Die 5 Besten Laubpuster / Laubbläser (2018) im Test!

Laub einfach wegpusten: Die besten Laubbläser

Sie können Blätter und Schmutz beseitigen, aber auch den Schmutz von Wegen und Terrassen, aus Gartenhäusern, Schuppen oder Scheunen blasen: Laubbläser oder Laubpuster sorgen mit einem Gebläse dafür, dass Dreck und Laub durch den Luftstrom entfernt werden. Es gibt jedoch einige Punkte, die man beachten sollte, damit man das am besten zum Einsatzgebiet passende Gerät erwirbt.

Testsieger:

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1. Einhell Akku-Laubbläser GE-CL 18

Bewertung: 4,5 von 5 Sternen

Eigenschaften: Akkubetrieben, 1,7 kg Gewicht, Blasgeschwindigkeit bis 210 km/h

Sieger im Preis-Leistungs-Verhältnis: Der Einhell Akku-Laubbläser GE-CL 18 bietet solide Leistung für kleines Geld. Er eignet sich am besten für kleinere bis mittelgroße Gärten und wird mit allen standardmäßig anfallenden Arbeiten in Hof und Garten gut fertig. Da das Gerät klein, leicht, handlich und kabellos ist, kann man es auch optimal für alle kleineren Arbeiten wie zum Ausfegen / Auspusten von Scheune oder Schuppen und dem Säubern von Gehwegen nutzen. Im Lieferumfang sind der Akku und das Ladegerät bereits enthalten, während bei vergleichbaren Modellen der Akku alleine schon mehr kostet als dieses Komplett-Set. Käufer des Einhell Akku-Laubsaugers berichten, dass das kleine Gerät bei feuchtem Laub jedoch an seine Grenzen stößt. Deshalb gibt es nur 4,5 von 5 Punkten.

Vorteile:

  • Klein, leicht und handlich bei nur 1,7 kg Gewicht
  • Lithium-Ionen-Akku und Ladegerät inklusive
  • Ein bequemer Softgrip-Griff erleichtert das Arbeiten

Nachteile:

  • Laufzeit nur ca. 10 Minuten, dann muss der Akku geladen werden
  • Für großflächige Arbeiten und große Mengen feuchtes Laub zu schwache Leistung

Kauf eines Laubbläsers: Das sollte man beachten

Ein Laubbläser oder Laubpuster ist hilfreich, wenn größere Mengen an Laub, Rasenschnitt, Heu, Stroh oder Schmutz entfernt werden sollen. Er beschleunigt die Arbeit und entlastet den Rücken, wenn man ansonsten mühsam größere Flächen mit einem Besen oder Rechen bearbeiten müsste. Beim Kauf eines Laubbläsers gibt es einige Dinge zu beachten, damit man das genau passende Gerät mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis auswählen kann.

Einsatzgebiete: Nur Blasen oder auch Saugen?

Ein Laubbläser oder Laubpuster arbeitet mit einem Gebläse, das einen kräftigen Luftstrom ausstößt. Dadurch kann selbst nasses Laub angehoben und vor sich her getrieben werden, bis man es in einer Ecke oder einem bestimmten Bereich zu einem Haufen aufgeschichtet hat. Nun muss man sich nur noch einmal bücken, um das Laub an dieser einen Stelle aufzunehmen. Ein Laubsauger arbeitet hingegen umgekehrt: Er saugt das Laub wie ein Staubsauger ein und fängt es in einem Fangsack auf. Dabei wird es in der Regel auch kleingehäckselt und nimmt dadurch je nach Gerät um Faktor 10 bis 16 an Volumen ab.

Vor dem Kauf eines Laubbläsers sollte deshalb in Erwägung gezogen werden, ob ein Kombigerät sinnvoll ist. Diese Geräte sind Laubbläser und Laubsauger in einem. Die Funktion lässt sich meist einfach durch die Betätigung eines Schalters wechseln.

Vorteile reiner Laubbläser:

  • Es ist kein Einsaugen und Häckseln von Laub nötig, was Kleinstlebewesen gefährdet.
  • Einfachste Modelle sind sehr preisgünstig erhältlich.
  • Die Geräte sind in der Regel leiser als Laubsauger.
  • Es muss kein Fangsack geleert und gesäubert werden.

