Poolzubehör – mit Filter, Skimmer und Co. ein sauberes Bad im Pool genießen

Aktualisiert am: 01.06.2021

Wer einen Pool sein Eigen nennt, benötigt auch das passende Poolzubehör. Obwohl auf dem Markt zahlreiche Utensilien angeboten werden, ist nicht jedes Poolzubehör auch zwingend erforderlich.

Wir verraten an dieser Stelle, welche Utensilien sinnvoll sind und worauf bei der Anschaffung des jeweiligen Zubehörs zu achten ist. Vor allem Filteranlage, Skimmer, Poolthermometer, Dosierschwimmer und die passende Poolchemie, Kescher und Bodensauger gehören zur Grundausstattung eines Pools.

Poolzubehöre Testsieger* 2022

Bewertung: 4.5 von 5 Sternen

Eigenschaften: Pool-Sandfilteranlage, mit Zeitschaltuhr, mit Dosierer, 6-Wege-Ventil, ablesbares Manometer, mit Adapter, funktioniert mit Filtersand, für Pools mit 3,8 cm Gewindeventil

Sandfilteranlage für den Pool: Die Bestway Flowclear Pool Sandfilteranlage

ist mit fast allen Aufstellpools kompatibel. Benötigt wird ein Gewindeventil mit 3,8 Zentimetern. Die Inbetriebnahme des Filters funktioniert den Kunden zufolge schnell und unkompliziert.
Zu Beginn nutzten die Käufer das mitgelieferte Handbuch, um sich mit den Einstellungen vertraut zu machen, später war es jedoch auch ohne Anleitung nie ein Problem. Die Anlage selbst ist in einem Behälter mit Deckel untergebracht. Dieser Behälter ist allerdings nicht Bestandteil des Lieferumfangs.
Einige Käufer bemängeln allerdings die Lautstärke des Filters während des Betriebs. Diese Lautstärke kann allerdings durch den optional erhältlichen Behälter reduziert werden, sodass nur noch minimale Geräusche zu hören sind.
Die Lautstärke selbst ist zwar ein Nachteil, beruht aber auf der Tatsache, dass die Leistung bei der Bestway Flowclear Pool Sandfilteranlage sehr gut ist. Fast ausnahmslos alle Käufer sind von der Filterleistung begeistert und loben diese. Dank der Zeitschaltuhr kann individuell eingestellt werden, zu welchen Zeiten die Sandfilteranlage aktiv sein soll.

Vorteile:
  • inklusive Dosierer für Chemie
  • sehr gute Reinigungsleistung
  • mit Zeitschaltuhr
  • einfache Montage
Nachteile:
  • wird von einigen Käufern als zu laut wahrgenommen
  • notwendiger Behälter zur Unterbringung nicht im Lieferumfang

Bewertung: 4.5 von 5 Sternen

Eigenschaften: Luft-Wärmepumpe, 5,1 kW Heizleistung, 3,4 kW Kühlleistung, 48 dB(A) Schallleistung, 50 mm Durchmesser Wasseranschluss, für Pools mit maximal 30.000 Liter Wasser, 4.000 l/h Mindestwasserdurchsatz, 220 V/0,95 kW Anschluss, mit Titan-Wärmetauscher, auch für Salzwasserpools, Steuerung integriert, mit LCD-Display

Heizung für den Pool: Wer seinen festen Pool heizen (oder bei Bedarf sogar kühlen) möchte, ist mit der Steinbach Luft-Wärmepumpe

