Holzschutzmittel – Holz im Außenbereich nachhaltig schützen

Aktualisiert am: 12.04.2022

Holzschutzmittel sind unersetzlich, wenn Holz im Garten eingesetzt werden soll. Um der Witterung zu trotzen, muss Holz regelmäßig geschützt werden. Dabei können beispielsweise Holzschutzmittel in Form von Farbanstrichen, Imprägniermittel, als Lasur oder auf Basis von Ölen und Wachsen eingesetzt werden.

Update vom 04.03.2022

Wir haben die Informationen in diesem Beitrag aktualisiert und auf den neuesten Stand gebracht.

Holzschutzmittel Testsieger* 2022

Bewertung: 4.5 von 5 Sternen

Eigenschaften: Holzschutzmittel, lösemittelbasierte Dünnschichtlasur, verschiedene Farben und Mengen wählbar

Ideal für den Holzschutz im Außenbereich: Die Remmers HK-Lasur Holzschutzlasur

ist eine Dünnschichtlasur, die laut Hersteller zugleich als Imprägnierung, Grundierung und Lasur dient. Viele Käufer können das bestätigen und loben die guten Schutzeigenschaften der Lasur.
Einige Käufer fanden die Konsistenz des lösemittelhaltigen Holzschutzmittels zu dünnflüssig. Dadurch kann es leichter zur Bildung von Tropfen oder zum Herunterlaufen der Lasur beim Anstreichen kommen.
Andere Käufer fanden hingegen genau diese Eigenschaft angenehm für die Verarbeitung. Typisch für eine Dünnschichtlasur dringt das Produkt in das Holz ein und hinterlässt nur einen minimal dünnen Film.
Einigen Käufern gefällt an der dünnflüssigen Lasur auch, dass kein Abblättern der Farbe wie bei Holzlack oder Farbanstrichen möglich ist. Mehrere Käufer berichten, dass mit zwei Anstrichen eine sehr gute Deckkraft erreicht wurde, selbst bei Überstreichen andersfarbiger Lasuren.
Zudem ist die dünnflüssige Remmers HK-Lasur Holzschutzlasur auch mit einem Sprühgerät auftragbar. Das empfanden viele Käufer als Pluspunkt.
Mehrere Käufer berichten, dass Gartenhäuser, Balken und andere Holzprodukte im Garten durch die Nutzung der Remmers HK-Lasur Holzschutzlasur auch nach Jahren noch attraktiv und wie neu aussehen.

Vorteile:
  • Schutz vor Feuchtigkeit und UV
  • schützt vor Schimmel, Algen und Wespenfraß
  • auch mit Sprühgerät auftragbar
  • erhält bei regelmäßiger Anwendung das Holz jahrelang wie neu
  • gute Deckkraft für eine Dünnschichtlasur
Nachteile:
  • relativ dünnflüssig, daher beim Streichen tropfanfällig

Bewertung: 4.5 von 5 Sternen

Eigenschaften: biologisches Holzschutzmittel, aus natürlichem Leinöl, Inhalt: 1 Liter

Unbedenklich für Kinder und Tiere: Bei der OLI-NATURA Leinöl-Firnis

handelt es sich um ein klassisches biologisches Holzschutzmittel, das aus 100% kaltgepresstem Leinöl besteht. Dadurch ist es völlig unbedenklich für Kinder, Erwachsene, Pflanzen und Tiere, was für viele Käufer der wichtigste Kaufgrund war.
In unbehandelte Hölzer dringt das Leinöl gut ein, berichten die Käufer, und verleiht dem Holz eine schöne Färbung und betont die natürliche Maserung. Dabei sollte man beachten, dass Holz durch Einölen immer etwas dunkler wird.
Möchte man Leinöl für Gegenstände im Garten nutzen, sollte man es dreimal auftragen, berichten die Käufer. Das erfordert zwar etwas Aufwand, hält Holz im Garten dafür aber auf natürliche Art lange schön.
Ideal sei die OLI-NATURA Leinöl-Firnis im Garten auch für alle Gegenstände aus Holz, die mit Tieren in Berührung kommen sollen. Käufer nutzten es beispielsweise für Vogelfutterhäuser, Nistkästen, Bienenhäuser, Hummelhäuser und Insektenhotels aus unbehandeltem Holz.
Auch für Kinderspielzeug kann die OLI-NATURA Leinöl-Firnis unbedenklich genutzt werden.
Einige Käufer merken an, dass man den typischen Leinöl-Geruch bedenken sollte. Dieser kann einige Tage anhalten, bis die Leinölfirnis getrocknet ist und der Geruch verfliegt.
Einen Nachteil stellt dies jedoch nicht dar, da jede Leinöl-Firnis mit dem natürlichen Leinölgeruch verbunden ist. Allerdings kann dieser geruchsempfindliche Menschen stören, die in dem Fall auf geruchsneutralere Öle zurückgreifen können.