Vorteile Kombigeräte:

  • Wer einen Laubsauger benutzen möchte braucht nur ein Gerät für beide Funktionen.
  • Es ist kein Bücken und Aufkehren nötig, um das Laub zu entsorgen.
  • Heckenschnitt, kleine Äste, Nadeln und Rasenschnitt lassen sich oft besser aufsaugen als zusammenblasen.
  • Die Häcksel- oder Mulchfunktion sorgt dafür, dass das Schnittgut oder Laub weniger Volumen einnimmt.
  • Ein Laubbläser wirbelt unter Umständen Staub und Dreck auf.

Vor der Anschaffung des Gerätes sollten deshalb die individuellen Anforderungen geprüft werden. Wer neben der Blasfunktion auch Bedarf für die Saugfunktion hat, ist mit einem Kombigerät besser bedient. In unserem Ranking haben wir deshalb neben den reinen Laubbläsern auch einen echten Allrounder aufgenommen, der für einen fairen Preis eine Kombination aus Laubpuster und Laubsauger bietet.

Die wichtigsten Eigenschaften bei Laubbläsern

Vergleicht man Laubbläser untereinander, gibt es einige Punkte, die man beachten sollte. Dabei geht es vor allem um die Handhabung und die Leistung der Geräte.

Motorleistung, Arbeitsleistung und Blasgeschwindigkeit

Die reine Motorleistung (angegeben in Watt) sagt nicht viel über die tatsächliche Arbeitsleistung des Laubbläsers aus. Wichtiger ist die Blasgeschwindigkeit, die die Geschwindigkeit des austretenden Luftstroms angibt. Je höher die Geschwindigkeit, desto besser eignet sich das Gerät für dickere, feuchte Laubschichten, große Flächen und schnelles Arbeiten. Für den Einsatz im heimischen Garten reicht in der Regel ein günstiges Gerät mit mittlerer Blasgeschwindigkeit (200 km/h) aus. Wer größere Flächen bearbeiten möchte oder feuchtes Laub entfernen will, sollte auf Geräte mit mehr Leistung setzen.

Handhabung, Gewicht und Lautstärke

Laubbläser mit stufenlos regulierbarer Leistung erleichtern das Arbeiten. Trockenes Laub wirbelt bei zu großer Blasgeschwindigkeit auf, während feuchtes Laub sich oft nur mit einem sehr kräftigen Luftstrom vom Boden abheben lässt. Zusätzlich sorgen Extras wie ergonomisch geformte oder verstellbare Griffe, ein Tragegurt und möglichst geringes Gewicht dafür, dass es sich bequem auch über lange Zeit mit dem Gerät arbeiten lässt. Die leichtesten Geräte wiegen weniger als 1,5 Kilogramm, die schwersten mehr als sechs Kilogramm. Auch die Lautstärke (in Dezibel = dB) sollte mit berücksichtigt werden. Je leiser das Gerät, desto angenehmer lässt sich damit arbeiten (und desto mehr werden auch die Nachbarn geschont).

Akku, Kabel oder Benzin?

Generell gibt es bei Laubbläsern zwei unterschiedliche Antriebsmethoden: Sie können mit Benzin oder elektrisch betrieben werden. Bei den elektrischen Antrieben sind ein Akku oder die kabelgebundene Stromversorgung möglich. Elektro-Laubbläser sind oft akkubetrieben, damit Sie auch abseits vom Stromnetz betrieben werden können. Kombigeräte mit integriertem Laubsauger benötigen mehr Leistung und sind daher in der Regel nicht akkubetrieben. Hier überwiegen die Elektrogeräte mit Kabel.

Vergleich Akku-Laubbläser und Benzin-Laubbläser

Akku-LaubbläserBenzin-Laubbläser
Kurze maximale Betriebsdauer (zum Teil <10 Minuten)Nahezu unbegrenzte Betriebsdauer
Akku und Ladegerät erforderlich, Aufladen des Akkus erforderlichNachfüllen von Benzin und Ölwechsel erforderlich
Weniger Motorkraft und BlasgeschwindigkeitHohe Motorkraft und Blasgeschwindigkeit möglich
Geräuschpegel ist niedrigDie Geräte sind je nach Modell oft lauter
Es entstehen keine AbgaseEs entstehen Abgabe
Starten einfach per EinschalterStart aufwändiger mit einer Schnur zum Ziehen

Kabelbetriebene Geräte haben alle Vorteile der akkubetriebenen Geräte, aber es entfallen Nachteile wie die geringe Laufzeit, die eingeschränkte Leistungsstärke und der Aufwand zum Laden der Akkus. Einziger Nachteil ist das Kabel, das den Einsatzradius der Geräte einschränkt. Im Vergleich zu Rasenmähern und ähnlichen Geräten besteht bei Laubbläsern jedoch keinerlei Gefahr, dass ein Kabel beschädigt wird oder sich im Gerät verfängt.