gut versorgt. Der Aufbau gestaltete sich für einige Käufer nicht ganz so einfach, wenn die Wärmepumpe nachträglich mit Bypass eingebaut werden sollte. Hierfür war einiges an Recherche nötig.
Ist der Einbau aber einmal geschafft, so gestaltet sich die Bedienung der Steinbach Luft-Wärmepumpe äußerst einfach. Kunden berichten, dass sie meistens nur drei Tasten verwenden. Anschalten und Temperatur hoch oder runter. Ist die Temperatur erreicht, schaltet sich die Wärmepumpe aus.
Die meisten Käufer waren mit der Leistung der Pumpe zufrieden. Sie erwärmt das Wasser in etwa um ein Grad pro Stunde, wobei es stark auf den Durchlauf und die Außentemperatur ankommt. Der Stromverbrauch wird als recht niedrig beschrieben.
Die Lautstärke wird als nicht störend befunden. Einige Käufer beschreiben das Geräusch der Steinbach Luft-Wärmepumpe wie die Geräusche eines Kühlschranks.

Vorteile:
  • auch für Salzwasserpools
  • nachträglicher Einbau (mit Bypass) möglich
  • Wärme- und Kühlfunktion kombiniert
  • praktisches LCD-Display
  • geringer Energiebedarf
Nachteile:
  • Montage nicht so leicht verständlich

Bewertung: 4 von 5 Sternen

Eigenschaften: Pool-Abdeckung, 400 µm Stärke, rund, Durchmesser 457 cm, UV-beständig, Polyethylen-Folie, weitere Varianten verfügbar

Runde Solar-Abdeckfolie: Die Mendler Pool-Abdeckung Wärmeplane

ist eine Solarplane, die in verschiedenen Ausführungen angeboten wird. Die runde Folie hat einen Durchmesser von 548 Zentimetern und ist farblich gestaltet. Falls die Folie zu groß ausfällt, lässt sie sich Käufern zufolge problemlos zuschneiden.
Die Haltbarkeit wird von den Käufern als mittelmäßig beschrieben. Sie hält anfangs sehr gut und setzt sich auch gegenüber der Konkurrenz ab. Nach ein bis zwei Jahren haben allerdings bereits einige Käufer davon berichtet, dass sich die Folie auflöst.
Der Einsatz der Plane ist den Kunden zufolge nicht ganz einfach, da die Mendler Pool-Abdeckung Wärmeplane recht schwer ist. Dennoch ist die Leistung sehr gut – das Wasser bleibt länger warm und heizt sich zusätzlich weiter auf.

Vorteile:
  • stabiles Material
  • gute Wärmeleistung
  • Wasser heizt sich auf
  • in vielen Größen verfügbar
  • Material lässt sich optional zuschneiden
Nachteile:
  • durch dickes Material ist das Aufbringen der Folie schwieriger
  • hält oft nur 1-2 Sommer

Poolzubehör kaufen – die wichtigsten Zubehörteile für das kühle Vergnügen

Einige Dinge sind beim Betrieb eines Pools unerlässlich. Zum wichtigsten Poolzubehör gehört unter anderem ein Kescher, ein Poolthermometer und weiteres Zubehör. Wieder andere Gegenstände, wie beispielsweise Beleuchtung oder ein Pool-Alarm, sind daher eher optional.

Die richtige Pflege ist bei einem Pool das A und O, weshalb das meiste Poolzubehör in diese Richtung geht. Doch auch für die Optik oder für den Komfort gibt es passendes Zubehör.

Filteranlage – das wichtigste Zubehörteil im Pool

Selbst mit unendlich viel Chemie im Wasser würde dieses Grün werden, wenn keine Filteranlage im Pool vorhanden ist. Dieses Poolzubehör kann daher mit Recht als das wichtigste Utensil bezeichnet werden.

Wichtig ist, dass die Poolpumpe genügend Power für den entsprechenden Pool hat. Obwohl es anders sein sollte, gibt es hierbei sogar Probleme bei manchen mitgelieferten Pumpen. Betreiber eines Pools sollten daher individuell beurteilen, ob die vorhandene Pumpe genügend Kraft für den Pool mitbringt.

Gut geeignet sind sogenannte Sandfilteranlagen. Die Anlage filtert das Wasser mit Quarzsand. Danach wird es gereinigt und sauber zurück in den Pool geführt.

