Thermokomposter – Schnelle und saubere Kompostierung von Grünabfällen

Aktualisiert am: 11.02.2022

Wer Küchenabfälle, Rasenschnitt und Herbstlaub in einem Thermokomposter sammelt, tut nicht nur der Umwelt etwas Gutes, sondern schont auch den eigenen Geldbeutel. Im Thermokomposter findet der Verrottungsprozess deutlich schneller statt als in einem klassischen Komposter. Für die Mühe wird man mit nährstoffreichem Humus und einer guten Umweltbilanz belohnt.

Update vom 24.11.2021

Der PLANT NATURES Schnellkomposter wurde in den Vergleich aufgenommen.

Thermokomposter Testsieger* 2022

Bewertung: 4.5 von 5 Sternen

Eigenschaften: Thermokomposter aus Kunststoff, mit aktivem Belüftungssystem, Abmessungen: 107 x 107 x 109 cm, Volumen: 900 Liter

Groß und stabil: Der Juwel Premium Komposter Aeroquick 890 XXL

gehört zu den größten Thermokompostern auf dem Markt. Fast alle Käufer stimmen darin überein, dass dieses Modell ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bietet. Das biologische Material verrottet durch das Belüftungssystem sehr schnell und eine Geruchsentwicklung ist nicht zu befürchten.
Die konische Form sorgt dafür, dass der Juwel Thermokomposter AEROQUICK 890 XL auch starkem Wind und Böen standhalten kann. Der Deckel ist so konstruiert, dass er bei raueren Wetterverhältnissen sicher auf dem Behälter verbleibt.
Neben der guten Verarbeitungsqualität gefällt den Käufern auch die Funktionsweise des Juwel Thermokomposter AEROQUICK 890. Er macht seinem Namen alle Ehre und sorgt für zügiges Verrotten der Grünabfälle.

Vorteile:
  • robuste Verarbeitungsqualität
  • sehr großer Nutzinhalt (900 Liter)
  • große Befüll- und Entnahmeklappen
  • Aktiv-Belüftungssystem
  • konische Form, widerstandsfähig gegen Wind
  • UV-beständig
  • hohe Stabilität und Standfestigkeit
Nachteile:
  • gelegentlich Transportschäden

Bewertung: 4.5 von 5 Sternen

Eigenschaften: Thermokomposter aus Kunststoff, mit Belüftungsschlitzen, Abmessungen: 93 x 93 x 146 cm, Volumen: 1.000 Liter

Für große Gärten: Der PLANT NATURES Schnellkomposter

ist aus schwarzem Kunststoff gefertigt und heizt sich dadurch bei Sonneneinstrahlung stark auf. Laut der Herstellerbeschreibung hat das den Vorteil, dass die Verrottung im Inneren stark beschleunigt wird.
Mit dem praktischen Stecksystem kann der PLANT NATURES Schnellkomposter ohne Werkzeug in kurzer Zeit aufgebaut werden. Viele Käufer berichten, dass das in der Praxis sehr gut funktioniert und dass der Thermokomposter bei korrekter Montage eine hohe Stabilität aufweist. Die benötigt er auch, denn sein Fassungsvermögen von bis zu 1.000 Litern erfordert eine hohe Belastbarkeit und eine gute Verarbeitungsqualität.
Zum Befüllen lässt sich der Deckel des Thermokomposters beidseitig aufklappen. Im unteren Bereich befindet sich eine Entnahmeklappe, die einfach oben geschoben werden kann, um Humus zu entnehmen. Das System ist gut durchdacht, leichtgängig und sorgt im Alltag für eine sehr gute Handhabung.
Gegen Wind ist der PLANT NATURES Schnellkomposter nicht sehr empfindlich, wie einige Käufer berichten. Die mitgelieferten Erdnägel sollen für zusätzliche Standfestigkeit sorgen, machen auf einige Käufer jedoch keinen vertrauenserweckenden Eindruck.
Zum Aufstellen sollten Gärtner einen ebenen Untergrund im Garten schaffen, weil sich der Thermokomposter sonst durch das hohe Füllvolumen verziehen kann.

