Bambusdünger - Die passenden Nährstoffe für Bambuspflanzen

Aktualisiert am: 23.07.2021

Weil Bambus sehr schnell wächst, müssen Sie den hohen Nährstoffbedarf einiger Sorten mit einem speziellen Bambusdünger decken. Dabei sorgt der Bambusdünger nicht nur für ein gesundes Wachstum, sondern auch für eine gute Resistenz gegen Frost und Schädlinge.

Bambusdünger Testsieger* 2022

Bewertung: 4.5 von 5 Sternen

Eigenschaften: Universaldünger mit Langzeitwirkung für Bambuspflanzen, Kübel- und Ziergräser, Füllmenge: 700 g für 18 m², ausgewogener Nährstoffmix mit hohem Stickstoffanteil

Langzeitdünger für einmalige Saisondüngung: Wer sich saisonale Mehrfachdüngungen ersparen will, der ist mit COMPO Bambus Langzeit-Dünger

gut beraten. Der Dünger enthält neben einer NPK-Komponente auch einen guten Anteil an hochwertigem Silizium sowie ausgewählte Mineralstoffe, darunter Eisen und Magnesium für sattes Blattgrün.
Der Hersteller verbürgt sich für eine ausgewogene Sofort- und Langzeitdüngung von bis zu sechs Monaten. Dementsprechend muss COMPO Bambus Langzeit-Dünger nur einmal pro Saison ausgebracht werden. Zu diesem Zweck wird der Langzeitdünger als leistungsstarkes Granulat geliefert.
Die Düngeperlen von COMPO Bambus Langzeit-Dünger lassen sich dank mitgelieferter Dosierhilfe unkompliziert in das Pflanzsubstrat einbringen und gegebenenfalls auch als Grunddüngung nutzen. Wegen seiner guten Dosierungsmöglichkeiten lässt sich eine Überdüngung bei diesem Bambusdünger relativ gut vermeiden.
Kunden bewerten COMPO Bambus Langzeit-Dünger überwiegend positiv und bestätigen die gute Langzeitwirkung des Düngers. Der Qualität von COMPO Bambus Langzeit-Dünger tut das aber keinen Abbruch. Das Düngemittel tut laut Rezension, was es soll und in Anbetracht der guten Langzeitwirkung muss der Dünger auch seltener nachgekauft werden.

Vorteile:
  • Bambusdünger mit guter Langzeitwirkung
  • eine Düngung pro Saison reicht aus
  • leistungsstarker NPK-Dünger mit Zusatznährstoffen
  • ausgewählte Mineralstoffe stärken die Bambusblätter
  • Granulat ermöglicht einfache Dosierung
Nachteile:
  • keine englischsprachige Anleitung für internationale Kunden
  • reicht nur für bis zu 10 Pflanzendüngungen

Bewertung: 4.5 von 5 Sternen

Eigenschaften: Flüssigdünger für Bambuspflanzen, flüssige NPK-Lösung in konzentrierter Form, Füllmenge: 250 ml, Düngerkonzentrat für bis zu 125 Liter Flüssigdünger

Leistungsstarker Flüssigdünger der nächsten Generation: Als Flüssigdünger, der das "hightech" mit im Namen trägt, verspricht Green24 Bambusdünger flüssig HIGHTECH

so einiges. Der Hersteller wirbt mit bester mineralischer Zusammensetzung und neuartiger Produktformel. Diese bezieht sich auf den konzentrierten Wirkstoffmix aus Natrium, Phosphor, Kalium, Bor, Eisen, Mangan, Molybdän, Kupfer und Zink.
Im Gegensatz zu anderen Flüssigdüngern handelt es sich bei Green24 Bambusdünger flüssig HIGHTECH um ein unverdünntes Konzentrat. Es darf daher nur in kleinen Mengen von 5 ml pro 2,5 l Wasser an die Pflanzen ausgegeben werden. Als Dosierungshilfe dient die mit Maßeinheiten versehene Verschlusskappe.
Empfohlen ist die Anwendung von Green24 Bambusdünger flüssig HIGHTECH alle ein bis zwei Wochen zwischen April und September. Der Flüssigdünger ist demnach kein Langzeitdünger und erfordert häufigere Ausbringung.
Kunden bescheinigen Green24 Bambusdünger flüssig HIGHTECH eine gute Wirkung, die bereits nach wenigen Wochen deutlich am Bambus sichtbar wird. Sowohl die Wurzel- als auch die Blattgesundheit der Bambuspflanzen profitiert deutlich von einer Anwendung des Düngers, da sind sich alle Kunden einig.
Geteilter Meinung sind Käufer dagegen in puncto Preis-Leistungs-Verhältnis. Es handle sich bei dem Konzentrat im Grunde um einen herkömmlichen NPK-Dünger.