Auch an den Filterreiniger denken

Da im Pool der Filter das wichtigste Teil darstellt, muss dieser natürlich ebenfalls zeitweise gereinigt werden. Natürlich ist ein wenig Schmutz im Poolfilter kein Problem. Wenn aber das Wasser trüb wird, könnte es sein, dass der Filter nicht mehr so effektiv arbeitet.

Die Reinigung des Poolfilters funktioniert mit speziellen Reinigern. Diese helfen, den Filter von Rückständen zu befreien.

Skimmer – gegen Verschmutzungen auf der Wasseroberfläche

Steht ein Pool im Freien, dann landen natürlich auch Verschmutzungen im Wasser. Das können Blätter sein, kleine Käfer und Weiteres. Dieser Schmutz lässt sich kaum vermeiden, weshalb das Wasser möglicherweise grün oder trüb werden könnte.

Damit das nicht passiert, kommt ein Skimmer zum Einsatz. Es gibt zwei Varianten von Skimmern:

  • Einbau-Skimmer: Bei einem großen und meist betonierten Pool kommt ein Einbau-Skimmer zum Einsatz. Die Verschmutzungen werden angezogen und an die Pumpe weitergereicht. Dort wird das Wasser gefiltert und gereinigt und gelangt zurück in den Pool.
  • Einhänge-Skimmer: Das Gleiche macht auch ein Einhänge-Skimmer, allerdings ist dieser nicht fest verbaut. Stattdessen wird er in einer Halterung angebracht, erfüllt dort aber den gleichen Dienst.
  • Schwimm-Skimmer: Als dritte Variante gibt es Skimmer, die frei auf dem Wasser schwimmen. Sie werden überwiegend im Gartenteich eingesetzt und benötigen eine Stromzufuhr für die integrierte Pumpe. Auf diese Weise erfüllen sie gleich zwei Funktionen: Der Schmutz wird vom Skimmer angezogen und durch die innenliegenden Pumpe gefiltert und das gereinigte Wasser wieder abgegeben.

Kescher – zielgerichtetes Fischen im Pool

In einem Pool können jederzeit (vor allem tagsüber, wenn keine Poolabdeckung verwendet wird) Fremdkörper oder pflanzliche Rückstände im Wasser landen. Wer nicht gleich selbst tauchen gehen möchte, benötigt hierfür einen Kescher.

Der Kescher sollte möglichst feinmaschig gestaltet sein, um auch kleine Fremdkörper herausfischen zu können. Bei der Anschaffung des Keschers sind Varianten mit verstellbarer Teleskop-Stange gut geeignet. Eine platzsparende Lagerung des großen Keschers ist außerdem möglich, wenn sich das Poolzubehör zusammenfalten lässt.

Poolthermometer – Anzeige der genauen Wassertemperatur

Bevor wir ins Wasser hüpfen, wollen wir, dass das kühle Nass eine angenehme Temperatur hat. Für die Kontrolle der Wassertemperatur wird Poolthermometer eingesetzt, welches die Temperatur ganz genau angeben kann.

Das Thermometer dient aber auch der Poolpflege. Bei einer höheren Wassertemperatur steigt bei einem Pool der Pflegebedarf. Durch die höheren Temperaturen vermehren sich Bakterien und Algen schneller. Das erfordert unter Umständen den Einsatz von mehr Chemie, um dieser Gefahr entgegenzuwirken.

Besonders praktisch sind Funk-Poolthermometer. Weil der Empfänger je nach Reichweite und Modell sogar im Haus stehen kann, muss man nicht ständig zum Pool laufen, um die Temperatur zu kontrollieren.

Wassercheck – mit pH-Streifen den pH-Wert ermitteln

Für eine Poolpflege ist es unerlässlich, regelmäßig den pH-Wert zu ermitteln. Hierfür gibt es als Poolzubehör praktische pH-Streifen, die ins Wasser gehalten werden.