Vorteile:
  • natürliches, ökologisches Produkt
  • unbedenklich für Kinder, Erwachsene, Pflanzen und Tiere
  • betont die natürliche Holzoptik
  • im Garten ideal für Nistkästen, Vogelhäuser und Insektenhotels
  • aus für Kinderspielzeug geeignet (entspricht DIN EN 71-3 und DIN 53160)
Nachteile:
  • für den Außenbereich mehrfaches Einölen nötig

Bewertung: 4.5 von 5 Sternen

Eigenschaften: umweltfreundliches Holzschutzmittel, auf Pflanzenbasis, Inhalt: 10 Liter

Umweltfreundlich und pflanzlich: Der Format Holzanstrich B.-Carbolin

ist eine braune Holzlasur auf Pflanzenölbasis. Dadurch ist das Holzschutzmittel umweltfreundlicher als chemische Lacke oder Lasuren, was für viele Käufer einen großen Vorteil darstellt.
Laut Kundenrezensionen lässt sich der Carbolin-Anstrich gut auftragen und schützt Holz im Außenbereich nachhaltig. Allerdings deckt der Format Holzanstrich B.-Carbolin manchmal nicht sehr gut, sodass mehrere Anstriche nötig sind, so die Käufer. Zudem bemängeln einige Käufer, dass die Schutzschicht durch Regen schnell angegriffen wird.
Die dünne Konsistenz bewirkt zwar, dass unter Umständen mehrfach gestrichen werden muss, wenn ein guter Wetterschutz oder eine dunkle Farbe gewünscht sind. Dafür berichten Käufer aber, dass der Format Holzanstrich B.-Carbolin sich besonders gut verteilt, einfach aufzutragen ist und auch mit einer Sprühpistole aufgebracht werden kann.

Vorteile:
  • umweltfreundlich und auf Pflanzenbasis
  • frei von PCP und Lindan
  • lässt sich gut verteilen und auftragen
  • große Füllmenge (10 Liter)
  • Verarbeitung auch mit Sprühpistole möglich
Nachteile:
  • manchmal mehrere Anstriche für gute Deckkraft nötig
  • wird durch Regen mit der Zeit ausgewaschen

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Holzschutzmittel kaufen – Schutz gegen Witterungseinflüsse & Schädlinge

Holzschutzmittel schützen alle Holz-Gegenstände im Garten, auf der Terrasse und dem Balkon vor Schäden durch Feuchtigkeit, UV-Strahlung, Schimmelpilzen und Insekten. Auch wenn viele Holzlacke, Holzfarben und Holzlasuren streng genommen nicht zu den Holzschutzmitteln gehören, entfalten sie im Außenbereich eine schützende Wirkung gegen schädigende Umwelt- und Witterungseinflüsse.

Viele Holzschutzmittel enthalten eine Vielzahl an chemischen Verbindungen und Biozide, um die Lebensdauer von Holz-Objekten im Außenbereich zu erhöhen. Welches Holzschutzmittel das richtige ist, hängt von der Holzart, dem Verwendungszweck des Gegenstandes und auch von der Vorbehandlung ab.

Holzschutzmittel mit chemischer & physikalischer Schutzwirkung

Streng genommen gelten nur solche Anstrichstoffe als Holzschutzmittel, die mit Inhaltsstoffen versehen sind, die dem Eigenschutz der Beschichtung dienen oder die das Holz vor schädigenden Organismen schützen.

Damit gehören Produkte, die das Holz vor UV-Strahlung oder dem Vergrauen schützen und auch Farben und Lacke der strengen Definition nach nicht zu den Holzschutzmitteln, obwohl sie das Holz durchaus vor Umwelteinflüssen schützen.

Wichtig ist diese Unterscheidung vor allem aus juristischen Gründen, weil Holzschutzmittel im Sinne der EU-Verordnung Nr. 528/2012 reglementiert sind. Für private Nutzer und Hobbygärtner spielt die genaue Definition jedoch nur eine untergeordnete Rolle.