Vorteile:
  • Düngekonzentrat der nächsten Generation
  • gute Düngewirkung
  • auch für Hydrokulturen geeignet
  • gute Langzeitwirkung
  • als Wurzel- und Blattdünger gleichermaßen hilfreich
Nachteile:
  • Gefahr der Überdosierung durch hohe Nährstoffkonzentration

Bewertung: 4.5 von 5 Sternen

Eigenschaften: Bambus Flüssigdünger, hoher Stickstoffanteil, chelatisierte Spurenelemente inklusive Silizium, Füllmenge: 1 l für 120 l Gießwasser

Flüssiger Bambusdünger mit ausgewählten Nährstoffen: Als Spezialdünger für Bambuspflanzen ist der Mairol Bambus-Dünger Bambusglück

bei Kunden äußerst beliebt. Das liegt nicht nur an seiner vollwertigen Nährstoffzusammensetzung, sondern auch an den guten Ergebnissen, die der Bambusdünger nach Kundenangaben erzielt.
So berichten Bambusbesitzer von der Rettung fast vollständig vertrockneter Pflanzen innerhalb von vier Wochen. Wie Phönix aus der Asche seien manche totgeglaubten Bambuspflanzen nach der Anwendung des Düngers wieder ins Leben zurückgekehrt.
Und selbst Personen, die Düngemitteln im Allgemeinen eher kritisch gegenüberstehen, sind von Mairol Bambus-Dünger Bambusglück sehr positiv überrascht und bezeichnen ihn als Kraftspender und Wundermittel für schwächelnden Bambus.
Glaubt man den Kundenrezensionen, ist Mairol Bambus-Dünger Bambusglück sogar als Blattdünger effizient. Gerade Pflanzen, die im Winter viele Blätter verloren haben, treiben nach Anwendung des Flüssigdüngers schnell wieder üppig aus. Ebenso empfehlen lokale Pflanzenexperten im Handel das Produkt immer wieder gerne weiter.
Mit dem Bambusdünger von Mairol erhalten Käufer also ein hochwirksames Nährstoffliquid, das Wachstum und Austrieb von Bambuspflanzen in beeindruckender Weise zu Höchstform auflaufen lässt. Eine Empfehlung nicht nur für Hydrokulturen, sondern auch für Sichtschutzpflanzen im Freiland, die so schnell wie möglich zu üppiger Dichte und Höhe heranwachsen sollen.
Mairol Bambus-Dünger Bambusglück verdankt seinen guten Ruf vor allem der erlesenen Auswahl an Inhaltsstoffen. Neben grundlegenden Bambusnährstoffen wie Stickstoff enthält der Flüssigdünger auch Zusatznährstoffe und Spurenelemente wie Silicium. Diese stammen allesamt von sorgfältig ausgewählten Rohstoffen, was das Produkt zu einem exklusiven Bio-Dünger macht.
Einziger Wermutstropfen: Mairol Bambus-Dünger Bambusglück ist kein nachhaltiger Langzeitdünger. Der Hersteller empfiehlt eine wiederholte Anwendung von bis zu 2 Mal pro Woche. Damit ist der Düngeaufwand relativ hoch und deutlich zeitintensiver als bei anderen Bambusdüngern.
Einige Käufer weisen jedoch darauf hin, dass der Dünger selbst bei der Hälfte der empfohlenen Anwendungen und geringerer Dosierung noch hervorragende Wirkung zeigt. Manche wenden den Flüssigdünger gar nur alle 14 Tage an und berichten dennoch von einer deutlich gesünderen Pflanzenentwicklung.

Vorteile:
  • spezieller Nährstoffmix aus hochwertigen Rohstoffen
  • optimaler Siliziumanteil
  • Anwendungserfolge schon nach wenigen Wochen
  • selbst bei geringer Dosierung noch gute Ergebnisse
Nachteile:
  • höherer Düngeaufwand

Bambusdünger kaufen – Tipps zur Auswahl und Anwendung

Wenn man es genau nimmt, ist Bambus (Bambusoideae) gar keine eigenständige Pflanzengattung. Vielmehr handelt es sich um eine von zwölf Unterfamilien innerhalb der Familie der Süßgräser. Zu ihr gehören ungefähr 116 Bambusgattungen, unter anderem:

  • Bambusa
  • Fargesia
  • Guadua
  • Phyllostachys

Je nach Art können Bambuspflanzen dabei eine Wuchshöhe von bis zu 30 Metern erreichen. Weil er außerdem einen sehr schlanken und dichten Wuchs besitzt, ist Bambus eine beliebte Sichtschutzpflanze.

