Kartoffelturm – platzsparender Kartoffelanbau

Aktualisiert am: 04.10.2022

Kurz & Knapp

  • Jede Ebene im Kartoffelturm sollte ein Volumen von mindestens 10 Liter haben, damit die Kartoffeln ausreichend Platz zum Wachsen haben.

  • Zum Anpflanzen können Sie spezielle Saatkartoffeln, Bio-Kartoffeln oder ganz einfach gekeimte Kartoffeln aus der Küche nutzen.

  • In einem Kartoffelturm können Sie in jeder Ebene eine andere Kartoffelsorte anbauen. Möglich ist auch, nur einige Ebenen für Kartoffeln und die anderen für Kräuter oder Erdbeeren zu nutzen.

Update vom 22.09.2022
Wir haben die Informationen in diesem Beitrag aktualisiert und auf den neuesten Stand gebracht.

Kartoffeltürme Testsieger* 2022

Bewertung: 5 von 5 Sternen

Eigenschaften: Kartoffelturm aus Polypropylen, mit 3 oder 4 Etagen wählbar, stapelbar, Volumen: 14 Liter pro Ebene, Bewässerungssystem gegen Staunässe, mit Untersetzer, Abmessungen: 39 x 44 x 22 cm, Gewicht: 2 kg

Platzsparender Kartoffelturm: Der PAUL POTATO Starter Kartoffelturm

gestattet den einfachen Anbau von Kartoffeln auf Terrasse, Garten und Balkon. Käufer berichten, dass das Bepflanzen problemlos und das Wachstum der Kartoffelpflanzen sehr gut war.
Der PAUL POTATO Starter Kartoffelturm ist durch die gute Durchlässigkeit der Töpfe optimal vor Staunässe geschützt. Die Öffnungen in den Böden lassen das überschüssige Wasser einfach von oben nach unten abfließen, berichten die Käufer.
Gut kommt bei den Käufern auch an, dass Nagetiere, wie zum Beispiel Wühlmäuse, und auch Schnecken durch die Bauweise von den Kartoffeln ferngehalten werden.
Die obere Etage am PAUL POTATO Starter Kartoffelturm kann zugleich als Mini-Hochbeet verwendet werden. Kräuter, Salat, Radieschen und anderes Gemüse fühlen sich in dem PAUL POTATO besonders wohl. So eignet sich der Turm nicht nur für Kartoffeln.
Allerdings finden einige Käufer, dass die Ebenen etwas flach bemessen sind, sodass in manchen Fällen kein sehr hoher Ertrag erreicht wurde. Viele Käufer berichten aber sehr guten Erträgen, was auch mit der gewählten Erde und Kartoffelsorte zusammenhängen kann.

Vorteile:
  • aus 100% recycelbarem Polypropylen
  • einfache Bewässerung und Schutz gegen Staunässe
  • abgerundeter Rand gegen Schnecken
  • inkl. Untersetzer
  • oft guter Ertrag
Nachteile:
  • Ebenen nicht sehr hoch (22 cm)

Bewertung: 4.5 von 5 Sternen

Eigenschaften: Kartoffelturm aus Kunststoff, 3 Etagen, stapelbar, Volumen: 15 Liter pro Ebene, Bewässerungssystem gegen Staunässe, Untersetzer mit Rollen, Abmessungen: 38 x 38 x 51 cm, Gewicht: 1,45 kg

Flexibel dank Untersetzer mit Rollen: Der MamboCat Geranio Säulentopf Etagen Pflanzturm

ist in drei verschiedenen Farben erhältlich und besitzt drei Ebenen. Die vertikale Vorrichtung sorgt als Pflanztopf besonders platzsparend dafür, dass er überall aufgestellt werden kann. Rollen vereinfachen den Standortwechsel.
Der MamboCat Geranio Säulentopf Etagen Pflanzturm lässt sich gut zusammenbauen und die Ebenen rasten gut ineinander ein. Er eignet sich laut Kundenberichten sehr gut als Etagen-Hochbeet und kann als Kartoffelturm, Kräuterturm oder als Erdbeerpyramide eingesetzt werden.
Der MamboCat Geranio Säulentopf Etagen Pflanzturm ist dadurch sehr vielseitig einsetzbar. Kritisiert wird aber bisweilen, dass die Pflanzbereiche zu klein sind und für einen Kartoffelturm nicht hoch genug sei. Für Kräuter und Erdbeeren ist er besser geeignet, finden mehrere Käufer.