Voraussetzung für die Verwendung von Chemie jeder Art ist es, zuvor einen Wassercheck durchzuführen. Nur dann kann überhaupt entschieden werden, welche Maßnahmen nötig sind.

Poolchemie – gegen Viren, Bakterien und weitere Erreger

Obwohl sich Chemie in vielen Dingen unseres Lebens vermeiden lässt, so ist es bei einem Pool doch leider unabdingbar. Es muss aber natürlich nicht immer Chlor sein, welches dem Wasser zugesetzt wird. Die Poolpflege kann auch mit anderen Stoffen vorgenommen werden, die wir nachfolgend genauer vorstellen.

  • Chlor: Chlor kann dem Poolwasser in Form von Granulat oder in Tablettenform zugeführt werden. Wahllos darf dieses Mittel natürlich nicht einfach ins Wasser gegeben werden. Hier ist es wichtig, die genauen Angaben auf der Chlor-Packung zu beachten. Wenn es sehr heiß ist, kann unter Umständen auch ein sogenanntes Stoßchloren nötig sein. Dabei wird die Menge an Chlor kurzfristig bewusst überdosiert, um beispielsweise schon leicht vorhandene Algen zu entfernen.
  • Aktivsauerstoff: Auch dieser Stoff ist Chemie und wird in flüssiger Form, als Tablette oder Granulat angeboten. Bekannt ist der Aktivsauerstoff auch als Wasserstoffperoxid. Bei einer Reaktion mit Fremdpartikeln zerfällt der Stoff in Sauerstoff und Wasserstoff. Dadurch werden Hydroxyl-Radikale freigesetzt, die Bakterien und Keime abtöten. Die Wassertemperatur sollte beim Einsatz von Aktivsauerstoff stets unter 25 Grad Celsius liegen. Dazu wird bei der Behandlung mit Aktivsauerstoff auch Flockungsmittel oder schaumfreies Algizid benötigt. Teilweise werden von den Herstellern beide Wirkstoffe bereits in einem Produkt vereint.
  • Brom: Auch Brom ist ein gutes Desinfektionsmittel, welches in Pools gelegentlich als Chlor-Alternative zum Einsatz kommt. Fakt ist aber, dass die Reinigung mit Brom aufwendiger ist als mit Chlor, weil Bromtabletten sich nur langsam auflösen. Ein Ungleichgewicht benötigt damit deutlich mehr Zeit für den Ausgleich. Bei höheren Temperaturen ist Brom allerdings besser geeignet als Chlor, welches durch die Hitze schneller verdunstet. Gängige Praxis ist daher oft eine hybride Mischung aus Brom und Chlor.
  • PHBM: Dieser Stoff weist viele Vorteile auf (wie z. B. dass die Behandlung mit dem Mittel sehr zeitsparend ist und dass Haut und Augen nicht gereizt werden). Nachteilig ist aber, dass es sich nicht um ein Oxidationsmittel handelt. Dadurch können einige Algen, Urin und Schweiß nicht abgebaut werden. Der Stoff verträgt sich zudem nicht mit Chlor, Brom oder Kupfer (Stoßchlorung nicht möglich). PHBM heißt ausgeschrieben Polyhexamethylenbiguanid, gekürzt auch Biguanid. Im Handel wird es meist als Baquacil verkauft. Wer Baquacil verwenden möchte, benötigt allerdings zusätzlich Aktivsauerstoff und ein Algizid.
  • Ozongenerator: Ganz ohne Chlor kommen Ozongeneratoren aus, die auch eine gute Wirkung aufweisen (wenn das Klima nicht zu feucht ist). Allerdings ist die Einrichtung sehr teuer. Es gibt Ozongeneratoren, die mit ultraviolettem Licht arbeiten. Das UV-Licht tötet die Bakterien. Dieses System ist relativ weit verbreitet. Die zweite Variante der Ozongeneratoren funktioniert mit Corona-Entladung, eine Art Lichtbogen zum Abtöten der Keime.
  • Salzwasserelektrolyse: Zwar ist diese Lösung nicht wirklich chlorfrei, aber sie wird anders produziert und wirkt sogar noch stärker. Der Besitzer des Pools gibt nicht das Chlor in den Pool, sondern Salzwasserelektrolyte. Diese Salze spalten sich auf und anorganisches Aktivchlor entsteht. Salz und Strom produzieren nur geringe Betriebskosten und das Chlor wird zudem immer bedarfsgerecht produziert. Wer seinen Pool mit Salzelektrolyten reinigt, hat einen Salzgehalt von etwa 0,3 bis 0,5 Prozent im Wasser.