Beheimatet ist Bambus übrigens nicht nur in Asien, sondern auch in Afrika, Amerika, Australien und Neuseeland. Einzig in Europa und der Antarktis kommt er nicht natürlich vor. Das tut einer Kultur im deutschen Freiland aber keinen Abbruch.

Viele Bambusarten sind sehr robust und winterhart, wobei auch hier die passende Düngung eine wichtige Rolle spielt. Denn der falsche Dünger kann die Frosthärte von Bambus erheblich beeinträchtigen.

Übrigens: Die bei uns so gerne als Glücksbambus verkaufte Pflanze Dracaena sanderiana ist eigentlich gar kein Bambus. Tatsächlich handelt es sich hierbei um eine aus Westafrika stammende Art des Drachenbaums aus der Familie der Spargelgewächse. Düngen kann man den Glücksbambus aber dennoch mit denselben Düngemitteln wie seine vermeintlichen Artverwandten, wenngleich er im Gegensatz zu diesen deutlich weniger Nährstoffe benötigt.

Bambusdünger – Zusammensetzung und Nährstoffgehalt

Wie viele Süßgräser gehört auch Bambus zu den Starkzehrern. Das bedeutet, dass er während seinem eifrigen Wachstumsdrang eine Menge Nährstoffe benötigt und hier vor allem Stickstoff (N). Eine ausschließliche Stickstoffdüngung ist dabei aber nicht ausreichend, denn für seinen üppigen Austrieb benötigt Bambus auch Phosphor (P) und Kalium (K).

Bambuspflanzen freuen sich wie die meisten Ziergräser also über einen vollwertigen NPK-Dünger, der eine gesunde Mischung dieser drei Nährstoffkomponenten gewährleistet.

Wirkung von NPK-Dünger:

  • Stickstoff (N): fördert das Wachstum
  • Phosphor (P): regt die Blüten- und Fruchtbildung an
  • Kalium (K): erhöht die Frost- und Schädlingsresistenz

Zusätzliche Nährstoffe wie Calcium (Ca), Magnesium (Mg) oder Schwefel (S) dürfen bei Bambusdünger ebenfalls gerne mit von der Partie sein. Sie geben dem Bambus ein frisch-grünes Erscheinungsbild und halten die Pflanzen fit.

Für Freilandpflanzen sind darüber hinaus regelmäßige Düngungen mit Silicium (Si) zu empfehlen. Der Mineralstoff erhöht gemeinsam mit Kalium die Frost- und Schädlingsresistenz der Bambuspflanzen und macht ihre Blätter widerstandsfähiger.

Es ist ratsam, bei Bambus auf organischen bzw. Naturdünger zu setzen. Hier können Besitzer sichergehen, dass die oben genannten Nährstoffe in natürlicher Konzentration enthalten sind. Auf diese Weise lässt sich eine Überdüngung vermeiden und die Bodenqualität am Standort des Bambus bleibt auch nach Jahren noch gut.

Abgesehen von NPK-Dünger gibt es im Handel auch speziellen Bambusdünger sowie eine Reihe an Düngeralternativen, die sich ebenfalls gut für Bambuspflanzen eignen. Außerdem kann man auch so manchen DIY-Dünger für Bambus verwenden. Denkbare Düngervarianten sind:

Bambus düngen – wann und wie oft?

Spätestens dann, wenn sich die Blätter des Bambus gelblich verfärben, ist es höchste Zeit für eine Düngung. Die erste Düngung kann am Bambus allerdings bereits zum Zeitpunkt der Pflanzung erfolgen.

Zur Erstdüngung empfehlenswert ist eine Substratoptimierung mit Kompost und Hornmehl. Der Naturdünger kann in einer bis zu fünf Zentimeter hohen Schicht im Pflanzloch ausgebracht werden. Eine ganzjährige Düngung ist außerdem mit einer Mischung aus Hornmehl und Kaffeesatz als natürlicher Biodünger möglich.

Nach der Grunddüngung, ebenso wie nach einer Pflanzung in nährstoffreiche Spezialerde, muss der Bambus in den ersten drei Folgemonaten nicht mehr gedüngt werden. Danach kann während dem Halmaustrieb zwischen April und Juli alle vier Wochen ein NPK-Dünger oder Spezialdünger für Bambus ausgegeben werden.

