritischen Fallhöhe von deutlich über einem Meter.