Warum überhaupt Chlor-Alternativen nutzen?

Chlor ist zwar in einem Pool häufig im Einsatz, aber nicht immer die beste Wahl. Es gibt Menschen mit einer Chlorallergie, aber auch bei allen anderen Nutzern kann der chemische Stoff gereizte Augen oder Hautirritationen hervorrufen. Dazu kommt, dass einige Personen den typischen Chlor-Geruch als sehr unangenehm empfinden, da dieser auch an der Badekleidung haftet.

Pool-Pflegeset vereint mehrere Reinigungsmittel

Häufig werden Pool-Pflegesets als Komplettpaket angeboten. In einem Starter-Set könnten beispielsweise Chlor-Granulat, pH-Senker, Dosierschwimmer, Skimmer und pH- und Chlor-Tester enthalten sein. Wer sich auf ein Pool-Reinigungsset verlässt, sollte jedoch zuvor sicher sein, dass die enthaltenen Mittel genau dem entsprechen, was man sich vorstellt (z. B. tatsächlich Chlor statt eine Chlor-Alternative).

Bürste – Oberfläche des Pools von Verunreinigungen befreien

In einem Pool sind unter anderem Algen ein Thema. Einmal nicht aufgepasst und schon ist der Algenbefall nahezu vorprogrammiert. Wenn der Algenbefall recht stark ist, wird eine Algenbürste benötigt. Diese hat Edelstahl-Borsten, um die Algen vom Boden, den Stufen und von den Wänden zu entfernen.

Wichtig: Da diese spezielle Algenbürste sehr hart ist, darf sie nur bei Pools mit Gips oder Beton zum Einsatz kommen. Bestehen die Poolwände aus Vinyl, muss es eine klassische Poolbürste mit Nylon-Borsten sein.

Poolabdeckung – Wildtiere und Fremdkörper vom Pool fernhalten

Natürlich wäre es schön, direkt ins kühle Nass hüpfen zu können, wenn einem der Sinn danach steht. Die Realität zeigt aber, dass ohne eine Poolabdeckung das Wasser oft wenig einladend aussieht. Dazu kommt, ein Pool ohne Abdeckung auch häufiger gereinigt werden muss.

Eine Poolabdeckung, beispielsweise in Form einer Plane, ist daher eine äußerst sinnvolle Anschaffung. Die Plane hilft auch dabei, den Pool für den Winter vorzubereiten.

Optionales Zubehör für einen Pool

Beim optionalen Poolzubehör entscheiden der eigene Geschmack oder die Situation darüber, ob das Zubehör benötigt wird. Einige Gegenstände erfüllen beispielsweise nur einen optischen Zweck. Andere Gegenstände könnten sogar notwendig werden, wenn es die Situation erfordert (wie z. B. die Leiter bei einem hohen Pool).