Ende August sollte bei Freilandkulturen dann abschließend eine gezielte Düngung mit Silicium und / oder Kalium erfolgen, um den Bambus gut gerüstet in den Winter zu schicken. Empfehlenswert ist hierfür ein kaliumreicher Rasendünger oder ein siliziumhaltiger Blattdünger.

Im Herbst ist die Düngung am Bambus dann vollständig einzustellen. Weitere Nährstoffgaben würden ansonsten die Jungtriebe der Bambuspflanzen weich werden lassen. Kommt es dazu, drohen dem Neuaustrieb im Winter schwere Schäden und die Pflanze könnte im schlimmsten Fall eingehen.

Wichtig: Bei der Dosierung von Bambusdünger sollten die Herstellerangaben zur Dosierung eingehalten werden, um eine Überdüngung zu vermeiden! Insgesamt sollten von April bis August nicht mehr als drei bis vier Düngungen erfolgen.

Düngung bei Topfkulturen des Bambus

Im Vergleich zu Freilandkulturen sind die Nährstoffreserven im Substrat von Topfkulturen deutlich begrenzt. Das macht sich vor allem bei Starkzehrern wie dem Bambus bemerkbar, der im Falle einer Topfkultur deshalb eine besonders sorgfältige Düngung benötigt. Gegebenenfalls müssen ältere Exemplare Glücksbambus bei Bedarf umgetopft werden, falls das Substrat zu stark ausgezehrt ist.

Achtung: Glücksbambus ist kälteempfindlich und nicht für Freilandkulturen geeignet! Daran ändern leider auch zusätzliche Kalium- und Siliciumgaben nichts.

Sofern Bambuspflanzen als Topfkultur in Erde gehalten werden, kann es sinnvoll sein, abgefallene Blätter als zusätzliche Nährstoffquelle auf dem Substrat zu belassen. Die Bambusblätter enthalten meist wertvolle Rückstände an Silicium, das nach und nach in die Topferde übergeht. Auf diese Weise lässt sich eine nützliche Langzeitwirkung erzielen.

Bambus mit Langzeitdünger oder Flüssigdünger düngen?

Bei Hydrokulturen des Bambus (insbesondere bei Glücksbambus) steht der Pflanze keine Nährstoffquelle in Form von Erde zur Verfügung. Dementsprechend ist ihr Nährstoffbedarf höher und sie muss mit geeignetem Flüssigdünger gedüngt werden. Dieser wird je nach Herstellerangaben etwa alle 14 Tage an die Pflanze abgegeben.

Auch für echten Bambus im Topf empfiehlt sich ein nachhaltiger Bambusdünger, der flüssig ist. Spezielle Flüssigdünger für Bambus sind dabei in vielen gut sortierten Pflanzenshops erhältlich. Alternativ dazu gibt es auch einige Flüssigdünger für Grün- und Zierpflanzen, die ähnlich gut für Bambuspflanzen geeignet sind.

Flüssigdünger für Bambus – Vorteile:

  • auch für Hydrokulturen geeignet
  • ideal für Topfpflanzen
  • gute Langzeitwirkung

Flüssigdünger für Bambus – Nachteile:

  • muss eventuell öfter ausgebracht werden
  • es kommt leicht zur Überdosierung

Grundsätzlich sind Flüssigdünger deutlich höher konzentriert als andere Düngemittel, auch wenn sie gegebenenfalls etwas öfter ausgegeben werden müssen. Eine sparsame Dosierung ist daher wichtig, da es ansonsten leicht zur Überdüngung kommt.

Etwas einfacher zu dosieren sind in diesem Zusammenhang Düngeperlen. Sie bestehen in der Regel aus Nährstoffkügelchen, die sich einfach in das Pflanzsubstrat einarbeiten lassen. Besonders hochwertige Langzeitdünger in Granulatform weisen zusätzlich einen gewissen Anteil an Ton- und Humusgranulat auf.

Düngeperlen und Düngegranulat ist für Bambuspflanzen bis zu drei Monate im Boden verfügbar. Während dieser Zeit muss also nicht zusätzlich gedüngt werden. Man kann das Granulat auch zur Grunddüngung bei der Pflanzung verwenden, wobei insbesondere Granulat die Erde zusätzlich auflockert und so den Bodenaustausch verbessert.

Düngegranulat für Bambus – Vorteile:

  • leicht zu dosieren
  • lange Nährstoffverfügbarkeit
  • verbessert Bodendurchlässigkeit

Düngegranulat für Bambus – Nachteile

  • nicht für Hydrokulturen geeignet
  • Nährstoffzusammensetzung kann stark variieren