Vorteile:
  • doppelseitig klappbarer Deckel
  • leichtgängige Entnahmeklappe
  • hohes Fassungsvermögen (1.000 Liter)
  • hohe Stabilität und Standfestigkeit
Nachteile:
  • kann sich auf unebenen Untergründen verziehen

Bewertung: 4 von 5 Sternen

Eigenschaften: Thermokomposter aus Thermolen-Kunststoff, Abmessungen: 80 x 80 x 104 cm, Volumen: 600 Liter

Leicht zu befüllen, schwierig zu leeren: Mit seiner grünen Farbgebung fügt sich der Graf 626002 Komposter "Thermo-King"

unauffällig in den Garten ein. Das Design wird durch eine robuste Bauweise ergänzt, die vielen Nutzern sehr gut gefällt. Der Graf Thermokomposter Thermo-King ist stabil und standfest, allerdings für Wind etwas anfällig.
Der Aufbau ist etwas schwieriger als bei vergleichbaren Modellen und sollte deswegen von zwei Personen durchgeführt werden. Der zweigeteilte, aufklappbare Deckel sollte bei stärkerem Wind gesichert werden, da er nicht optimal schließt.
Anders als andere Thermokomposter ist beim Graf Thermokomposter Thermo-King zur Entnahme keine separate Klappe vorgesehen. Im unteren Bereich kann jedoch ein Teil des Stecksystems entfernt werden, um Erde zu entnehmen. Das Einsetzen gestaltet sich bei einem vollen Behälter jedoch etwas mühsam.

Vorteile:
  • grüne Farbe, dadurch unauffälliges Design
  • Easy-Lock-System für einfache Montage
  • großes Volumen von 600 Litern
  • robuste Verarbeitung
  • hohe Stabilität und Standfestigkeit
  • Luftzirkulation gut regulierbar
Nachteile:
  • keine Klappe zur Entnahme vorhanden
  • Deckel bei Wind instabil

Bewertung: 4 von 5 Sternen

Eigenschaften: Thermokomposter aus Kunststoff, Abmessungen: 61 x 61 x 83 cm, Volumen: 300 Liter

Schwachstelle Steckverbindung: Beim Thermo Komposter Wetterfest

muss man trotz des vielfach gelobten guten Preis-Leistungs-Verhältnisses einige Abstriche machen. Trotzdem erfüllt auch dieser Komposter seinen Zweck und wird von einigen Gärtnern mit Begeisterung genutzt.
Das Luftzirkulationssystem sorgt für eine optimale Belüftung und führt in Kombination mit den wärmespeichernden Wänden zu optimalen Kompostierungsbedingungen. Viele Nutzer bestätigen, dass dieses Modell sehr schnelle Ergebnisse liefert und dass eingefülltes Material zügig und ohne Geruchsentwicklung verrottet.
Der Aufbau ist durch das Stecksystem einfach gelöst, allerdings wirkt der Kunststoff sehr spröde und hart. Das Einrasten der Einzelteile führt häufiger zum Brechen der Verbindungen. Auch gegen Wind ist dieses Modell vergleichsweise empfindlich.
Bei der Langzeitverwendung berichten viele Käufer, dass der D&S Thermokomposter nicht sehr langlebig verarbeitet ist. Als Zweit- oder Nebenstelle ist dieses Modell gut geeignet. Einige wenige Nutzer würden ihn allerdings nicht als Hauptkomposter weiterempfehlen.

Vorteile:
  • einfache Montage dank Stecksystem
  • gutes Belüftungssystem
  • effiziente und schnelle Kompostierung
  • hohe Stabilität und Standfestigkeit
  • kompakte Abmessungen für kleine Gärten
Nachteile:
  • relativ spröder und harter Kunststoff
  • Steckverbindungen brechen gelegentlich
  • gelegentlich empfindlich gegen Wind

Bewertung: 4 von 5 Sternen

Eigenschaften: Thermokomposter aus doppelwandigem Kunststoff, wahlweise mit Mäusegitter, Abmessungen: 82 x 82 x 115 cm, Volumen: 530 Liter