Alle Produkte, die das Holz vor Schäden und Verwitterung schützen, können im privaten Anwendungsbereich als Holzschutzmittel bezeichnet werden.

Dabei enthalten nicht alle Holzschutzmittel Inhaltsstoffe, die gegen alle schädigenden Einwirkungen auf das Holz vorkommen können. Beim Kauf sollte man sich deswegen bewusstmachen, wogegen das Holz genau geschützt werden soll und das Holzschutzmittel so gezielt auswählen.

Holzschutzmittel mit chemischem Schutz

Als Wirkstoffe kommen in Holzschutzmitteln verschiedene chemische Verbindungen zum Einsatz. Dazu gehören unter anderem:

  • Bor-Salze
  • Chrom-Kupferverbindungen
  • Chrom-, Kupfer- und Borverbindungen
  • Ammoniumverbindungen
  • Lösemittel
  • Biozide
  • Insektizide

Ist das Holz bereits von Pilzen oder Insekten befallen, sorgen Schädlingsbekämpfungsmittel dafür, den Befall einzugrenzen und weitere Schäden am Holz zu verhindern.

Holzschutzmittel mit physikalischem Schutz

Die meisten Farben, Lacke, Lasuren und Imprägnierungen gehören streng genommen nicht zu den Holzschutzmitteln im engeren Sinn, allerdings bieten sie ebenfalls einen Schutz des Holzes vor äußeren Einflüssen. Ähnliches gilt auch für Öle und Wachse.

Sie enthalten keine Wirkstoffe gegen Schädlinge und Insekten, allerdings bewahren sie Gegenstände aus Holz vor vorzeitiger Alterung und Schäden durch Wind, Regen, Schnee, UV-Strahlung, Verschmutzung.

Weil der Begriff Holzschutzmittel nicht rechtlich geschützt ist, dürfen auch schützende Lacke, Lasuren, Öle und viele weitere Produkte als Holzschutzmittel beworben werden.

Anwendungszwecke für Holzschutzmittel

Holzschutzmittel kommen überall dort im Garten zum Einsatz, wo Gegenstände aus Holz vor der Witterung geschützt werden sollen. Holzschutzmittel erhalten die Struktur des Holzes und verlängern seine Lebensdauer.

Entsprechend kommen Holzschutzmittel unter anderem für folgende Gegenstände aus Holz zum Einsatz:

Die besten Holzschutzmittel für Garten und Terrasse

Holzschutzmittel mit starken bioziden und/oder insektiziden Inhaltsstoffen werden häufig nur an gewerbliche und professionelle Anwender abgegeben, weil bei unsachgemäßem Umgang ein Risiko für die Gesundheit, die Sicherheit und die Umwelt besteht.

Private Anwender sollten deswegen auf Holzschutzmittel zurückgreifen, die vor allem eine physikalische Schutzwirkung entfalten.

Diese Holzschutzmittel wirken nur vorbeugend gegen Witterungsschäden. Ist das Holz erst angegriffen oder geschädigt, können Holzschutzmittel es nur vor weiteren Schäden bewahren.

Zu den beliebtesten Holzschutzmitteln gehören:

  • Dünnschichtlasur: Dünnschichtlasuren ziehen in das Holz ein, lassen aber die Maserung des Holzes durchscheinen und sind die richtige Wahl, wenn die natürliche Optik des Holzes möglichst erhalten bleiben soll. Sie sind gut geeignet für eine Pergola oder den Gartenzaun aus Holz.
  • Dickschichtlasur: Dickschichtlasuren bilden eine dicke, schützende Schicht auf dem Holz, die von der Konsistenz einem Lack ähnelt. Auch hier bleibt die Holzmaserung sichtbar. Dickschichtlasuren schützen das Holz gut vor Feuchtigkeit und dem Aufquellen und kommen vor allem bei maßhaltigen Holz-Bauteilen wie z. B. der Tür eines Gartenhauses zum Einsatz.
  • Holzlack: Bei Holzlack besteht der Schutz in einer deckenden Schicht, die gleichzeitig einen großen Gestaltungsspielraum gibt. Holzlack ist in vielen verschiedenen Farben erhältlich und erlaubt eine kreative Gestaltung von Einrichtungs- und Dekorationsgegenständen im Garten.
  • Holzimprägnierung: Unbehandeltes Holz sollte im Außenbereich idealerweise mit einer Holzimprägnierung versehen werden, bevor Lacke oder Lasuren aufgetragen werden. Sie schützt das Holz vor eindringender Feuchtigkeit und damit einhergehenden Schäden.
  • Holzöl: Holzöle bieten nicht nur einen Schutz vor Feuchtigkeit und UV-Strahlung, sondern pflegen das Holz auch, indem sie es vor dem Austrocknen schützen. Holzöl ist in verschiedenen Farbtönen und auch farblos erhältlich. Holzöl kann natürlichen oder synthetischen Ursprungs sein. Achtung: Einige Produkte enthalten Lösemittel.
  • Holzschutzgel: Dieses Holzschutzmittel lässt sich aufgrund seiner dickflüssigen Konsistenz besonders leicht auftragen und verhindert beim Verstreichen die Bildung von Nasen. Holzschutzgel ist sofort gebrauchsfertig und wird am besten mit einem Pinsel aufgetragen. Seine schützenden Eigenschaften entfaltet Holzschutzgel vor allem gegen UV-Strahlung und Feuchtigkeit.