Vorteile:
  • großzügiger Pflanzbereich
  • für Kartoffeln, Erdbeeren, Blumen und Kräuter
  • Untersetzer mit Rollen
  • geringer Platzbedarf
  • abgerundeter Rand erschwert Schnecken den Zugang
Nachteile:
  • Pflanzbereiche mit geringer Höhe (15 cm)
Gartenkalender herunterladen

Saisonkalender für 48 Obst- und Gemüsesorten

Kartoffelturm kaufen – viele Kartoffeln auf wenig Fläche anbauen

Ein Kartoffelturm ist eine optimale Möglichkeit, sich selbst in einem kleinen Garten, auf der Terrasse oder auf dem Balkon mit frischen Kartoffeln zu versorgen. Der Kartoffelturm sorgt für viel Ertrag auf wenig Fläche, weil hier die Kartoffeln vertikal angebaut werden.

Damit die Kartoffeln im Kartoffelturm gut wachsen, muss ein ausreichend großer Wurzelraum zur Verfügung stehen. Außerdem sollte man auch auf eine stabile Bauweise und Standfestigkeit sowie eine gute Drainage achten, wenn man einen Kartoffelturm kaufen möchte.

So funktioniert ein Kartoffelturm

Ein Kartoffelturm ist ein Pflanzturm, der aus mehreren, stapelbaren Pflanztöpfen besteht. Die Töpfe passen genau aufeinander und sind versetzt angeordnet, sodass in jeder Ebene Kartoffelpflanzen wachsen können. Es handelt sich also um einen vertikalen Anbau, bei dem viele Pflanzen übereinanderstehen, was besonders platzsparend ist.

Die Kartoffelpflanzen wachsen seitlich heraus und haben dadurch genug Platz für ihr Blattgrün und um Photosynthese zu treiben. In den Ebenen im Kartoffelturm reifen die Kartoffeln und können rund drei bis vier Monate nach dem Einsetzen geerntet werden.

Durch die getrennten Ebenen hat man auch die Möglichkeit, verschiedene Kartoffelsorten anzubauen, um den Geschmack zu vergleichen oder um eine frühe und eine späte Sorte für eine versetzte Ernte anzupflanzen.

Auch der Anbau von Kartoffeln in der einen und Kräuter, Gemüse oder Erdbeeren in den anderen Ebenen ist möglich. Da die oberste Ebene oben offen ist, kann hier alles angebaut werden, was gut im Topf kultivierbar ist, auch wenn es sich nicht speziell für den vertikalen Anbau eignet.

Ein Kartoffelturm hat viele Vorteile

  • platzsparender Anbau durch mehrere, vertikale Ebenen
  • Kartoffeln können auch auf dem Balkon oder der Terrasse angebaut werden
  • Anbau mehrerer Kartoffelsorten möglich
  • einfache Ernte
  • Zugang für Schnecken stark erschwert

Kaufkriterien: Das zeichnet einen guten Kartoffelturm aus

Damit Kartoffeln im Kartoffelturm gut wachsen, benötigen sie ein ausreichendes Erdvolumen. Die einzelnen Pflanztöpfe im Kartoffelturm sollten jeweils ein Volumen von mindestens 10 Litern haben, damit die Kartoffelpflanze ausreichend Platz hat, die leckeren Knollen zu bilden.

Pro ca. fünf Liter Erde kann man eine Kartoffelpflanze anbauen, also eine Saat-Kartoffelknolle einsetzen. Jede Pflanze bildet je nach Sorte und Kartoffelgröße 5 bis 15 Kartoffeln.

Die Anzahl der Ebenen sowie das Volumen der Töpfe macht also aus, wie viele Kartoffelpflanzen sich vertikal anbauen lassen und wie viel man ernten kann.

Wichtig ist auch ein hochwertiges, robustes Material. Hierfür eignet sich ein stabiler, frostsicherer und UV-beständiger Kunststoff am besten. Die Pflanztöpfe sollten so stabil sein, dass sie sich auch mit Erde befüllt gut handhaben lassen und sich nicht verformen.

Zudem muss auch eine gute Standfestigkeit des Kartoffelturms gegeben sein, wozu auch gehört, dass die Ebenen gut aufeinander passen, nicht rutschen und der Pflanzturm sicher steht.

Auch eine gute Drainage der einzelnen Ebenen ist wichtig, damit Wasser abfließen kann. Das wird durch Löcher oder eine Gitterstruktur im Boden der Pflanztöpfe erreicht.

Kartoffeln im Kartoffelturm pflanzen: Das sollte man beachten

Wenn man einen Kartoffelturm bepflanzen möchte, muss man diesen zunächst mit Erde befüllen. Dann werden die Kartoffeln hineingelegt. Danach genügt regelmäßiges Gießen und wenn nötig Düngen, um einige Monate später eigene Kartoffeln ernten zu können.