Kompakte Abmessungen: Laut Herstellerangaben ist der Neudorff 775 Thermokomposter 530 L DuoTherm

für kleine und mittlere Gärten gut geeignet. Mit einem Fassungsvermögen von 530 Litern ist dieses Modell ein guter Kompromiss zwischen Nutzinhalt und Standfläche.
Der Neudorff Thermokomposter 775 ist mit seinen sparsamen Grundmaßen vergleichsweise hoch. Dadurch ist er auch in einer kleinen Ecke des Gartens einfach unterzubringen. Die Höhe gibt allerdings Anlass zur Kritik bei Personen mit geringerer Körpergröße.
Die achteckige Form sorgt für eine hohe Stabilität und Standfestigkeit, weil sie Windböen eine geringe Angriffsfläche bietet. Durch das Stecksystem ist das Modell sehr einfach und schnell aufzubauen.
Beim Aufstellen sollte man darauf achten, dass der Komposter gerade steht, da sich sonst die Entnahmeklappe von allein öffnen kann. Einige Kunden bemängeln außerdem, dass die Halteklammern an den Seiten nachgeben; vor allem bei hohem Füllstand.

Vorteile:
  • platzsparend aufzustellen durch geringe Grundfläche
  • 8-eckige Form, dadurch geringe Angriffsfläche für Wind
  • hohe Temperaturentwicklung im Inneren
  • stabil und standfest
  • großer Nutzinhalt (530 Liter)
  • einfacher Aufbau dank Stecksystem
  • doppelwandige Verarbeitung
Nachteile:
  • vergleichsweise hoch und schwierig zu befüllen
  • Entnahmeklappe öffnet sich gelegentlich von allein
  • Halteklammern manchmal nicht stabil genug

Thermokomposter kaufen – besonders schnelle Verrottung

Viele Gartenbesitzer wünschen sich einen Kompost. Dieser ist ideal zur Entsorgung von Grünschnitt, Rasenschnitt und Küchenabfällen geeignet und liefert gleichzeitig nährstoffreiche Erde bzw. Humus.

Neben dem klassischen Komposthaufen bietet ein Thermokomposter aus Kunststoff gleich mehrere Vorteile. Das geschlossene System beschleunigt durch hohe Temperaturen die Gärprozesse im Inneren des Behälters und sorgt so für das schnelle Verrotten des Materials.

Die Vorteile liegen auf der Hand

  • saubere und ordentliche Optik
  • Schutz vor Wind und Regen
  • schnelle Ergebnisse
  • Produktion von eigener, nährstoffreicher Erde
  • wenig bis kein Bedarf an zusätzlichem Dünger
  • gute Umweltbilanz durch weniger Abfall
  • wertvoller Beitrag zu einem nachhaltigen Lebensstil
  • Kompostierung setzt im Frühjahr schneller ein und hält bis in die späten Herbstmonate an
  • Schutz vor eindringenden Tieren
  • Umschichtung entfällt
  • finanzielle Ersparnis durch Wegfall der Biotonne
  • einfache Entnahme von Erde an der Unterseite

Größe und Nutzinhalt von Thermokompostern

Beim Kauf eines Thermokomposters steht man zunächst vor der Frage, wie groß das gewünschte Modell sein soll. Ein Kompost nimmt je nach Nutzinhalt eine große Fläche im Garten ein und sollte zum Bedarf des Haushaltes passen.

Das ideale Volumen des Thermokomposters hängt mit der Menge an Abfall zusammen, die im Garten und im Haushalt anfallen. Nur wenn der Behälter gut gefüllt ist, kann er seine Vorteile voll ausspielen.

Wer Rasen- und Grünschnitt im Thermokomposter verarbeiten will, benötigt einen Behälter mit mindestens 500 Litern Inhalt. Bei größeren Rasen- und Grünflächen ist der Bedarf noch höher. Ein gutes Kompostergebnis erhält man nur, wenn das verrottbare Material gut gemischt und möglichst vielfältig ist. Deswegen sollte neben dem Volumen der Grünabfälle zusätzlich ein Kontingent für andere organische Abfälle einkalkuliert werden.

Mit steigendem Nutzinhalt vergrößert sich außerdem die Fläche, die der Kompost im Garten einnimmt. Einige Modelle haben kompakte Abmessungen in der Grundfläche und nutzen dafür den Raum in der Höhe aus.