Schadstoffe in Holzschutzmitteln

Holzschutzmittel stehen regelmäßig in der Kritik, weil sie umweltbelastende und potenziell gesundheitsschädliche Inhaltsstoffe enthalten können. Während Holzschutzmittel mit Bioziden und Insektiziden den größten Schutz vor Schäden bieten, enthalten sie auch die aggressivsten Wirkstoffe. Aus diesem Grund ist die Anwendung professionellen und gewerblichen Nutzern mit Sachkundenachweis vorbehalten.

Doch auch die freiverkäuflichen Holzschutzmittel sind häufig nicht harmlos. Sie enthalten häufig Lösemittel, flüchtige organische Verbindungen (VOC), polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) und giftige Schwermetalle.

Auch künstliche Pigmente, Duftstoffe und andere chemische Verbindungen stellen ein potenzielles Gesundheitsrisiko dar und bedrohen bei unsachgemäßem Umgang oder falscher Entsorgung von Resten die Umwelt.

Frei verkäufliche Holzschutzmittel enthalten häufig ebenfalls Biozide. Diese Stoffe verhindern vor allem die sogenannte Holzbläue, die durch bestimmte Pilze hervorgerufen werden. Auch der Schimmelbildung insgesamt kann mit Bioziden vorgebeugt werden.

Holzschutzmittel mit diesen Inhaltsstoffen bieten einen guten Schutz vor Feuchtigkeit, Schimmel, Insekten und UV-Strahlung, müssen aber besonders sorgsam verwendet werden. Reste des Gebindes müssen auf dem Wertstoffhof oder im Sondermüll entsorgt werden.

Holzschutzmittel sicher verwenden

Weil Holzschutzmittel gesundheitlich bedenkliche und umweltschädliche Wirkstoffe enthalten können, ist vor allem beim Auftrag besondere Vorsicht geboten. Holzschutzmittel dürfen auf keinen Fall in Gewässer gelangen, weil sie dort die Umwelt und Wasserorganismen schädigen.

Bei der Verwendung von Holzschutzmitteln ist außerdem darauf zu achten, dass der Arbeitsort gut belüftet ist. Die Dämpfe sollten möglichst nicht eingeatmet werden, weil sie bei empfindlichen Personen Übelkeit, Schwindel oder Kopfschmerzen verursachen können.

Im Außenbereich ist in der Regel für eine schnelle Ausgasung von flüchtigen Inhaltsstoffen gesorgt. Wer aber kleinere Gegenstände aus Holz (z. B. Gartendeko aus Holz, Hundehütte) in der Garage oder im Keller mit einem Holzschutzmittel behandeln möchte, sollte für eine gute Belüftung sorgen.

Wann immer möglich ist von einer Verwendung von Holzschutzmitteln in Innenräumen abzuraten.

Bei sachgemäßem Umgang, insbesondere beim Auftrag und bei der Entsorgung von Resten, bieten Holzschutzmittel jedoch einen angemessenen Schutz von Hölzern im Außenbereich.

Die Wahl einer widerstandsfähigen Holzart macht den Einsatz von aggressiven Holzschutzmitteln mit vielen bedenklichen Inhaltsstoffen jedoch überflüssig. Wer gleich auf witterungsbeständige Hölzer wie Eiche, Robinie, Douglasie oder Teak setzt, kann das Holz auch mit wasserbasierten Lasuren und natürlichem Holzöl ausreichend vor der Witterung schützen.

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