Produkt-Bewertungen (Platz 2 – 5)

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2. Makita Benzin-Gebläse, ZMAK-BHX2501

Bewertung: 4,5 von 5 Sternen

Eigenschaften: Benzinbetrieben, 4,4 kg Gewicht, Blasgeschwindigkeit bis 230 km/h

Sieger für Anspruchsvolle: Wer größere Flächen mit einem Laubbläser bearbeiten muss oder viel nasses Laub entfernen möchte, der ist mit einem Bezin-Laubbläser gut beraten. Der Makita Benzin-Gebläse, ZMAK-BHX2501 ist handlich und für einen Bezinlaubbläser mit 4,4 kg noch verhältnismäßig leicht. Während viele Bezinlaubbläser Zwei-Takt-Motoren haben und als Kraftstoff spezielle Zwei-Takt-Mischungen benötigen, verfügt der Makita BHX2501 über einen Vier-Takt-Motor und kann mit ganz normalen Superbenzin befüllt werden. Aus diesem Grund ist das Gerät von Makita der einzige Benziner, der hier vertreten ist. Für Handhabung und Leistung gäbe es 5 Punkte, Verwender berichten jedoch, dass die Verarbeitung an einigen Stellen nicht optimal ist und relativ viele Kunststoffteile verwendet wurden. Deshalb gibt es einen halben Punkt Abzug.

Vorteile:

  • Läuft mit Superbenzin, sparsam im Verbrauch
  • Im Vergleich zu anderen Benzin-Laubbläsern relativ leise
  • Für große Flächen und feuchtes Laub geeignet

Nachteile:

  • Wie bei allen Benzin-Laubbläsern muss das Gerät per Schnur gestartet werden
  • Benzin und hin und wieder auch Öl müssen nachgefüllt werden

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3. Black + Decker Elektro-Laubsauger/-bläserGW3030

Bewertung: 4 von 5 Sternen

Eigenschaften: Elektro (Kabel), 4,8 kg Gewicht, Blasgeschwindigkeit bis zu 418 km/h

Kombigerät mit integriertem Laubsauger: Zwischen den reinen Laubpustern ist auf Platz drei ein Kombigerät gelandet, weil hier das Preis-Leistungs-Verhältnis optimal ist. Der Black + Decker Elektro-Laubsauger/-bläserGW3030 ist so günstig wie viele Laubbläser, es kommt hier aber noch ein Laubsauger hinzu. Und dieser hat auch noch eine gute Qualität mit einem stabilen Metall-Häckselrad, für das auch Heckenschnitt kein Problem ist, und einer Volumenkomprimierung von 16:1. Wer also neben dem Laubbläser auch Bedarf für einen Laubsauger hat, findet mit dem Gerät von Black + Decker alles, was er braucht. Einen Abzug gibt es, da viele Nutzer berichten, dass der Fangkorb nicht sehr stabil gefertigt und befestigt ist. Zudem ist das Gerät im Vergleich zu den reinen Laubsaugern unhandlicher.

Vorteile:

  • Kombigerät aus Laubbläser und Laubsauger mit Häckselfunktion
  • Stufenlos regulierbare Blasgeschwindigkeit und Saugleistung
  • Leistungsstarker Laubbläser bis 418 km/h

Nachteile:

  • Schwerer, lauter und schlechter zu handhaben als reine Laubbläser
  • Fangkorb und dessen Reißverschluss sind anfällig für Defekte

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4. Bosch DIY Akku-Laubbläser ALB 36