Höhere Thermokomposter sind praktisch für Gartenbesitzer, die dem Kompost nur wenig Platz in ihrem Garten einräumen können, gleichzeitig aber ein hohes Nutzvolumen benötigen. Dabei muss man beachten, dass die Nutzung für kleinere Personen schwierig sein kann, da der Thermokomposter in der Regel von oben befüllt wird.

Beispiele für die optimale Größe eines Thermokomposters

  • 200 – 300 Liter: für kleine Gärten mit kleiner Rasenfläche, für Haushalte mit 2-3 Personen
  • 300 – 500 Liter: für kleine bis mittelgroße Gärten, für mittelgroße Rasenflächen, für Haushalte mit 3-4 Personen, für geringe Mengen Gehölzschnitt
  • 500 – 750 Liter: für große Gärten mit großer Rasenfläche und viel Grünschnitt, für Haushalte mit 4-6 Personen
  • ab 750 Liter: für sehr große Gärten mit viel Rasen-, Hecken- und Gehölzschnitt, große Mengen an Laub und Haushalte mit mehr als 6 Personen

Material und Farbe von Thermokompostern

Thermokomposter sind geschlossene Behälter, die fast immer aus Kunststoff gefertigt sind. Um dem Umweltgedanken Rechnung zu tragen, sollte der Kunststoff idealerweise aus recyceltem Material produziert sein.

Die Funktionsweise des Thermokomposters ergibt sich aus den hohen Temperaturen, die im Inneren herrschen. Die Gär- und Fäulnisprozesse laufen bei Temperaturen bis zu 70° C auf Hochtouren, sodass das verwendete Material und seine Verarbeitung wärmespeichernde Eigenschaften aufweisen sollte.

Diese Voraussetzungen werden beim Thermokomposter durch die Fertigung aus extra dickem und/ oder doppelwandigem Kunststoff geschaffen. Die doppelwandige Verarbeitung gilt dabei als besonders hochwertig und ermöglicht ein optimales Klima im Inneren des Thermokomposters.

Zur Wärmeentwicklung trägt auch die Farbgebung bei. Dunkle Farben wie Schwarz, Anthrazit, Braun und Dunkelgrün speichern die Wärme aus Sonneneinstrahlung besonders gut und leiten sie durch die große Oberfläche gleichmäßig in das Innere des Thermokomposters. Gleichzeitig sorgen die natürlichen Farbtöne für ein unauffälliges Erscheinungsbild, das sich dezent in den Garten einfügt.

Thermokomposter vor Ratten und Mäusen schützen

Geschlossene Thermokomposter haben den Vorteil, dass Tiere nicht so leicht in das Innere gelangen. Anders als bei klassischen Komposthaufen entwickelt der Thermokomposter außerdem weit weniger Gerüche, die Ratten oder Mäuse anlocken.

Je nach Wohnlage sollte der Thermokomposter dennoch von unten gegen das Eindringen unerwünschter Besucher aus der Tierwelt gesichert werden. Für die optimale Kompostierung sind Thermokomposter grundsätzlich nicht mit einer Bodenplatte ausgestattet. Die Standfläche bietet unerwünschten tierischen Besuchern daher eine große Angriffsfläche

Abhilfe schafft in diesen Fällen ein Wühlmausgitter. Auf dieses wird der Thermokomposter gestellt und so vor dem Eindringen von Mäusen und Ratten gesichert. Gleichzeitig behält der Kompost einen guten Kontakt zum Boden. Mäusegitter sind von allen bekannten Herstellern, die Thermokomposter vertreiben, erhältlich und bieten einen zuverlässigen Schutz vor unerwünschten Besuchern.

Alternativ kann man den Thermokomposter auch auf Volieren- oder Hasendraht stellen. Der Schutz des Bodens ist vor allem in den Wintermonaten wichtig, da unerwünschte tierische Besucher aufgrund der Nahrungsknappheit vom Komposter angelockt werden können.

Wichtige Ausstattungsmerkmale und Zubehör für Thermokomposter

Im Vergleich mit gewöhnlichen Komposthaufen bieten Thermokomposter einen hohen Komfort bei der Benutzung: Sie sehen sauber und ordentlich aus, riechen kaum und müssen nicht umgeschichtet werden, um an die wertvolle Erde zu gelangen.

Die Nutzerfreundlichkeit wird durch einige Ausstattungsmerkmale und optionales Zubehör noch erhöht.