Das Vorgehen ist also sehr einfach. Allerdings sollte man beim Anbau von Kartoffeln generell, und speziell beim Anbau im Kartoffelturm, einige Punkte beachten.

Der beste Standort für den Kartoffelturm

Viel Sonne sorgt für ein gutes Wachstum und gute Erträge. Regen vertragen Kartoffelpflanzen weniger gut. Vor allem in sehr regenreichen Jahren kann die Feuchtigkeit bestimmte Krankheiten und Pilze begünstigen.

Deshalb ist ein etwas geschützter Platz, beispielsweise an einer Hauswand, perfekt geeignet.

Die richtige Erde für den Kartoffelturm

Die einzelnen Ebenen des Kartoffelturms sollte unten mit einer Drainageschicht aus Kies oder Blähton gefüllt werden. Darauf wird Erde geschichtet.

Als Erde eignet sich herkömmliche gedüngte Blumenerde oder eine spezielle Gemüseerde.

Kartoffeln sind Starkzehrer, sodass man die Erde gleich zu Anfang mit einem organischen Langzeitdünger wie Hornspänen anreichern kann. Auch eine Beimischung von Komposterde oder Humuserde sorgt für einen hohen Nährstoffgehalt.

Sorgt man gleich beim Pflanzen für eine gute Langzeit-Nährstoffversorgung, ist ein späteres Nachdüngen nicht nötig. Ansonsten kann man mit einer gelegentlichen Gabe von Gemüsedünger oder Flüssigdünger für ausreichend Nährstoffe in der Wachstumsperiode von Mai bis Juli sorgen.

Kartoffeln einsetzen oder vorkeimen lassen

Zur Aussaat kann man spezielle Saatkartoffeln oder Bio-Kartoffeln nutzen. Herkömmliche Kartoffeln eignen sich manchmal weniger gut, da sie mit keimhemmenden Mitteln behandelt sein können. Aber auch vorgekeimte Kartoffeln aus der Küche lassen sich verwenden.

Diese kann man im April oder Mai einpflanzen. Für eine frühere Ernte und besonders starke und robuste Pflanzen kann man die Kartoffeln im März vorkeimen lassen, benötigt dazu aber einen kühlen, hellen Ort. Zum Vorkeimen legt man die Saatkartoffeln zur Hälfte in Erde, die man in kleinere Blumentöpfe, in einen Anzuchtkasten oder ganz einfach in einen leeren Eierkarton füllen kann.

Nach rund 14 Tagen an einem kühlen, hellen Ort können die gekeimten Kartoffeln im April dann in den Kartoffelturm umziehen.

Alternativ setzt man die Kartoffeln ohne Vorkeimen zur Hälfte in die Erde und lässt sie direkt im Kartoffelturm keimen.

So pflanzt man die Kartoffeln im Kartoffelturm an

Zunächst füllt man die Ebenen des Kartoffelturms nur zur Hälfte mit Erde. Darin setzt man die Kartoffeln ein.

Sobald die Triebe der Kartoffelpflanze ungefähr 10 Zentimeter hoch sind, kann man die Kartoffeln anhäufeln. Das heißt im Falle des Kartoffelturms: Es wird Erde aufgefüllt, bis nur noch die oberen Blattenden herausschauen.

Sind die Töpfe im Pflanzturm dadurch noch nicht bis oben hin gefüllt, wird nochmals Erde aufgefüllt, wenn die Triebe wiederum 10 cm hoch sind, solange bis die Pflanzebenen ganz voll mit Erde sind.

Im Laufe der nächsten Wochen wachsen die Kartoffelpflanzen seitlich und nach oben aus dem Kartoffelturm, werden immer größer, bekommen attraktive Blüten und bilden manchmal (aber nicht immer) auch grüne Früchte aus, die Kartoffelbeeren.

Diese Früchte erinnern an kleine, unreife Tomaten, enthalten die Samen der Kartoffelpflanze und sind wegen eines hohen Gehaltes an Solanin giftig. Sie eignen sich also auf keinen Fall zum Verzehr.

Ernte der Kartoffeln

Rund drei bis vier Monate, oft hört man als Richtwert etwa 100 Tage, sind die Kartoffeln erntereif. Ob es so weit ist, lässt sich gut erkennen:

Die Kartoffeln sind erntereif, wenn das Kartoffelgrün welkt und zunehmend braun wird. Die Ernte sollte erst beginnen, wenn das Kraut komplett vertrocknet ist.