  • Poolleiter: Abhängig davon, wie hoch der eigene Pool ist, kann eine Leiter zum Ein- und Ausstieg notwendig sein. Eine Einbauleiter wird bei einem eingelassenen Pool am Beckenrand montiert. Alternativ gibt es eine Hochbeckenleiter. Diese besitzt sowohl an der Innenseite des Pools als auch außen jeweils Treppenstufen, sodass Einstieg und Ausstieg möglich sind. Die Stufen einer Leiter sollten stabil verarbeitet und fest verankert sein. Das Material ist im Idealfall rostfrei. Auch ein spezieller Rutschschutz ist bei Leitern für einen Pool sinnvoll.
  • Poolsauger: Für viele Poolbesitzer ist der automatische oder manuelle Poolsauger Standard. Dennoch möchten wir ihn eher als optionale Hilfestellung vorstellen, da die Reinigung natürlich auch ohne das Gerät funktioniert. Dennoch erweist sich ein Poolsauger vor allem bei einem Algenbefall als sehr praktisch. Zuerst werden die Algenreste mit der Bürste weggebürstet und danach mit dem Sauger aus dem Wasser entfernt. Benötigt werden zusätzlich zum automatischen oder manuellen Poolsauger auch ein Poolschlauch sowie eine ausziehbare Teleskopstange.
  • Teleskopstange: Die Poolbürste und der Poolkescher gehören zur Grundausstattung für einen Pool-Besitzer. Wer sich eine Teleskopstange mit wechselbaren Aufsätzen zulegt, vereint diese zwei Produkte in einem. Das ist sehr praktisch, da sich bei dieser Stange die Höhe bzw. Länge verstellen lässt.
  • Randreiniger: Der Pool und das Wasser werden durch verschiedene Utensilien gereinigt und sauber gehalten. Doch was ist mit dem Rand oberhalb des Wassers? Dieser Bereich benötigt ebenfalls eine Reinigung. Einfach mit Wasser abwaschen klappt meistens nicht besonders gut, weshalb ein spezieller Pool-Randreiniger empfehlenswert ist. Dieser löst Fette und weitere Verschmutzungen vom Rand und ist weniger aggressiv als klassische Reinigungsmittel.
  • Poolroboter: Wenn es kein manueller Poolsauger sein soll, dann ist ein Poolroboter eine praktische und sehr komfortable Alternative. Der Roboter spart nicht nur Zeit und Arbeit, sondern reinigt den Pool auch, wenn die Besitzer gar nicht daheim sind. Der Roboter schwimmt dauerhaft im Pool und reinigt diesen automatisch.
  • Pool-Unterlage: Wenn ein Pool auf dem Rasen Platz finden soll, sollte eine passende Unterlage gewählt werden. Hat der Pool nur recht kurze Standzeiten (beispielsweise, wenn er nur am Wochenende aufgestellt wird), dann kommen unter anderem festes Unkrautvlies, Pool-Unterlagen aus Schaumstoff, Bodenschutzplanen, Bautenschutzmatten oder eine Plane zum Einsatz. Bei langen Standzeiten eines Pools wird entweder mit Sand, Lagerhölzern oder Einweg- oder Europaletten gearbeitet. Auch das Ausbauen einer Grasnarbe ist eine Option, um auf dem Erdreich eine ebene Fläche für den Pool zu erzeugen.
  • Fußwanne: Steigt eine Person vom Rasen in den Pool, dann sind die Füße meistens mit kleinen Graspartikeln und Verunreinigungen versehen. Diese landen allesamt im Pool. Ein kleines Fußbad vor der Leiter oder vor dem Pool schafft hierbei Abhilfe.
  • Pool-Reparaturset: Je nachdem, welcher Pool auf dem eigenen Grundstück steht, wird vielleicht auch ein Pool-Reparaturset benötigt. Hiermit lassen sich kleine Löcher in der Pool-Folie flicken.

Was braucht man alles für einen Pool?

Würden Poolbesitzer in ein Fachgeschäft gehen, würden sie dort noch deutlich mehr Poolzubehör vorfinden. Es gibt unzählige Hilfsmittel, um ein finales Ziel zu erreichen. Ein sauberer, schöner und gesundheitlich unbedenklicher Pool.