  • klappbarer Deckel: Ein zweigeteilter, aufklappbarer Deckel erleichtert das Befüllen des Behälters enorm. Beim Kauf sollte man darauf achten, dass der Deckel sicher schließt und bei Wind nicht weggeweht wird.
  • Entnahmeklappe: Der Verrottungsprozess im Thermokomposter geht vergleichsweise schnell, sodass man schon nach kurzer Zeit Humus und Erde entnehmen kann. Damit man den Komposthaufen dazu nicht wenden muss, verfügen viele Modelle im unteren Bereich über eine Klappe zur einfachen Entnahme.
  • Kompostsieb: Die Erde aus dem Thermokomposter ist im Vergleich zu der aus dem klassischen Komposthaufen vergleichsweise grob. Mit einem Durchwurfsieb lassen sich größere Bestandteile, nicht komplett verrottetes Material und Steine heraussieben.
  • Schnellkomposter: Obwohl das Kompostieren mit dem Thermokomposter relativ schnell geht, lässt sich der Prozess mit einem Schnellkomposter verkürzen. Mit Bakterien, Pilzen und Mikroorganismen angereichert, sind Kompostbeschleuniger gerade für Anfänger oder beim Anfallen großer Mengen (z. B. Laub im Herbst) ein wertvolles Hilfsmittel.
  • Kompost- und Regenwürmer: Kompostwürmer lockern das Material im Kompost auf und leisten einen wertvollen Beitrag bei den Zersetzungsprozessen. Da der Thermokomposter ein geschlossenes System ist, können Würmer nur über den Boden in das Innere eindringen. Gerade in sehr großen Thermokompostern kann es jedoch eine Weile dauern, bis sich eine ausreichende Anzahl an Würmern im Inneren angesiedelt haben. Genau wie der Kompostbeschleuniger sind zusätzlich eingebrachte Kompostwürmer ein sinnvolles Hilfsmittel für neu angelegte Thermokomposter. Zu beachten ist jedoch, dass die hohen Temperaturen und die schlechte Befüftung des Innenraums den Würmern keinen idealen Lebensraum bieten. Nur wenn ausreichend gut belüftete und kühlere Zonen (unter 30° C) im Thermokomposter zu finden sind, fühlen sie sich auch im Thermokomposter wohl.

Alternativprodukte

Die hohen Temperaturen im Thermokomposter beschleunigen den Verrottungsprozess, sodass man schon nach wenigen Monaten die erste Humuserde entnehmen kann. Für große Gärten sind die Systeme jedoch häufig zu klein. Als Alternative zum Thermokomposter bieten sich demnach normale Komposter an, in denen die Kompostierung z. B. mit Kompostwürmern oder mit Schnellkomposter beschleunigt werden kann.

  • Komposter aus Kunststoff: Der größte Vorteil von Kunststoff-Kompostern ist, dass sie unempfindlich gegen Witterungseinflüsse und den Verrottungsprozess sind. Anders als Holz hat Kunststoff bei hochwertiger Verarbeitung eine hohe Lebensdauer. Wichtig ist, dass das verwendete Material frostfest und UV-beständig ist, damit der Komposter aus Kunststoff ganzjährig gegen die Witterung geschützt ist. Die große Auswahl an offenen und geschlossenen Systemen in vielen verschiedenen Größen sorgen für eine große Beliebtheit dieser Variante.
  • Komposter aus Holz: Das Naturmaterial ist bei vielen Gärtner sehr beliebt, weil es sich besonders natürlich in den Garten einfügt. Holz-Komposter können mit der Zeit jedoch selbst verrotten, sodass sich Gärtner auf eine begrenzte Nutzungszeit einstellen müssen.
  • Komposter aus Metall: Diese Variante ist meistens aus einem Drahtgeflecht oder aus Metall-Latten gefertigt und bis auf wenige Ausnahmen nur in offener Bauweise erhältlich. Auch wenn Metall nicht verrottet, ist es den Witterungseinflüsen ausgesetzt und kann im Laufe der Zeit anfangen zu rosten. Beim Kauf sollte deswegen auf ein Modell mit Feuerverzinkung gesetzt werden; diese sind besonders gut gegen Korrosion geschützt.