Im Kartoffelturm gelingt die Ernte sehr einfach. Die Kartoffeln lassen sich vorsichtig aus den Pflanztöpfen ausgraben. Alternativ kann man die Töpfe auch ausschütten und die Kartoffeln aus der Erde lesen.

Je nach Sorte ist die Kartoffelernte meist im Juli oder August abgeschlossen.

Unser Tipp: Die Erde im Kartoffelturm kann man problemlos noch weiter nutzen. Salat, Spinat oder Mangold kann man nach der Kartoffelernte noch aussäen oder als Pflänzchen einsetzen kann, oder man pflanzt vorgezogene Kräuter ein, die bis in den Oktober hinein weiterwachsen und stetig beerntet werden können.

Alternativprodukte

Neben dem Kartoffelturm eignen sich auch andere Pflanzgefäße, um Kartoffeln im Garten, auf der Balkon oder der Terrasse anzubauen. Allerdings ohne den Vorteil des platzsparenden, vertikalen Anbaus, den der Kartoffelturm bietet.

  • Pflanztaschen: Pflanzsäcke können mit Erde befüllt und bepflanzt werden. Sie eignen sich unter anderem auch für den Anbau von Kartoffeln sehr gut.
  • Hochbeet: Ein Anbau von Kartoffeln ist auch in ausreichend großen Hochbeeten möglich.
  • Kartoffel-Pflanztopf: Spezielle Pflanztöpfe für Kartoffeln bestehen aus einem Übertopf und eine herausnehmbaren Innentopf, der Zugang zum Wurzelraum für die einfache Ernte bietet.
  • Pflanzkübel: Der Anbau von Kartoffeln gelingt auch in herkömmlichen Pflanztöpfen oder Kübeln oft sehr gut, wenn der Wurzelraum die passende Größe hat.
Gartenkalender herunterladen

Saisonkalender für 48 Obst- und Gemüsesorten

Wird nicht mehr produziert

geli Thermo Plastic 3er Set E&K Pflanztopf

Nicht mehr verfügbar seit: 29.04.2022

Bewertung: 5 von 5 Sternen

Eigenschaften: Kartoffelturm aus Kunststoff, 3 Etagen, stapelbar, Volumen: 15 Liter pro Ebene, Bewässerungssystem gegen Staunässe, Abmessungen: 45 x 45 x 58 cm, Gewicht: 1,7 kg

Hochwertige Verarbeitung: Das geli Thermo Plastic 3er Set E&K Pflanztopf

ist ein Pflanzsystem, welchen die Kunden im praktischen 3er-Set für die Bepflanzung erhalten. Es besteht aus drei Etagen mit je drei Töpfen, die bepflanzt werden können.
Das Set eignet sich für die Platzierung im Außen- und Innenbereich. Dies gibt dem Gärtner die Möglichkeit, sich auf dem Balkon oder im Garten an bis zu neun Pflanzensorten und -farben zu erfreuen und somit einen mannigfaltigen und interessanten Akzent zu setzen.
Ein weiterer Vorteil des geli Thermo Plastic 3er Set E&K Pflanztopf ist, dass die Gärtner die neun Pflanztöpfe spezifisch mit verschiedener Erde befüllen, düngen und gießen können, um auf diese Weise den unterschiedlichsten Blumen, Pflanzen, Kräutern oder Erdbeeren gerecht werden zu können.
Die Töpfe lassen sich optimal und versetzt aufeinander stapeln. Auf diese Weise kann der Platz optimal genutzt werden.
Zudem sind die Töpfe frostbeständig bei gleichzeitiger Vermeidung von Staunässe. So können die Gärtner auch bei kälteren Temperaturen diesen im Garten oder auf der Terrasse und dem Balkon stehen lassen.
Durch die unterschiedlichen Etagen und die einzelnen Maße von 28 x 42 Zentimetern des Kunststoff-Säulentopfs verwendet er selbst den kleinsten Raum sehr gut. Zugleich ist es ebenfalls möglich, die Stufen unabhängig voneinander auszurichten, um die Pflanzenpracht so je nach Wunsch im Garten, im Eingangsbereich oder auf dem Balkon zu verteilen.
Die Etagen der Töpfe rasten ineinander ein und sind daher besonders standfest und zugleich stapelbar. Die eingeprägten Löcher im Bodenbereich des Kunststoff-Säulentopfs können bei Bedarf durchbohrt werden, um so eine optimale Belüftung sowie den Ablauf von Wasser zu garantieren.

Vorteile:
  • sehr stabil und standfest
  • hochwertige Optik
  • vielseitig nutzbar
  • Schutz gegen Staunässe
Nachteile:
  • vereinzelt Fehlteile im Lieferumfang