Nicht jedes Poolzubehör ist aber unbedingt notwendig oder direkt nach dem Kauf erforderlich. Oft sind manuelle und damit günstigere Alternativen erst einmal besser. Mit der Zeit und den Erfahrungen mit dem Pool zeigt sich, was wirklich gebraucht wird.

Dennoch haben wir das Poolzubehör bereits nach der Grundausstattung und weiteren, optionalen Hilfsmitteln sortiert. Die wesentlichen Utensilien sind in der Tat nicht wegzudenken, wenn es um das Poolzubehör zur Wasserpflege geht. Über alles andere lässt sich bekanntlich streiten.

Poolzubehör für den Schwimmspaß im Pool

Nicht jedes Zubehörteil für einen Pool bezieht sich auf die Reinigung. Einige Utensilien sind auch allein dem Schwimmspaß oder dem Ambiente gewidmet.

  • Pooltrainer: Wer keine Gegenstromanlage im Pool hat, schafft mit einem Pooltrainer Abhilfe. Das kleine Gerät lässt sich an jeden Pool montieren. Danach schnallt sich der Anwender einen Hüftgurt um und schon geht es mit dem Gegenstrom im Wasser los. Auf diese Weise können Besitzer eines Pools unendlich lange schwimmen und gleichzeitig auch trainieren, obwohl der Pool eigentlich nicht groß genug dafür wäre.
  • Poolheizung: Ein klassischer Pool enthält Wasser, welches von der Umgebungstemperatur abhängig ist. Im Frühling und Herbst ist es kühl und im Sommer angenehm. Doch auch für kühle Tage lässt sich mit einer Poolheizung Abhilfe schaffen. Gut geeignet ist eine Solar-Poolheizung, die die Kraft der Sonne nutzt, um das Wasser im Pool zu erwärmen. Alternativ dazu kann beispielsweise auch eine Wärmepumpe verwendet werden, um den Pool zu heizen.
  • Wasserfontäne: In vielen Schwimmbädern gibt es Fontänen, bei denen das Wasser von oben auf den Kopf tröpfelt. So etwas lässt sich mit einer Pool-Wasserfontäne auch im heimischen Pool realisieren.
  • Poolbeleuchtung: Für ein einzigartiges Ambiente sorgt eine Poolbeleuchtung. Es gibt außenliegende Beleuchtung oder Scheinwerfer, aber auch Unterwasserscheinwerfer.
  • Pool-Getränkehalter: Bei diesem Zubehörteil ist der Name Programm. Der kleine Halter wird meist am Rand eingehängt oder auch aufgeblasen, sodass er im Wasser schwimmen kann.
  • Pool-Sonnenschutz: Da wir vorzugsweise an heißen Tagen im Pool schwimmen wollen, kann die Sonne ganz schön heftig sein. Aus diesem Grund gibt es für den Pool auch Sonnenschutz-Varianten. Dieser kann unter anderem als Sonnensegel über den Pool gespannt oder auch als Gartenpavillon über einen nicht zu großen Pool aufgestellt werden.
  • Schwimmnudel: Schwimmzubehör im Wasser ist nicht nur den Kleinen wichtig, sondern auch Erwachsene lieben die vielen Zubehörteile. Ob Schwimmnudel, Schwimmstäbchen, Tauchringe oder Weiteres – hiermit ist Schwimmspaß vorprogrammiert. Gleichzeitig bieten die Schaumstoff-Teile eine gewisse Sicherheit für weniger erfahrene Schwimmer.
  • Poolsessel: Früher gab es lediglich Luftmatratzen, um auf dem Wasser zu treiben. Mittlerweile sind vor allem für den Pool sogenannte Poolsessel sehr angesagt. Mit den Händen und Füßen noch halb im Wasser lässt es sich so sehr gut aushalten. Einige Poolsessel sind sogar mit Getränkehalter oder Sonnenschutz ausgestattet.