Bewertung: 4 von 5 Sternen

Eigenschaften: Akkubetrieben, 2,8 kg Gewicht, Blasgeschwindigkeit bis 260 km/h

Solider Akku-Laubbläser: Der Bosch DIY Akku-Laubbläser ALB 36 ist ein handlicher und relativ leichter Akku-Laubbläser mit ergonomischem Design und regulierbarer Blasgeschwindigkeit. Im Lieferumfang sind Akku und Ladegerät enthalten. Wie alle Akku-Laubbläser kommt der Bosch ALB 36 bei schweren Arbeiten an seine Grenzen, zeigt aber eine solide Leistung und ist für normale Gartenarbeiten absolut ausreichend. Die Laufzeit ist relativ lang. Dennoch gibt es nur vier Sterne, da von Käufern häufig bemängelt wurde, dass das Ladegerät nicht mit der Qualität des Gerätes mithalten kann.

Vorteile:

  • Akku und Ladegerät sind enthalten
  • Akkulaufzeit zwischen 15 und 30 Minuten (je nach Einstellung des Gebläses)
  • Blasgeschwindigkeit regulierbar
  • Ergonomische Griffe und Gewichtsverteilung

Nachteile:

  • Einige Käufer des Gerätes berichten von einer kurzen Lebensdauer des Ladegerätes
  • Eignet sich nur bedingt für große Flächen und sehr schweres (nasses) Laub

5. Makita DUB 182 LXT Akku-Laubbläser

Bewertung: 3 von 5 Sternen

Eigenschaften: Akkubetrieben, 1,4 kg Gewicht, Blasgeschwindigkeit bis 187 km/h

Leichter Akku-Laubbläser mit geringerer Leistung: Kleiner, extrem leichter und handlicher Akku-Laubsauger für kleinere Gartenarbeiten. Wer häufig Arbeiten wie das Kehren / Auspusten von Carports, Steinfugen, Terrassen und Wegen durchführt, für den reicht der Makita DUB 182 LXT Akku-Laubbläser völlig aus. Im Vergleich zu unserem Testsieger schneidet er jedoch schlechter ab, da er preislich höher liegt (Akku und Ladegerät müssen hier noch separat dazugekauft werden) und sich nur für kleinere Gartenarbeiten eignet.

Vorteile:

  • In drei Stufen verstellbarer Luftstrom, Drehzahl stufenlos regelbar
  • Um Saugfunktion durch Kauf von Sonderzubehör erweiterbar
  • Handgriffe ergonomisch und gepolstert
  • Sehr leicht und handlich

Nachteile:

  • Maximale Blasgeschwindigkeit liegt relativ niedrig
  • Eignet sich nicht für große Flächen und schweres (nasses) Laub

Fazit

Professionelle, gewerblich eingesetzte Laubbläser sind teuer und lohnen sich für den Hausgebrauch kaum. Für das Wegpusten von Laub und Reinigen von Flächen reichen kostengünstigere Geräte aus. Den Sieg unseres Tests teilen sich zwei Geräte: Der Akku-Laubbläser Einhell GE-CL 18 und der benzinbetriebene Laubbläser Makita BHX 2501.

Der Einhell GE-CL 18 eignet sich aufgrund einer kurzen Laufzeit und mittlerer Blasleistung eher für kleine bis mittelgroße Gärten und für leichte Aufgaben wie das Wegblasen von Dreck, trockenem Laub, Blüten oder Nadeln von ebenen Flächen oder aus Ritzen. Dafür ist er sehr leicht, gut zu handhaben und bietet ein unschlagbares Preis-Leistungs-Verhältnis. Der Makita BHX 2501 läuft mit Benzin, ist leistungsstärker und hat keine Einschränkung bei der Laufzeit. Er eignet sich auch für anspruchsvollere Aufgaben und kommt auch mit feuchtem Laub oder Zweigen gut zurecht.

Letztendlich ist es aber auch eine Frage der persönlichen Vorliebe, ob ein Akkugerät mit einfachem Einschaltknopf gewünscht ist oder ob es ein benzinbetriebenes Gerät sein soll, denn das Nachfüllen von Benzin, aufwändigeres Starten und gelegentlicher Ölwechsel sind nicht jedermanns Sache.

Bildquelle Header: Herbstlaub wird von einem Laubbläser aufgewirbelt und leuchtet im Sonnenlicht © Smileus – fotolia.com

Letzte Aktualisierung am 8.12.2018 um 22:32 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API